Wer schadet hier eigentlich wem?
Interessante Aufgaben
Wenn man die Bewertungen hier liest, fällt neben der Kritik am Unternehmen vor allem eines auf: Persönliche Konflikte werden öffentlich auf einer Arbeitgeberbewertungsplattform ausgetragen.
Kritik an einem Arbeitgeber ist selbstverständlich legitim. Aber muss wirklich jede persönliche Enttäuschung, jeder Konflikt und jede Abneigung öffentlich gemacht werden? Muss der eigene Arbeitgeber auf einer Bewertungsplattform regelrecht an den Pranger gestellt werden?
Gerade wenn man selbst Teil dieses Unternehmens ist oder war, sollte man sich vielleicht fragen, was es über die eigene Haltung aussagt, wenn persönliche Konflikte nicht mehr intern geklärt, sondern öffentlich ausgetragen werden.
Kritik kann konstruktiv sein. Eine öffentliche persönliche Abrechnung ist etwas anderes.
Und vielleicht wäre ein wenig mehr Verantwortungsbewusstsein dafür angebracht, dass hinter diesem Unternehmen nicht nur eine Geschäftsführung steht.
Hier stehen Menschen, Bewohnerinnen und Bewohner in ihren Lebensräumen und zahlreiche Arbeitsplätze.
Wer das eigene Unternehmen öffentlich systematisch beschädigt, sollte sich deshalb auch fragen, wem damit am Ende eigentlich geschadet wird.