Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 22.8.2026
Progroup AG erhält in der Gesamtbewertung eine gemischte Einschätzung. Besonders kritisch bewerten Mitarbeiter:innen die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten: Viele empfinden den Zugang zu Entwicklungsangeboten als eingeschränkt, internen Aufstieg als langwierig und die Förderung als unstrukturiert. Auch die Kommunikation schneidet negativ ab – Informationen fließen selektiv, Transparenz fehlt, und trotz vereinzelter Verbesserungen bleibt der inoffizielle Informationsweg verbreitet.
Das Vorgesetztenverhalten wird unterschiedlich beurteilt. Während direkte Vorgesetzte oft als engagiert wahrgenommen werden, mangelt es auf höheren Ebenen an Führungskompetenzen und Mitarbeiterorientierung. Der Kollegenzusammenhalt funktioniert innerhalb von Schichten gut, bricht jedoch abteilungsübergreifend ein. Die Work-Life-Bal...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei der Progroup AG werden von den Nutzer:innen überwiegend kritisch bewertet. Einige bemängeln, dass trotz eines umfangreichen internen Katalogs keine Weiterbildungsmaßnahmen buchbar seien, die Förderung oft ad hoc und an kurzfristigen Unternehmensinteressen ausgerichtet sei und eine mittelfristige Planung fehle. Aufstiegschancen werden als eingeschränkt wahrgenommen, da Beförderungen viel Geduld erfordern und Weiterbildungsangebote als sehr begrenzt gelten.
Einige Nutzer:innen sehen die Lage jedoch differenzierter: Wer engagiert und zielorientiert vorgeht, könne sich durchaus weiterentwickeln und finde offene Türen. Vereinzelt werden Karrierewege über Meisterschulen oder weiterführende Abschlüsse als real erreichbar beschrieben. Diese positiven Einschätzungen stehen im Widerspruch zur mehrheitlich negativen Wahrnehmung, weshalb die Erfahrungen stark von der individuellen Situation und dem eigenen Einsatz abzuhängen scheinen.
Die Kommunikation bei Progroup AG wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Einige bemängeln fehlende Transparenz und eine oberflächliche, politisch geprägte Informationskultur, bei der Kritik weitgehend ignoriert wird. Manche beschreiben die Kommunikation als kaum vorhanden, mit inhaltsleer wirkenden Aussagen des Managements und nicht eingehaltenen Versprechen. Auch die Kommunikation von Änderungen aus der Unternehmenszentrale wird als unzureichend wahrgenommen, und wenige berichten, dass Informationen nur einem ausgewählten Kreis zugänglich seien.
Gleichzeitig erkennen einige Nutzer:innen Verbesserungsansätze: Regelmäßige Meetings auf verschiedenen Ebenen sowie offener Austausch mit Vorgesetzten und Schichtleitungen werden positiv erwähnt. Wenige sehen in neuen Führungspersönlichkeiten einen Impuls für mehr Transparenz. Dennoch bleibt der Eindruck, dass der interne Informationsfluss – trotz einzelner Bemühungen wie Intranet-Beiträgen – noch erhebliches Entwicklungspotenzial besitzt.
Das Vorgesetztenverhalten bei Progroup AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben ihre direkten Vorgesetzten als klar, zielorientiert und teamorientiert, und betonen, dass viele von ihnen sich innerhalb ihrer Möglichkeiten für die Mitarbeiter:innen einsetzen. Gleichzeitig weisen einige Bewertungen darauf hin, dass die Führungsqualität stark von der jeweiligen Person abhängt und der hohe Unternehmensdruck es manchen Vorgesetzten erschwert, ihre Teams ausreichend zu schützen.
Kritisch merken einige Nutzer:innen an, dass viele Führungskräfte zwar fachlich kompetent sind, jedoch Soft Skills und Führungsprinzipien vermissen lassen. Fachkenntnisse und Selbstdarstellung würden dabei häufig über geeignete Führungswerte gestellt. Auf höheren Hierarchieebenen fühlen sich Mitarbeiter:innen manchen Bewertungen zufolge als bloße Nummern behandelt. Wenige Nutzer:innen berichten zudem von intransparenten Entscheidungen und einem ausgeprägten Machtgefühl bei einzelnen Vorgesetzten.
Der Kollegenzusammenhalt bei Progroup AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Innerhalb einzelner Teams und Schichten erleben viele Kolleg:innen eine gute Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung. Einige Bewertungen heben hervor, dass der Zusammenhalt vom eigenen Einsatz und der Bereitschaft zur Kooperation abhängt.
Abteilungsübergreifend fällt das Bild jedoch deutlich kritischer aus. Mehrere Nutzer:innen berichten von oberflächlicher Zusammenarbeit, fehlendem Vertrauen und einer ausgeprägten Abteilungsdenke, die eine einheitliche Unternehmenskultur erschwert. Zudem beklagen einige, dass sich der Zusammenhalt insgesamt verschlechtert habe – trotz gemeinsamer Ziele. Wenige Stimmen erwähnen außerdem, dass häufige Schichtwechsel und gelegentliches Lästern unter Kolleg:innen das Klima belasten. Insofern zeigt sich ein klares Muster: Je enger der direkte Arbeitskreis, desto positiver fällt die Einschätzung aus – während die bereichsübergreifende Kooperation aus Sicht vieler Nutzer:innen noch Potenzial nach oben hat.
Findest du das hilfreich?

