Procar Automobile Logo

Procar 
Automobile
Bewertung

Ich habe mich für Entwicklung entschieden, nicht für Ausbeutung!

1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2024 bei Procar Automobile GmbH in Velbert gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von Druck, Misstrauen und einem konstanten Gefühl, ersetzbar zu sein. Lob oder Wertschätzung gibt es nicht. Es zählt nicht, wer du bist oder was du leistest – sondern ob du ins aktuelle Raster passt.
Wer Harmonie, gegenseitige Unterstützung oder ein echtes Wir-Gefühl sucht, ist hier echt Fehl am Platz.

Image

Procar legt großen Wert auf ein glänzendes, professionelles Image nach außen – Werbung, Events und öffentliche Auftritte sind gut inszeniert und vermitteln den Eindruck von Modernität und Wertschätzung.

Leider steht diesem glänzenden Schein eine ganz andere Realität gegenüber: Hinter den Kulissen fehlt es an Respekt, Transparenz und fairer Behandlung der Mitarbeitenden. Die schöne Fassade kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass vieles im Unternehmen auf kurzfristigen Profit statt auf nachhaltige Mitarbeiterbindung ausgerichtet ist.

Wer sich vom Image blenden lässt, wird schnell enttäuscht, wenn er oder sie die wirklichen Bedingungen kennenlernt. Procar lebt vom guten Ruf – doch der wackelt bei genauerem Hinsehen gewaltig.

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance ist hier ein schlechter Witz. Von Mitarbeitenden wird erwartet, dass sie jederzeit verfügbar sind, ihre Freizeit und Erholung hintenanstellen und Überstunden klaglos akzeptieren – ohne Aussicht auf Anerkennung oder echten Ausgleich.

Karriere/Weiterbildung

Die Ausbildung bei Procar verlief häufig unstrukturiert und ohne klare Rückmeldungen bezüglich der Einhaltung des Ausbildungsrahmenplans, trotz mehrfacher Nachfragen seitens der Auszubildenden.

Allgemein sind Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten stark eingeschränkt und oft reine Formalitäten ohne echten Mehrwert. Beförderungen erfolgen häufig aufgrund von persönlichen Beziehungen oder internen Seilschaften, statt nach Leistung oder Qualifikation.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter Kollegen ist stark davon abhängig, in welchem Team oder Standort man landet. Während manche sich gegenseitig unterstützen, herrscht an vielen Stellen Konkurrenzdenken, Misstrauen und Stillhalten aus Angst, negativ aufzufallen.

Vorgesetztenverhalten

Viele Vorgesetzte bei Procar sind leider deutlich überfordert und inkompetent für ihre Aufgaben. Statt echter Führung gibt es viel Gerede von „wir, wir, wir“, doch auf die Mitarbeitenden wird kaum eingegangen oder ernsthaft gehört – zumindest nicht, solange man nicht gekündigt hat.

Kritik wird ignoriert, Probleme werden kleingeredet, und konstruktive Gespräche sind Mangelware. Entscheidungen werden oft willkürlich und ohne Transparenz getroffen.

Kommunikation

Kommunikation findet bei Procar größtenteils einseitig statt – von oben nach unten. Entscheidungen werden getroffen, ohne Mitarbeitende einzubeziehen oder wenigstens nachvollziehbar zu erklären. Kritik oder Vorschläge verlaufen meist im Sand, oder man wird direkt in eine unbequeme Rolle gedrängt, wenn man offen spricht.

Gehalt/Benefits

Die Gehaltszahlungen bei Procar sind ein einziges Chaos – Monat für Monat wird das Gehalt falsch überwiesen. Statt die Fehler zeitnah zu korrigieren, werden die ausstehenden Zahlungen ständig auf den nächsten Monat geschoben, was viele Mitarbeitende finanziell enorm belastet.

Es fühlt sich so an, als ob Procar sich auf Kosten seiner Mitarbeitenden bereichert – immer wieder werden Gelder einbehalten oder nicht ordnungsgemäß ausgezahlt. Diese Praxis ist nicht nur unfair, sondern auch respektlos gegenüber denen, die täglich hart arbeiten.

Wer auf ein sicheres und verlässliches Einkommen angewiesen ist, wird hier enttäuscht und im Stich gelassen.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist bei Procar leider nur ein Lippenbekenntnis. Besonders auffällig ist, dass Führungspositionen nahezu ausschließlich aus den eigenen Reihen besetzt werden.

Leistung und Qualifikation spielen oft eine untergeordnete Rolle. Stattdessen zählen interne Seilschaften und persönliche Nähe. Wer nicht zum „inneren Kreis“ gehört, wird systematisch übergangen und hat kaum Aussicht auf Entwicklung oder Aufstieg.

HilfreichHilfreich?7Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.