Gut gewollt, schlecht umgesetzt. Eine Erfahrung wert aber Loyalität wird hier nicht belohnt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Tolle Themen, gute Projekte und ein Umfeld in dem Eigenständigkeit ermöglicht wird.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Mut zu Ehrlichkeit. Wenn Verantwortung besser bezahlt wird, dann muss sie aber auch gelebt werden. Bisher darf die Arbeitsebene stets für das Führungsversagen gerade stehen.
Kommunikation
Grundsätzlich eine offene Kommunikation, die aber sehr unstrukturiert und läuft oft den eigentlichen Ereignissen hinterher.
Kollegenzusammenhalt
Sehr freundlicher und offener Umgang untereinander, hohe Bereitschaft sich gegenseitig zu unterstützen. Etwas zergliedert, durch viele eher kleinere Teams.
Work-Life-Balance
Grundsätzlich sehr flexible Arbeitszeiten, die den persönlichen Bedürfnissen angepasst werden können. Das Problem liegt aber in der zumeist viel zu geringen personellen Ausstattung der Teams (bei gleichzeitig extrem hoher Ambition der gesteckten Ziele), die zu Überbelastung und vielen "Hau-Ruck-Aktionen".
Vorgesetztenverhalten
Die Geschäftsführung gibt eine größere Vision vor, die auf der Ebene darunter in Strategien und damit auch realistische Ziele und klare Erwartungen an das Team übersetzt werden sollte. Dies klappt leider nicht, so dass Ziele regelmässig zu hoch gesteckt werden und ausserdem sich häufig ändern. Das sorgt für viel Unklarheiten und Frust.
Interessante Aufgaben
Themen und Aufgaben entlang wichtiger gesellschaftliche Herausforderungen und aufgrund mangelnder personeller Ausstattung kann jeder an allem mitarbeiten. Motto: Hier kocht niemand nur Kaffee, sondern rettet direkt die Welt.
Gleichberechtigung
Vielfalt und Gleichberechtigung sind sowohl gewollt als auch gelebt. Es wird hierauf auch bei der Besetzung neuer Posten geachtet.
Arbeitsbedingungen
Schönes helles Büro, mit moderner Technik und eine Office-Managerin die sich stets bemüht und gutes Umfeld für alle zu ermöglichen. Kleine Annehmlichkeiten wie eine vernünftige Kaffeemaschine und Obstkorb.
Gehalt/Benefits
Offiziell ein transparentes und faires Gehaltsmodell, in Wirklichkeit eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Die Aufgaben die im Gehaltsmodell Punkte und damit Geld bringen sind alle auf wenige Personen (Führungsebene) konzentriert und sorgen da gleichzeitig für ein gutes Gehalt und eine totale Überforderung. Die Arbeitsebene macht die ihre eigenen und die Aufgaben der Führungsebne und wird dafür schlecht bezahlt.
Image
Viel externe Stakeholderkontakte und damit viel Möglichkeit das Image der Firma positiv zu gestalten und selbst von diesem positiven Image zu profitieren.
Karriere/Weiterbildung
Gut: Es gibt ein Fortbildungsbudget von 500€ pro Jahr, das flexibel eingesetzt werden darf. Schlecht: Es gibt gibt keine Möglichkeit aufzusteigen, da es nur zwei Ebenen gibt und die gutbezahlte Führungsebene nicht vergrößert werden soll.