Führungsstil zerstört Arbeitsklima
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ein Unternehmen mit Potenzial, das durch eine überforderte und machtversessene Führung systematisch ruiniert wird. Solange sich an der Führungskultur nichts ändert, absolut nicht zu empfehlen. Wer Wert auf ein respektvolles, gesundes Arbeitsumfeld und faire Behandlung legt, sollte sich woanders umsehen.
Arbeitsatmosphäre
Misstrauen, Kontrolle und ein Klima der Unsicherheit prägen den Alltag. Hinter dem Rücken der Mitarbeitenden wird gelästert, teils sogar von der Geschäftsführung selbst, die bewusst Gerüchte streut. Mikromanagement und fehlende Wertschätzung gehören zum Alltag. Kommunikation findet kaum statt, Kritik wird nicht angenommen und Mitarbeitende werden systematisch verunsichert.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen ist grundsätzlich gut, wird jedoch durch die toxische Führungskultur immer wieder belastet. Viele versuchen, sich gegenseitig zu unterstützen, aber die zunehmende Fluktuation und Angstkultur erschweren ein stabiles Miteinander.
Work-Life-Balance
Home Office wird ungern gewährt und wenn, dann willkürlich und ohne einheitliche Regelungen. Flexible Arbeitszeiten sind offiziell vorhanden, werden in der Praxis jedoch oft blockiert. Private und gesundheitliche Belange finden kaum Berücksichtigung.
Vorgesetztenverhalten
Die Geschäftsführung ist fachlich und persönlich überfordert, lässt ihre Emotionen regelmäßig an Mitarbeitenden aus und duldet keinerlei Kritik. In den letzten zwei Jahren haben drei Geschäftsführer oder Vertretungen an ihrer Seite freiwillig das Unternehmen verlassen oder wurden systematisch verdrängt. Für jede Ausgabe, selbst für Kleinigkeiten wie Spülmaschinentabs oder Salz, ist eine Freigabe erforderlich. Ohne Genehmigung bleibt man auf den Kosten sitzen. Auf diese Freigaben wartet man teilweise wochenlang, was Arbeitsprozesse erheblich behindert.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben selbst wären vielfältig und sinnvoll, allerdings werden sie durch die restriktiven und bürokratischen Rahmenbedingungen sowie den übermäßigen Kontrollzwang erschwert. Viele Mitarbeitende können ihre Arbeit kaum frei und eigenverantwortlich ausüben.
Gleichberechtigung
Wie bereits erwähnt- Freunde und Familie ( Vitamin B ) werden bevorzugt. Wenn der lauteste mehr Applaus bekommt als der Kompetenteste
Arbeitsbedingungen
Für essentielle Arbeitsmittel wird gespart. ( Alte Laptops, die nicht mehr richtig funktionieren ) Höhenverstellbare Schreibtische gibt es nur für refinanzierte Stellen. Arbeitsmaterialien dürfen nicht eigenständig bestellt werden. Entscheidungen dazu dauern teilweise Wochen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Positiv hervorzuheben: Auf dem Dach befinden sich Bienenvölker, deren Honig im hauseigenen Hotel verkauft wird — eine schöne Aktion. Leider bleibt es bei solchen Symbolmaßnahmen. Der eigentliche soziale und fürsorgliche Grundgedanke für die eigenen Mitarbeitenden ist kaum noch spürbar. Hohe Krankenstände (u. a. Burnout und Depressionen) sind die direkte Folge der destruktiven Führung. Wertschätzung, Vertrauen und ein respektvoller Umgang fehlen völlig.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist branchenüblich, angesichts der Arbeitsbelastung und der Führungskultur jedoch nicht angemessen. Sozialleistungen sind ein Witz. Lob ersetzt kein Gehalt, aber mangelnde Wertschätzung ersetzt irgendwann die Kündigung.
Image
Das ursprünglich soziale und sinnstiftende Leitbild von pro mobil ist leider nicht mehr erkennbar. Ich bin mit dem Wunsch gestartet, einen wertvollen und sinnstiftenden Job anzunehmen. Inzwischen kann und möchte ich pro mobil in keiner Weise mehr vertreten oder unterstützen. Es wird absolut unwürdig gearbeitet und gehandelt. Die Geschäftsführung möchte sich mit niemandem den Posten teilen und tut alles dafür, allein an der Macht zu bleiben. Viele gute Mitarbeitende haben das Unternehmen bereits verlassen oder stehen kurz davor, was dem Image des Unternehmens deutlich schadet.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen sind selten und wenn, dann nur die günstigste Variante. Investitionen in die fachliche Entwicklung der Mitarbeitenden sind unerwünscht. Karrierechancen hängen eher von persönlichen Beziehungen zur Führung als von Leistung oder Engagement ab.