Gut am Arbeitgeber finde ich
„Zusätzlich wurde der Zusammenhalt im Team durch gemeinsame Aktivitäten gestärkt. Besonders positiv war ein Wochenendurlaub zu Beginn der Ausbildung, bei dem die gesamte Belegschaft zusammenkam. Dabei hatten sowohl neue als auch erfahrene Auszubildende die Möglichkeit, sich kennenzulernen und durch gemeinsame, teambildende Aktivitäten den Teamgeist zu fördern.“
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
„Anfangs hatte ich den Eindruck, dass ein respektvoller und offener Umgang mit allen Mitarbeitenden gepflegt wird. Mit der Zeit zeigte sich jedoch, dass Aussagen und Verhaltensweisen einzelner Kollegen nicht immer dem Anspruch an Toleranz und Wertschätzung entsprachen. Kritik oder Rückfragen zu solchen Situationen wurden nur begrenzt ernst genommen, sodass hier noch Potenzial besteht, eine wirklich inklusive und respektvolle Arbeitskultur zu etablieren.“
Verbesserungsvorschläge
„Es wäre hilfreich, wenn das Unternehmen die Unterstützung und Begleitung von Auszubildenden während der gesamten Ausbildungszeit noch konsequenter gestaltet, insbesondere bei individuellen Anliegen oder gesundheitlichen Situationen. Ebenso könnte ein stärkeres Augenmerk auf wertschätzenden und respektvollen Umgang, auch in stressigen Phasen, die Arbeitsatmosphäre weiter verbessern. Schließlich würde eine transparente Kommunikation zu Arbeitszeiten und Aufgabenpriorisierung dazu beitragen, die Effizienz zu steigern und gleichzeitig das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu fördern.“
Arbeitsatmosphäre
„Die Arbeitsatmosphäre war anfangs durch Offenheit und Teamgeist geprägt, insbesondere in der Einarbeitungsphase und bei kreativen Projekten. Mit zunehmender Zeit verschob sich der Fokus stark auf Effizienz und Zielerreichung, wodurch der Druck stieg und der Umgangston gegenüber Auszubildenden teilweise deutlich schärfer wurde. Dies führte dazu, dass das anfängliche Wohlgefühl und die kollaborative Stimmung im Team spürbar nachließen.“
Arbeitszeiten
„Die regulären Arbeitszeiten lagen zwischen 6:00 Uhr und 15:00 Uhr. Häufig waren jedoch Überstunden erforderlich, sodass sich der Arbeitstag bis 16:45 Uhr verlängerte. Dies verdeutlicht, dass ein hoher Arbeitseinsatz erwartet wurde, auch über die offiziellen Kernzeiten hinaus.“
Ausbildungsvergütung
„Die Ausbildungsvergütung lag im durchschnittlichen Bereich. Positiv war, dass ich aufgrund meiner schulischen Leistungen und meines Engagements die Möglichkeit hatte, Urlaub außerhalb der regulären Ferienzeiten zu nehmen. Dennoch wurde häufig betont, wie gut die Vergütung im Vergleich sei, was den Eindruck vermittelte, dass eigene Bedürfnisse oder besondere Umstände nur begrenzt Berücksichtigung fanden.“
Die Ausbilder
„Als ich Unterstützung von externen Fachpersonen in Anspruch nahm, reagierte der Ausbilder mit einem sehr lauten und aggressiven Tonfall, der deutlich über die Grenzen von Respekt und professionellem Verhalten hinausging. Die Situation war für mich dadurch stark belastend.“
Spaßfaktor
„Zu Beginn war die Arbeit sehr motivierend, da eigenständiges Arbeiten und kreative Gestaltung möglich waren. Nach kurzer Zeit verlagerte sich der Fokus jedoch stark auf Effizienz und Quantität. Eigenverantwortung und kreativer Freiraum wurden deutlich eingeschränkt, während gleichzeitig der Leistungsdruck spürbar zunahm.“
Aufgaben/Tätigkeiten
„Die Aufgaben waren an sich sehr abwechslungsreich (von der generellen Menge der Aufgaben)
Allerdings gab es auch häufiger Tage, wo man einfach nur ständig ein und die selbe Aufgabe hatte“
Respekt
„Trotz meiner konstanten Loyalität, meines Engagements und respektvollen Verhaltens gegenüber Kollegen und Vorgesetzten kam es wiederholt zu abwertenden Aussagen, die den Eindruck vermittelten, dass Respekt und Wertschätzung gegenüber Leistung und Einsatz nur begrenzt gewährt werden.“