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Progroup 
AG
Bewertung

BITTE lasst euch nicht täuschen!! Toxisches Arbeitsumfeld, geringe Fürsorge. Eigene Leistung wird komplett überschätzt.

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei Progroup AG in Landau in der Pfalz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexibles Home Office ist dann doch nicht ganz so flexibel
Pünktliche Gehaltszahlung.
Ausreichend Parkplätze.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ellbogen-Mentalität. Leere Versprechungen. Ich kann diese Firma überhaupt nicht empfehlen. Nach ca zwei Monaten bekam ich eine Kündigung ohne vernünftige Begründung.
Führung: Führungskräfte wirken überfordert, orientierungslos und oft abgehoben. Mein Team wurde kaum geführt oder unterstützt.
Kommunikation: Informationen sind spät, unvollständig oder beschönigend. Wesentliche Entscheidungen werden nicht transparent vermittelt.
Unternehmenskultur & Werte: Die offiziell propagierten Werte sind kaum spürbar. Die tatsächliche Kultur ist von Distanz, Kälte und Austauschbarkeit geprägt.
Atmosphäre: Die Stimmung reicht von angespannt bis toxisch. Mitarbeitende fühlen sich wenig wertgeschätzt und ernst genommen.
Strategie & Planung: Langfristige Planung fehlt; strategische Initiativen sind oft nur theoretisch auf Folien vorhanden. Entscheidungen erfolgen zu spät oder planlos. Erfahrene Mitarbeiter werden nicht mit eingebunden.
Arbeit: Chaos, Überlastung und fehlende Orientierung prägen den Arbeitsalltag. Interessante Aufgaben werden kaum umgesetzt.

Verbesserungsvorschläge

Alle Führungskräfte über Teamleitung austauschen und mit frisch-motivierten Personal besetzten. Die wissen was an der Basis los ist. PG zeigt in mehreren zentralen Bereichen deutliche Schwächen: Die Organisationsstruktur würde dringend ein Redesign erfordern, sämtliche Prozesse wären zu hinterfragen und zu digitalisieren. Etablierung einer Führungskultur, die aus mehr als Mitarbeiteradministration besteht, wäre wünschenswert. PG muss das Wissen und Potenzial der Mitarbeitenden endlich ernst nehmen und systematisch nutzen. Starre Hierarchien und top-down-Entscheidungen blockieren Entwicklung und Lösungen – diese Strukturen müssen dringend aufgebrochen werden. Hört auf eure Mitarbeitenden, bezieht sie in Entscheidungen ein, und stellt sicher, dass Führungskräfte ihre Teams wirklich unterstützen, statt nur in Meetings zu sitzen.

Arbeitsatmosphäre

Kurz gesagt: Respektlos von oben herab. Die PG als ganzes hat eine angenehme Arbeitsatmosphäre, die Räumlichkeiten sind modern und es wird viel für den Mitarbeitenden bereitgestellt. Überschattet wurden diese Aspekte durch die unangenehme Atmosphäre im Team HR und IT.

Image

Ist eher so das untere Ende des Marktes der Arbeitgeber, zumindest in Deutschland. Und da der Markt weiß, dass gute Mitarbeiter hier nicht lang bleiben wirkt sich das auch auf den Marktwert derjenigen, die bleiben, aus.

Work-Life-Balance

Ineffiziente und jeglicher Digitalisierung harrende Prozesse müssen mit viel manuellem Aufwand in Form von Überstunden eingehalten werden.

Karriere/Weiterbildung

sind in diesem Unternehmen leider kaum vorhanden. Es gibt weder klare Entwicklungsperspektiven noch strukturierte Weiterbildungsangebote. Persönliche Förderung oder Karriereplanung spielen offensichtlich keine Rolle. Wer sich fachlich oder persönlich weiterentwickeln möchte, erhält hier weder Unterstützung noch Motivation. Insgesamt wird Eigeninitiative zwar erwartet, aber wirklich gefördert wird man in Sachen Karriere und Weiterbildung keineswegs.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des Teams war der Zusammenhalt gut. Die Zusammenarbeit mit anderen Teams war wechselhaft und teils besser, teils schlechter. Die meisten sehen, dass das Unternehmen in dieser Form dysfunktional ist, aber sitzen im gleichen Boot. Die Führungskraft schienen nicht interessiert an einem substantiellen Teamzusammenhalt, um ihre eigene Position nicht zu schwächen. Es wird nur wenig für andere eingestanden. Manchmal hat man das Gefühl, man möchte sich gegenseitig die Augen auskratzen.

Vorgesetztenverhalten

Starkes Machtbedürfnis. Die direkten Vorgesetzten sind nette Menschen, aber letztendlich auch nur Erfüllungsgehilfen. Wer nicht mitzieht bekommt den Aufhebungsvertrag oder die Runterstufung ... Das Führungsverhalten war für das Team weder spürbar noch sichtbar. Eine aktive Führung, Betreuung oder Unterstützung der Mitarbeitenden fand nicht statt. Der Vorgesetzte war nahezu ausschliesslich nach oben orientiert, während die Verantwortung gegenüber dem Team vernachlässigt wurde. Viel Selbstdarstellung, viel Egotrip, wenig Realismus der Lage des Unternehmens. Der Führungsstil ist für mich bisher einzigartig: Es fiel mir sehr schwer Führungskräften auf einer menschlichen Ebene zu begegnen, an meiner persönlichen Entwicklung innerhalb des Teams wurde nicht berücksichtigt. Angesprochene Probleme wurden kleingeredet oder totgeschwiegen. Sehr schwierige Äußerungen und keine qualifizierten Menschen zum Führen von Personal

Arbeitsbedingungen

Es gibt nur das Minimum im Büro, damit die Leute nicht sofort weglaufen.

Kommunikation

Die Kommunikation ist intransparent und oberflächlich, wesentliche Informationen werden nur unzureichend vermittelt. Starke interne Unternehmenspolitik, man muss aufpassen was man sagt. Man kann sich nicht vertrauensvoll & authentisch austauschen. Konflikte werden nicht transparent geklärt, sondern Lager gebildet oder Personen isoliert und ihrer Wahrnehmung nicht ernst genommen. "Persönliche anliegen sind uns egal - Alles für den KPI. " Eine offene, angstfreie Feedbackkultur erlebte ich nicht. Kritik nach oben scheint wenig zu bewirken. Probleme sind bekannt, werden jedoch aus meiner Sicht nicht nachhaltig aufgearbeitet.

Gehalt/Benefits

Deutlich unterdurchschnittlich

Interessante Aufgaben

Eine Familien-AG, die selber vor jeder Digitalisierung stehen geblieben ist, zieht logischerweise auch Kunden an, die der Zeit hinterherhecheln. Es waren einige interessante Aufgaben vorhanden, diese wurden jedoch nicht umgesetzt oder weiterverfolgt, wodurch das Potenzial ungenutzt blieb.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.