Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeitsatmosphäre im Team war überwiegend freundlich, respektvoll und humorvoll.
Kollegenzusammenhalt und gegenseitige Unterstützung, besonders im Außendienst und zwischen den Abteilungen, waren sehr stark ausgeprägt.
Die Aufgaben waren abwechslungsreich und boten Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung.
Work-Life-Balance war gut umsetzbar, flexible Arbeitszeiten und Homeoffice wurden unterstützt. Familiäre Punkte wurde immer unterstützt!
Gleichberechtigung, Umgang mit älteren Kollegen und das soziale sowie umweltbewusste Engagement des Unternehmens wurden von mir positiv wahrgenommen.
Transparenz und offene Kommunikation in teamübergreifenden Projekten funktionierten gut, und ich habe viel Know-how im Unternehmen erlebt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Rolle der sogenannten Teamleitung war problematisch: Statt echter Führung wurden Aufgaben delegiert, lange Diskussionen geführt und „Rosinenpicken“ betrieben, wodurch Ergebnisse nicht immer transparent oder fair waren.
Umsetzung von Projekten und Aufgaben im Team verlief häufig schleppend, obwohl viel diskutiert wurde.
Gehaltsstrukturen und Transparenz bei Erhöhungen/Boni waren teilweise uneinheitlich und schwer nachvollziehbar.
Einige Verzögerungen bei der Übertragung neuer Verantwortlichkeiten führten zu längeren Bearbeitungszeiten.
Teilweise gab es Gruppenbildungen zwischen Außen- und Innendienst, was das Miteinander gelegentlich erschwerte.
Besonders enttäuschend war, dass nach meiner Kündigung Aufgaben, die ich betreut habe, im internen Intranet zur Besetzung ausgeschrieben wurden, obwohl ich noch im Unternehmen war.
Die Kündigung erfolgte im Rahmen eines Stellenabbaus aus finanziellen Gründen. Zusätzlich wurde mir mitgeteilt, dass mein Beitrag für die Gruppe als nicht ausreichend wahrgenommen wurde, was ich persönlich als enttäuschend empfand.
Verbesserungsvorschläge
Die Rolle der sogenannten Teamleitung sollte klarer definiert und auf echte Führungskompetenz ausgerichtet werden, um Manipulationen und „Rosinenpicken“ zu vermeiden. (Bereits umgesetzt, wie ich erfahren habe)
Aufgabenübertragungen, wie z. B. neue Verantwortlichkeiten an Standorten, könnten schneller umgesetzt werden, um Verzögerungen zu vermeiden.
Gehaltsstrukturen und Transparenz bei Erhöhungen/Boni könnten einheitlicher gestaltet werden.
Kommunikation und Umsetzung von Teamprojekten könnten effizienter gestaltet werden, damit Vorschläge und Pläne auch wirklich umgesetzt werden.
Arbeitsatmosphäre
Der Umgang mit den Kollegen war durchweg freundschaftlich, respektvoll und auch humorvoll. Vorgesetzte zeigten sich unterstützend und motivierend, gaben Hilfestellungen und schafften damit ein positives Klima. Etwas schwieriger war die Rolle der sogenannten „Teamleitung“, die weniger eine echte Führungskraft darstellte, sondern eher Aufgaben delegierte und sich Erfolge zuschrieb – Fehler wurden jedoch schnell den Mitarbeitern zugeschoben.
Druck gab es in manchen Situationen, allerdings in einem gesunden Maß. Unterstützung erhielt man jederzeit, sowohl vom eigenen Team als auch aus anderen Abteilungen. Insgesamt habe ich mich im Team wertgeschätzt gefühlt und konnte mich persönlich weiterentwickeln.
Leider änderte sich mein Eindruck nach meiner Kündigung: Während zuvor oft ein Lächeln oder ein „Danke“ vermittelt wurde, stellte sich im Nachhinein heraus, dass nicht alle Aussagen ehrlich gemeint waren. Besonders im Krankheitsfall war es enttäuschend, wie hinter den Kulissen über meine Situation gesprochen wurde.
Image
Das Unternehmen hat ein positives Image, wirkt professionell, familiär und umweltbewusst.
Work-Life-Balance
Die regulären Arbeitszeiten lagen von 8 bis 17 Uhr, wobei die meisten Kollegen zwischen 7:30 und 8:30 Uhr vor Ort waren. Unter der Leitung des neuen Leiters kam auch das Team pünktlich um 8 Uhr.
Die Arbeitsbelastung unterlag gewissen Schwankungen: In Phasen mit vielen Aufgaben war es manchmal herausfordernd, alles zu schaffen, insbesondere wenn kurzfristig neue, priorisierte Aufgaben hinzukamen. Grundsätzlich waren die Kernaufgaben jedoch realistisch umsetzbar.
Feierabend war gut einhaltbar, und man konnte nach der Arbeit gut abschalten. Gelegentlich half man Kollegen noch oder erledigte kleinere Aufgaben zu Hause, aber es herrschte nie der Eindruck, dass nach 17 Uhr der „Hammer fällt“ und man unbedingt erreichbar sein muss.
Karriere/Weiterbildung
Die Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten habe ich als gut empfunden: Es gab Potenzial, sich fachlich weiterzuentwickeln und neue Verantwortungen zu übernehmen. Ich konnte wertvolle Erfahrungen sammeln und aktiv an der Weiterentwicklung des Unternehmens mitwirken.
Gehalt/Benefits
Mein Gehalt habe ich als gut empfunden, und perspektivisch wäre eine Erhöhung bei Übernahme weiterer Verantwortung möglich gewesen. Transparenz bezüglich Gehaltserhöhungen und Boni gab es nur bei wenigen Kollegen, die offen damit umgegangen sind. Teilweise waren Unterschiede im Gehalt für mich schwer nachvollziehbar, trotzdem lag mein Jahresgehalt bei knapp 50.000 €, womit ich insgesamt zufrieden war. Andere Kollegen hatten geringere Vergütungen oder deutlich höher, was die Gehaltsstruktur etwas uneinheitlich erscheinen ließ.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen legt meiner Wahrnehmung nach Wert darauf, sich als familiär, freundlich und umweltbewusst zu präsentieren. Ich habe dazu keine negativen Erfahrungen gemacht. Einzelne problematische Persönlichkeiten im Team lassen sich nicht auf die gesamte Firma übertragen.
Kollegenzusammenhalt
Im Team After Sales war der Zusammenhalt überwiegend hilfsbereit und freundschaftlich. Zwar gab es eine klare Unterscheidung zwischen Außen- und Innendienst, wodurch auch gewisse Gruppenbildungen entstanden – das habe ich jedoch als normal empfunden. In großen Teambesprechungen wurden Schuldzuweisungen respektvoll geäußert, meistens verbunden mit Lösungsansätzen. Persönlich fühlte ich mich dabei nie angegriffen, vielmehr war das Ziel, gemeinsame Lösungen zu finden. Natürlich gab es auch einzelne Stimmen, die Probleme einfach „weitergereicht“ haben, anstatt sich einzubringen.
Besonders positiv möchte ich hervorheben, dass es eine Handvoll Kolleginnen und Kollegen gab, auf die ich mich jederzeit verlassen konnte. Die gegenseitige Unterstützung – sowohl beruflich als auch teilweise persönlich – hat für mich einen großen Mehrwert dargestellt. Ohne diese Zusammenarbeit wäre vieles deutlich schwieriger gewesen.
5 Sterne für die Verwaltung und den Kollegen draußen in den Filialen, eine Person im "Team" kann echt viel aus machen..
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen war respektvoll und wertschätzend. Ich habe keine negativen Erfahrungen gemacht und das Unternehmen hat meiner Wahrnehmung nach ein faires und unterstützendes Miteinander für alle Altersgruppen gefördert.
Vorgesetztenverhalten
Positiv hervorzuheben ist die teamübergreifende Zusammenarbeit: Bei Projekten mit anderen Abteilungen gab es keine Probleme, jeder wusste, wo er Unterstützung bekommt und wie Aufgaben gelöst werden. Die Kommunikation verlief vor allem persönlich („Face-to-Face“) gut, auch wenn manche Kollegen lieber Mails schickten, statt direkt auf die zuständigen Personen zuzugehen. Feedback erhielt ich überwiegend positiv, besonders von Kollegen aus anderen Abteilungen, wofür ich dankbar bin. Es war bereichernd, in einem solchen Umfeld arbeiten zu dürfen.
Anders erlebte ich die direkte Zusammenarbeit mit meiner eigenen Vorgesetzten: Diese Person hatte für mich wenig Relevanz und schien selbst wenig Wert auf meine /unsere Arbeit zu legen. Viele langjährige (seit 2-4 Jahren) Kollegen haben erlebt, dass über Jahre hinweg versucht wurde, Mitarbeiter zu manipulieren, was zu Fluktuation führte. Für mich persönlich war es oft bereichernder, Unterstützung und Austausch mit anderen Kolleginnen und Kollegen zu haben als von der Vorgesetzten selbst. Es sind fast mehr Menschen im Team angefangen und aufgehört als die Person Dienstjahre hat..
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt sehr gut. Mir wurden alle notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt, und ich hatte die Möglichkeit, flexibel von zu Hause aus zu arbeiten. An einigen Stellen ist das Unternehmen bereits sehr fortschrittlich aufgestellt, während andere Bereiche noch in der Umsetzung sind.
Kommunikation
Grundsätzlich war die Kommunikation im Unternehmen transparent: Über Ziele und Entscheidungen wurden wir regelmäßig informiert, u. a. in wöchentlichen Dienstag-Meetings. Allerdings wurden diese Besprechungen von der sogenannten „Teamleitung“ häufig zweckentfremdet – statt effizienter Abstimmungen gab es endlose Runden mit Fragen wie „Warum?“, „Wie sehen das die anderen?“ oder „Überleg doch nochmal“. Das führte dazu, dass selbst einfache Themen unnötig in die Länge gezogen wurden.
Besonders auffällig war, dass die Teamleitung am Ende oft die aus ihrer Sicht besten Aussagen der Kollegen herausgriff und diese als „die Lösung“ präsentierte – obwohl die Punkte bereits genannt und teilweise sogar kritisch diskutiert worden waren. Damit wurde der Eindruck erweckt, es gäbe ein Ergebnis, ohne dass tatsächlich ein gemeinsamer Konsens gefunden wurde. Im direkten Austausch mit anderen Vorgesetzten, z. B. im Außendienst oder in der Verwaltung, habe ich erlebt, wie viel Know-how im Unternehmen vorhanden ist. Leider hatte ich das Gefühl, dass manche Personen dieses eher blockierten, anstatt es sinnvoll einzusetzen.
Im Team selbst wurde zwar sehr viel geredet und Ideen entwickelt, aber naja
Gleichberechtigung
Ich habe in meiner Zeit im Unternehmen keine negativen Erfahrungen gemacht. Das Unternehmen ist aus meiner Sicht tolerant und respektvoll gegenüber allen Menschen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder anderen persönlichen Merkmalen.
Interessante Aufgaben
Meine Aufgaben waren durch die Vielfalt des Unternehmens sehr abwechslungsreich. Hauptsächlich lag mein Fokus auf der Betreuung unserer Kollegen gemeinsam mit einem wunderbaren Menschen, der Abrechnung und der Sicherstellung der Kundenzufriedenheit, insbesondere für die koreanischen Partner. Darüber hinaus hatte ich die Möglichkeit, gemeinsam mit einem tollen Kollegen Aufgaben im Bereich Arbeitssicherheit zu übernehmen und das Unternehmen übergreifend zu unterstützen. Besonders spannend war es, bestehende Altlasten nachzuarbeiten, die teilweise noch aus Zeiten der vorherigen Geschäftsführung stammten.
Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich war die Verantwortung für das After-Sales-Ticket-System. Zusammen mit dem Team kümmerte ich mich um die Bearbeitung der Tickets, was teilweise herausfordernd war, da Informationen oft unvollständig oder fehlten.
Neue Aufgaben konnte ich ebenfalls übernehmen, wie zum Beispiel die Organisation der Abgasuntersuchungen für die Standorte Leverkusen und Iserlohn. Zwar dauerte die Übertragung dieser Aufgaben, insbesondere für Iserlohn, länger als ein Jahr, dennoch war es eine wertvolle Erfahrung.