25 von 47 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
25 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
25 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gutes Arbeitsklima, gute Weiterbildungsmöglichkeiten. Sehr nette Kollegen und flexible Arbeitszeiten.
Was ich besonders schätze ist die Möglichkeit Schulungen im SAP-Bereich zu machen und sich regelmäßig mit neuen Themen zu beschäftigen.
Schon sehr gut, wir haben sogar die Möglichkeit uns freiwillig für Soziales zu engagieren. Ich würde mir aber noch mehr wünschen.
Langjährige Kollegen sollten mehr gefördert werden (u.a. finanziell).
Als weibliche Softwareentwicklerin hatte ich nie Probleme oder war Vorurteilen ausgesetzt.
Den offenen und freundlichen Umgang innerhalb der Kollegen und Vorgesetzten.
Die Arbeitsatmosphäre empfinde ich persönlich als sehr gut. Für erledigte Aufgaben erhält man Feedback und auch nicht selten ein Lob.
Dank flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit auf Homeoffice ist eine gute Work-Life-Balance definitiv möglich.
Aufstiegsmöglichkeiten sind vorhanden und sowohl interne als auch externe Weiterbildungen werden angeboten und gefördert.
Das Gehalt wird immer pünktlich ausgezahlt. Auch in diesem Bereich werden Wünsche und Vorstellungen weitestgehend berücksichtigt.
Mülltrennung, Solaranlage, Bienenhotel, Elektrofahrzeuge, möglichst papierloses Arbeiten
Der Kollegenzusammenhalt innerhalb der PROLOGA Gruppe ist einzigartig. Einen so guten und fast schon familiären Umgang findet man in anderen Unternehmen selten. Angebotene sportliche Aktivitäten (z. B. Volleyball, Joggen, aktive Pause, ...) stärken den Kollegenzusammenhalt noch zusätzlich.
Es gibt innerhalb der PROLOGA Gruppe einige ältere Kollegen und diese werden genauso geschätzt und gut behandelt wie die jüngeren Kollegen.
Die Vorgesetzten haben immer ein offenes Ohr. Wünsche und Probleme werden ernst genommen und es wird gemeinsam nach einer Lösung gesucht. Die Gespräche werden auf "Augenhöhe" und nicht von "oben herab" geführt.
Die Büroräume sind alles in allem gut ausgestattet. Es gibt einige höhenverstellbare Tische und die Belüftung, Beleuchtung und der Lärmpegel sind ebenfalls kein Problem. Eine individuelle Mitgestaltung des eigenen Büros ist möglich (Pflanzen, Bilder, Kleiderständer, ...)
Die Kommunikation könnte manchmal etwas besser laufen, aber alles in allem kann man sich nicht beschweren. Es gibt regelmäßige Termine, Besprechungen und Mitarbeiterversammlungen, in denen Informationen ausgetauscht werden und Fragen gestellt werden können.
Jeder Mitarbeiter hat die gleichen Aufstiegschancen unabhängig vom Geschlecht. Die Führungsebene ist in diesem Punkt sehr ausgeglichen.
Die Mitgestaltung der eigenen Aufgaben ist in einem gewissen Rahmen möglich.
Es wird permanent versucht das Klima und die Bedingungen zu verbessern.
Sozial wird man nicht wahrgenommen, man geht unter, bis man wieder gehen darf.
mal ein wenig auf die Bedürfnisse und Belange der einzelnen Mitarbeiter eingehen und weniger der Gerüchteküche vertrauen. Wenn manche Kollegen meinen, das Rad neu erfinden zu müssen und man das ausbaden muss, ist das alles andere als gerecht. Das Klima hat sich seit den APCs so drastisch verschlechtert, diese hätten schon längst mal auf dem Prüfstand gemusst. Die Spannungen APC-übergreifend sind enorm.
Die Arbeitsatmosphäre ist nicht selten angespannt, gerade seit der Einführung der APCs ist es schlimmer geworden.
Das Image sinkt ganz klar immer mehr. Man merkt es auch in der Zusammenarbeit mit den Kunden, die lieber Dritte beschäftigen oder selber ausbilden, als weiter mit Prologa zusammen zu arbeiten. Das ist sicherlich nicht immer gerechtfertigt aber irgendwo ein wenig verständlich.
WLB ist soweit ganz gut gelöst. Man kann sich dahingehend nicht beschweren.
Gibt es nicht. Wenn man es auf eigene Faust versucht (zur Erinnerung: in der IT Branche hat man das Recht auf 2 Weiterbildungen im Jahr), bekommt man Ärger, weil es auf Firmenkosten läuft. Karriere ist absolut unmöglich, wenn man einmal in sein Schema gepresst wurde, es aber nicht vollständig ausfüllt, kann man gehen. Ich habe die ganzen Jahre verzweifelt versucht nach links und rechts zu schauen, um diesem Schema wenigstens ein bisschen zu entfliehen, weil das meiner Vielseitigkeit absolut nicht entspricht und mir so schnell langweilig wird, sowie Frustration entsteht... vergebens.
Lokaler Durchschnitt im Bereich IT, für das SAP-Umfeld viel zu wenig.
welches Bewusstsein?
Der Zusammenhalt ist innerhalb der Teams eigentlich ganz gut, ich meine mal gelesen zu haben "Ellenbogentaktik", das kann ich auch bestätigen, das gelebt ist: Entweder ich oder Du! Auch Mobbing ist nicht selten, so hört man vom kleinsten Entwickler der Welt nahezu täglich Sprüche wie: "Na, du bist ja immer noch da!" oder "Hast du dir nun endlich mal deine Kündigung abgeholt?"... keine Ahnung ob der seine geringe Größe damit kompensieren muss. Ansonsten ist der Zusammenhalt einigermaßen ok, nix besonderes.
die älteren Kollegen werden sehr gut behandelt.
Das Verhalten an sich ist gut, aber man weiß nie was hinter der Fassade steckt, zurecht wie ich feststellen musste.
Auch hier ein wenig im Mittelmaß, Büros sind wüst eingerichtet, die Technik funktioniert nur wenn sie Lust hat. Die ständigen Umzüge innerhalb der Büros nerven einfach nur.
Die Kommunikation ist unterirdisch, so weiß man oft gar nicht, was der Kollege neben einem tut. Von einem selbst wird es verlangt aber leben tut es sonst auch keiner.
Es gibt nicht so viele Möglichkeiten der Gleichberechtigung aber wenn man es mal genau nimmt, gibt es in der Verwaltung z.B. nie männliche Kollegen.
Eher nicht. Ein Durchschnittsinformatiker ist völlig unterfordert. Das Aufgabengebiet, in das man gepresst wird, wiederholt sich immer und immer wieder.
Nichts, was bleibt denn dann auch noch?
Diese Hinterhältigkeit
Simple Verwaltungsaufgaben mal wahrnehmen
Die Athmosphäre ist gedrungen und unangenehm
Schlechter geht es kaum
Ok
Nicht möglich
Unterirdisch
Nicht vorhanden
Ist ok, bei manchen gibt es aber nur das Ich
Ok
Hinterhältig
Sind eher schlecht einzuordnen, wenn es mit den Kollegen schon nur zu 50% funktioniert und mit dem nächsten Vorgesetzten gar nicht, sind die Bedingungen äußerst schlecht.
Es gibt keine
Solala
Selten etwas Neues und Interessantes
Im Augenblick bleibt da nicht viel.
Das Kollegium wird nach Nase ausgewählt und behalten. Das Können steht hier erst an zweiter Stelle, das Soziale driftet ganz weit ab.
Wenn die Mitarbeiter ihre Stärken entdecken, sie einbringen wollen und anbieten, vielleicht diese auch mal nutzen?
die Athmosphäre ist drückend und selten entspannt
Es wird immer schlechter. Die Prologa hat dem aber auch nichts entgegen zu setzen. Wer etwas kann, geht. Treue Mitarbeiter werden angelernt und dann rausgekantet. Es arbeiten fast nur noch Newbies dort und das machte sich im Laufe der Zeit immer mehr bemerkbar.
Lebe deine Arbeit ansonsten bist du raus. So habe ich die Firma kennengelernt.
Weiterbildung nicht vorhanden, ja sogar verboten. Eine Karrieremöglichkeit gibt es nicht. Versucht man über den Tellerrand zu schauen oder nach rechts und links zu blicken, wird man ebenfalls rausgekantet.
Viel zu wenig. Wer wirklich was auf dem Kasten hat: Bei anderen SAP-Partnern bekommt man locker das Doppelte.
Nicht vorhanden
Teils, teils, denn es gibt fantastische Kollegen, die immer hilfsbereit, kollegial und ehrlich sind, aber es gibt auch zum großen Teil eben jene anderen, denen man einfach nicht vertrauen kann.
Könnte besser sein, finde ich.
absolut mies und hinterhältig.
Lampen zu grell, Tische zu Beleuchtung und Fenster völlig falsch angeordnet. Kopfschmerzen sind daher die Regel. Die Technik ist durchwachsen und sehr anfällig.
Die Kommunikation ist schlichtweg kaum vorhanden.
Eine Gleichberechtigung gibt es nicht. Die Frauen sind immer im Vorteil, auch wenn sie rein gar nichts können.
Wäre schön, aber leider immer derselbe Einheitstrott.
Die offene Art und Weise. Der freundliche, fast familiäre Umgang aller untereinander. Das Vertrauen in die Angestellten.
Mehr Tranzparenz gegenüber den Angestellten (in allen Bereichen). Weniger "Holschuld" für die Angestellten, also mehr proaktives Informieren der Angestellten durch den Arbeitgeber. Ein richtiges Mentoring-Programm aufbauen.
Die Prologa ist ein tolles, modernes und innovatives Unternehmen, das seinen Mitarbeitern viel bietet und im Gegenzug aber auch Einiges erwartet. Die Geschäftsführung ist ständig daran interessiert, das Unternehmen weiterzuentwickeln. Prozesse werden regelmäßig hinterfragt und Mitarbeiter immer wieder aufgefordert eigene, neue Ideen einzubringen.
Man kann seiner Tätigkeit in einem sehr angenehmen Umfeld nachgehen.
Die Prologa ist sehr daran interessiert, dass die Mitarbeiter sich wohl fühlen.
Ehrlich gesagt, nichts!
Ich denke, die Prologa ist bereits ein Arbeitgeber, der sehr viel für seine Mitarbeiter tut. Natürlich muss am Ende auch hier gearbeitet werden und Leistung gezeigt werden. Von nichts, kommt nichts. Aber wo ist das nicht so?
Ob man noch mehr tun kann oder sollte? Bestimmt. Mehr geht immer! Was genau das sein könnte? Kommunikation und Mülltrennung wurden bereits angesprochen. Ein abschließbarer Fahrradständer wäre noch toll, aber sonst?
Lockere und sehr gute Atmosphäre, man hat ausschließlich mit sehr intelligenten, offenen und freundlichen Menschen zu tun.
Ich denke eigentlich sehr gut. Natürlich gibt es immer (Ex-)Mitarbeiter, die etwas zu meckern haben. Das ist auch in Ordnung, wenn es sich um konstruktive und nachvollziehbare Kritik handelt und das Unternehmen sich diese annehmen und Verbesserungen anstreben kann. Kollektives " Abgewatsche" bringt gar nichts und ist auch nicht gerechtfertigt.
Flexible Vertrauensarbeitszeit mit einer sehr humanen und familienfreundlichen Kernarbeitszeit. Wie man da sagen kann, eine Work-Life-Balance sei nicht vorhanden, ist mir schleierhaft. Da ist man natürlich eine stückweit selbst verantwortlich und muss sich und seine Zeit auch selbst organisieren können. Natürlich gibt es Zeiten, in denen man mal zum Kunden reisen muss, aber auch die Organisation dieser Termine liegt zumeist in eigener Verantwortung und wird selten vorgegeben. Und natürlich gibt es auch Zeiten, in denen mehr Arbeit anfällt und man auch mal länger bleiben muss, aber genau dafür gibt es doch die flexible Arbeitszeit. Man kann seine Überstunden (eigenverantwortlich und selbstständig) abbauen, wenn die Arbeit wieder weniger wird, was regelmäßig der Fall ist.
Auch hier gilt: wer nicht fragt, der kriegt auch nichts. Man muss schon konkrete Wünsche äußern und sich im besten Fall auch schon mal selbst informiert haben, was es zu welchem Preis gibt. Wenn man dann noch darstellen kann, welchen Mehrwert das Unternehmen durch die Weiterbildung haben wird, gibt es keinen Grund Weiterbildungswünsche abzulehnen und es wird auch nicht getan.
Da die Hierarchie, wie oben erwähnt sehr flach ist, gibt es im Grunde keine Karriereleiter, die man hochklettern kann. Aber es gibt genügend Möglichkeiten, sich eine gute Position zu erarbeiten und Verantwortung zu übernehmen. Diese Möglichkeiten werden den Mitarbeitern auch immer wieder aufgezeigt, um nicht sogar zu sagen, auf dem goldenen Teller präsentiert, man muss nur zugreifen, sich engagieren und dann was draus machen, dann stehen einem viele Wege bei der Prologa offen.
Gehaltstechnisch im Durchschnitt dieser Region.
Ein kleines Manko beim Umweltbewusstsein: es gibt leider keine wirkliche bzw. gelebte Mülltrennung.
1A. Soviel Miteinander gibt es selten. Diverse Sportgruppen ( Volleyball, Laufen, Fußball)machen es möglich und tragen dazu bei. Das firmeneigene Beach-Volleyballfeld hinterm Haus ist im Sommer beliebter Treffpunkt, ebenso wie die neu gestaltete Recreation Area, ein Entspannungs- und Pausenraum mit Lounge-Charakter, der wohl seinesgleichen sucht. Davon kann man in anderen Firmen nur träumen und wenn man das Freunden und Bekannten erzählt, wird man ungläubig angestarrt.
Die älteren Kollegen werden genauso behandelt, wie alle anderen Kollegen, siehe oben Gleichberechtigung.
Die Hierarchie ist flach. Nach der aktuellen Umstrukturierung sogar noch flacher als vorher.
Die Atmosphäre ist auch hier offen und freundlich. Natürlich muss es auch mal Anweisungen oder Ermahnungen geben. Wenn Probleme angesprochen werden, wird versucht, diese zu lösen, was auch meistens gelingt. Das hier von "oben nach unten gedrückt wird", habe ich noch nicht feststellen müssen.
Ich wüsste auch hier nicht, wo es was zu meckern geben würde. Der Standort auf dem Campus Heide Süd lässt keine Wünsche offen. Ein wissenschaftlich-universitär geprägtes Umfeld inmitten vieler innovativer Firmen und Institute mit hervorragender Infrastruktur in einem der aufstrebensten Vierteln von Halle. Den Wald, mehrere Mensen und Einkaufsmöglichkeiten vor der Tür, lässt sich jede Mittagspause sinnvoll und angenehm verbringen. Auch im Firmengebäude übrigens. Die Recreation Area lädt zum pausieren, klönen, kickern, Kaffee trinken, erholen und sonst was ein. Kaffee (in allen Variationen), Wasser und verschiedene Fruchtsäfte stehen kostenlos zur Verfügung. Regelmäßige Firmenevents (in Jubiläumsjahren mit Kurzurlaubcharakter) tragen zum Zusammenhalt bei. Das firmeneigene und ausschließlich durch die Prologa genutzte Gebäude ist imposant und sehr gut ausgestattet. Sollte es doch mal an etwas fehlen, wird (fast) jeder Wunsch erfüllt.
Die Kommunikation ist sicherlich an einigen Punkten verbesserungswürdig, aber in welchem Unternehmen ist das nicht so? Es wird aber stetig daran gearbeitet, dieses kleine Manko zu optimieren und es ist auch schon besser als es mal war.
Andererseits muss und kann auch nicht jeder Mitarbeiter alles wissen und möchte es mitunter auch gar nicht.
Hier gilt einmal mehr auch das Selbstbeschaffungsprinzip. Wer mehr Informationen möchte, muss sich diese holen. Abgewiesen wird man nicht.
Ungleichbehandlungen, welcher Art auch immer, finden nicht statt und werden von der Geschäftsführung missbilligt und strikt untersagt.
Es gibt Arbeiten, die müssen eben erledigt werden und gehören zur originären vertraglich festgelegten Tätigkeit bzw. Arbeitsaufgabe, sprich ein Entwickler entwickelt und ein Berater berät und hat diese Tätigkeit am Ende ja auch so gewählt. Trotzdem wird jeder in der Firma immer wieder dazu angehalten, über den eigenen Tellerrand zu schauen und neue Ideen zu entwickeln. Dafür gibt es immer offene Ohren und es gab sogar mal eine Veranstaltung, die einem bekannten TV-Format nachempfunden wurde und jedem die Möglichkeit gab, seine Geschäftsidee der Geschäftsführung und -leitung zu "verkaufen". So etwas habe ich bisher in keiner anderen Firma erlebt oder auch nur gehört.
Auch die erfolgte Umstrukturierung hat dazu beigetragen, jedem die Chance zu geben, über seine aktuellen Aufgaben nachzudenken und für sich selbst zu entscheiden, ob er vielleicht auch mal etwas anderes ausprobieren will oder mehr Verantwortung übernehmen möchte. Auch dies ist sicher nicht in jeder Firma möglich.
Gar nichts
Eigentlich alles, von Perfonalführung, bis Umgang mit Mitarbeitern.
Ellenbogen - Kollegium
Man mag den Firmen Namen (zu recht) kaum erwähnen
Keine Erkennbar
Gibt es nicht - ist auch nicht gewollt, sonst müsste man ja in neue Gehaltverhandlungen eintreten.
Unterirdisch
Es schweisst zusammen.
Chefetage ist intransperent, verlogen und hinterhältig.
Von oben nach unten ist unterirdisch. Die andere Richtung wird knallhart und unsauber erzwungen.
Hält sich in Grenzen
- Nette Arbeitsatmosphäre und Kollegialität/Hilfsbereitschaft unter den Mitarbeitern
- Mitarbeiterevents/Freizeitaktivitäten/Sportmöglichkeiten mit den Kollegen
- Flache Hierarchien -- Kurze Entscheidungswege
- SAP Partner
- Führungsqualitäten der Vorgesetzten verbesserungswürdig, unzureichende Feedbackgespräche
- Überhöhtes Arbeitspensum für Mitarbeiter, die sich in bestimmten Bereichen als fähig erwiesen haben (diese wurden dann mit mehr und mehr Aufgaben beladen)
- Fehlende Weiterbildungsmöglichkeiten, Gehaltsforderungen wurden meist abgewiesen
- mehr Transparenz und interne Kommunikation von Vorgesetzten zu Mitarbeitern
- Wertschätzung der Mitarbeiter
Super Arbeitsatmosphäre und Kollegialität innerhalb des Unternehmens
Weiterbildungen wurden versprochen, aber dann am Ende nicht umgesetzt
Firma zahlt unterdurchschnittlich für den IT-Bereich
Topp
Entscheidungen von Vorgesetzten teils nicht transparent bzw. gar nicht kommuniziert.
Recreation-Area, helle Arbeitsplätze, tolles Firmengebäude, Volleyballplatz
Kommunikation über die Hierarchiestufen hinweg gestaltete sich als sehr schwierig
Wechselnde Aufgabenfelder durch wenige Mitarbeiter. Auf Wünsche bezüglich Aufgabenbereichswechsel wurde jedoch nicht oder schlecht reagiert
Das Fachgebiet der Prologa GmbH ist SAP ISU Waste & Recycling. Prologa arbeitet direkt und sehr intensiv mit SAP in Walldorf zusammen, was der Arbeit bei Prologa immer wieder eine ganz besondere Atmosphäre verleiht. Jeder Mitarbeiter ist aus diesem Grunde ständig up to date und kennt die Probleme der Software wie kein anderer. Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Bereichen funktioniert dabei hervorragend, hat jemand ein fachliches Problem, führt der kürzeste Weg eben direkt zu den Kollegen, wo man auch eigentlich immer Hilfe bekommt.
Die Prologa ist eine Spitzenfirma im Billiglohnland Sachsen Anhalt. Die Anforderungen im eigenen Fachbereich sind extrem hoch und auch Englisch sollte man sehr gut können (es macht das Leben wesentlich leichter). Sehr häufig kommt es vor, dass man sich innerhalb kürzester Zeit in einem Projekt bei englischsprachigen Kunden wiederfindet und über Telefonkonferenz bzw direkt vor Ort Probleme klären muss, an Workshops teilnimmt oder eine Schulung hält.
Bei all dem ist der Grad des Eindringens in die Software SAP extrem hoch, fast jeder Mitarbeiter beherrscht neben der Industrie Solution ISU W&R mehrere weitere Module von SAP sehr gut, und auch mit den Basisfunktionen von SAP sind fast alle Mitarbeiter gut vertraut. Wenn ein neuer Kollege dort Hilfe braucht, wird auch sehr schnell geholfen und erklärt. "Komm her, ich zeig Dir das schnell" ist ein sehr häufig gelebtes Prinzip, man nimmt sich auch kurzfristig Zeit für die Kollegen und hilft aktiv weiter. Im Gegensatz dazu gehört "Ich hab jetzt keine Zeit" zu den sehr selten gehörten Redewendungen, und selbst wenn das wirklich mal vorkommt, ist es begründet und Du bekommst dann einen Termin oder der Kollege kommt später und fragt Dich, ob er Dir noch helfen kann.
Das Gehaltsniveau liegt auf einem für die Billiglohngegend Sachsen-Anhalt akzeptablen Niveau.
Firmenevents gibt es, das Niveau ist unterschiedlich, sie sind jedoch gut zusammengestellt, man spürt dort durchaus, dass sie sehr intensiv und mit Leidenschaft organisiert wurden. Es sind echte Events, bei denen sich Mitarbeiter auf privater Ebene treffen können und keine verkappten Quartalsmeetings. Dei Kollegen, die diese Events organisieren, geben sich stets die allergrößte Mühe und das Ergebnis kann sich auch stets sehen lassen.
Möglichkeiten zum Sport treiben und zur Freizeitgestaltung gibt es genügend, einige Kollegen sind hier sehr engagiert. Vom Volleyball über Fussball bis zum Laufen ist alles vertreten. Auch ein Recreation-Room für das kurze Ausspannen zwischendurch ist vorhanden und wird aktiv genutzt.
Wissensvermittlung wird aktiv über knowledge-transfer-Veranstaltungen betrieben, Kollegen halten hier kurze Vorträge vor anderen interessierten Kollegen und stellen ihre eigenen speziellen Fachgebiete vor.
Neuen Kollegen gegenüber ist man sehr zuvorkommend. Die Kollegen erhalten im 1. Jahr wöchentlich 1x die Gelegenheit, sich zu einem "Frischlingstreffen"zusammenzufinden, wo man gemeinsam mit einem sehr erfahrenen Kollegen über Probleme reden kann und Tipps bekommt. Außerdem haben neue Kollegen einen gewissen "Welpenschutz", da man generell die Komplexität des Produktes kennt und weiß, dass es nicht so einfach ist, in die Materie einzudringen.
Nach meiner obigen Laudatio nun der negative Teil.
1. Gehalt: Die fachlichen Anforderungen sind extrem hoch, das Gehalt jedoch nur für Halle akzeptabel. Selbst in der Nachbarstadt Leipzig bekommt man schnell 30-40% mehr. Um Gehaltserhöhung kann man bitten, aber um es mit Bob Dylan zu sagen: " The answer is blowing in the wind....." - In der Regel wird man nicht einmal einer Antwort gewürdigt.
2. Verbesserungsvorschläge: Man kann sie machen, es ist sogar gewünscht, ja es gab sogar einmal ein richtiges Wettbewerbsprogramm dafür - leider eingeschlafen. Das war's dann aber auch, es passiert nämlich.............nichts. Man fühlt sich da schon ein wenig verarscht. (Aus der Firmenleitung kam da mal die - lustig gemeinte, leider aber sehr wahre - Aussage zu einem Bearbeitungsvermerk auf Akten: "Was heißt 'gga'? ...Gesehen, gelacht, abgelehnt." Schade. ) Und wieder kommt der gute alte Bob Dylan zu Wort, mit dem gleichen Song wie oben.
3. Mitarbeitergespräche: Sie werden geführt. Sie sind gut dafür dass die Kollegen des Managements Dir als "bespaßten" MA spüren lassen, dass sie die Chefs sind. Man hört sich Deine Probleme an....und Du hörst schon wieder Bob Dylan im Hintergrund. Ach nein....nicht ganz. Man zeigt es Dir nochmal. Mit Sätzen wie "Du glaubst doch nicht im Ernst, dass wir von der Firmenleitung Dich fragen, mit welchen Kollegen Du gern zusammensitzen würdest ?!" So geschehen nach der 2. "Mitarbeiterumverteilung" die ich miterlebt habe. Da drängt sich einem doch die Frage auf: Bin ich für Euch jetzt eigentlich nur noch eine Zahl? (Manchmal denkt man auch "If I had a hammer...." ach, das war jetzt grade nicht Bob Dylan)
4. Büroeinrichtung: Die Zimmer sind schmucklos und spartanisch. Das Inventar ist meistenteils wesentlich älter als die vom Steuerrecht vorgesehene Nutzungsdauer, größtenteils dürfte dieselbe bereits um mehr als das doppelte überschritten sein. Den eingefleischten IT-lern ist das natürlich egal, die sehen das gar nicht mehr. Externe, Kunden usw spüren sowas aber. Auch die Qualität der Beratung leitet darunter, wenn 5 Mitarbeiter in einem einzigen extrem wiederhallenden Büro sitzen und 2 gleichzeitig an einer Telco (mit unterschiedlichen Partnern, einer auf deutsch, der andere auf englisch) teilnehmen, zwischendurch andere Kollegen reinkommen und mit den restlichen Kollegen Probleme klären müssen. Mehrfach angesprochen ... "blowing in the wind..."
5. Kollegen kommen und gehen, die Fluktuation ist groß. Viele "überleben" die Probezeit nicht, aber es gibt auch langjährige Kollegen, die die Firma verlassen. Und schwupps, schon hat man, ohne groß gefragt zu werden, deren Aufgaben am Hals. Natürlich nur den unangenehmen Teil, den sonst niemand machen will, die interessanteren Parts haben großmütig vorher schon andere Kollegen übernommen. Die Tatsache, dass Du selbst vielleicht schon Kenntnisse in anderen Fachgebieten in SAP hast, Dich eher in dieser Richtung weiterentwickeln möchtest und dort sicher mehr Nutzen für die Firma bringen könntest, ist dabei völlig nebensächlich. Nein, so macht Arbeiten wirklich keinen Spaß.
6. Arbeitspensum. Prinzipiell ist der Job durchaus zu schaffen. Aber Du bekommst Aufgaben mit bereits vorher festgelegten Zeiten (die nicht von Dir stammen) zugeteilt und musst hinterher dafür gerade stehen, wenn Du das Budget nicht einhältst. Da nun jeder von den kleinen Vorgesetzten sich auch wieder vor den etwas größeren Vorgesetzten verantworten muss macht der kleinere Vorgesetzte Dir noch mehr Stress. Jeder möchte gut vor der Firmenleitung dastehen, sprich, wenig Zeit verbrauchen, die Aufgaben mit möglichst wenig Budget lösen. Soweit so verständlich - aber bei Mitarbeitern mit Arbeitsverträgen auf Monatsgehalts-Basis fragt man sich da schon: "Wie war doch nochmal der Unterschied zwischen Fixkosten und variablen Kosten? Hat da jemand irgendwas nicht ganz verstanden?"...Aber das würde hier zu weit führen. Man könnte es kurz machen: Auch Stress-Bewältigung kostet Zeit und wirkt sich negativ auf die Qualität aus. Wenn ich also den Stress aus der Leitungs-Ebene über das mittlere Management und deren untergeordnete Projektleiter weitervermittelt bekomme, werde ich damit aufgehalten und gleichzeitig sinkt die Qualität meiner Arbeit. Übrigens haben größere IT-Unternehmen längst eingesehen, dass Mitarbeiter nicht ihre gesamte Arbeitszeit auf Budgets abrechnen können. Deswegen lässt man dort ca. 20% der Arbeitszeit dem MA zur freien Verwendung und ist der Meinung, dass sich die hierfür verwendete Zeit sehr positiv im Produkt/der Dienstleistung niederschlägt, da der Mitarbeiter sich in der Regel in dieser Zeit damit beschäftigen wird, Probleme zu lösen, sich Wissen zu beschaffen, über das Produkt nachzudenken usw, wofür er sonst keine Zeit hätte.
7. Weiterbildung: Die oben angeführten und sehr guten "knowledge-Transfers" sind eine schöne Sache. Aber sie sind bei weitem nicht ausreichend. Sie sind gut dafür, einen Überblick zu bekommen was ein bestimmtes Modul/Produkt kann, können aber aufgrund des Umfangs von ca 1 h kein Wissen über den Umgang damit vermitteln. Beispiel: SAP Query in 1 h vermitteln??? Völlig unmöglich. Noch dazu werden diese Veranstaltungen als Vorlesungen gehalten, nicht als Seminare.
Und dann kommt sehr häufig einer der Lieblings-Kommentare von Kollegen aus dem mittleren Management: "Wieso weißt Du das nicht? Das sollte eigentlich jeder Berater wissen! " Und man spürt ganz genau: Der Kollege weiß es selbst nicht, versucht aber jetzt, sich auf Deine Kosten aus der Affäre zu stehlen.
8. Einarbeitung neuer Kollegen: Neue Kollegen bekommen in der Regel einen mehrtägigen Einlern-Kurs. Der Kurs lässt mehr Fragen offen, als er beseitigt und ist viel zu wenig, um aus einem neuen Kollegen einen einigermaßen wissenden Berater zu machen.
Hier sollten jetzt Verbesserunsgvorschläge für das Betriebsklima stehen. Aber das ist eigentlich ganz gut, Leute mit denen man nicht klar kommt gibt es in jeder Firma, Vorgesetzte müssen immer Druck ausüben (die Frage ist eher, WIE sie das tun).
Was ich gern gesehen hätte, wäre eher produktbezogen:
- ein klares Konzept der Produktentwicklung, was auch berücksichtigt, dass das Produkt nicht nur kontinuierlich verbessert werden muss sondern ab und zu auch in WESENTLICHE Änderungen und Verbesserungen investiert werden muss, die zu einem Sprung in der Produktqualität führen.
- Wenn ich Marktführer wäre, würde ich mich nicht ausschließlich am Markt orientieren sondern muss auch Visionen haben, die ich umsetze. Es reicht nicht, auf Kundenwünsche hin etwas am Produkt zurecht zu schnitzen und auf den KVP zu vertrauen.
- Manche Investitionen muss man auch an Stellen machen, die verlustbehaftet sind - sonst bleiben diese immer verlustbehaftet.
-Ich glaube, dass es wichtig ist, Mitarbeiter weiterzubilden. Das geht weit über Vorlesungen hinaus und sollte der Entwicklung von Kenntnissen und Fähigkeiten dienen. Dazu müsste es natürlich auch intern Mitarbeiter geben, die diese Aufgabe übernehmen. Regelmäßigkeit und Interaktivität sind ebenfalls notwendige Eigenschaften.
Nein, Weiterbildung muss nicht extern geschehen und sie ist relativ günstig zu haben, da insbesondere die Prologa personell die allerbesten Voraussetzungen dazu hat, sie hat extrem viele Kollegen mit hervorragendem Fachwissen, die geradezu nur darauf warten, dieses Wissen vermitteln zu dürfen (sie wissen es nur noch nicht)
- Mitarbeiter mit entsprechendem Wissen sollten auch entsprechend honoriert werden. Gehaltserhöhungen sind keine lästigen Angelegenheiten die durch Druck von unten entstehen, sondern Instrumente der Mitarbeiterbindung. Gehalt und Urlaub sind die zwei wichtigsten Instrumente, mit denen die Firmenleitung dem MA direkt zeigen kann, was er für die Firma wert ist und durch deren Wirkung der Mitarbeiter auch sofort seine Lebensqualität steigern kann. Klar, auch eine Glückwunschkarte zu Weihnachten ist eine Form der Anerkennung, aber sowohl die Firmenleitung als auch der Mitarbeiter weiß heute, was so eine Karte wert ist. Interessant wäre, wenn die Prologa hier mal die Vorreiterrolle übernehmen würde und die in anderen Industriezweigen üblichen regelmäßigen Gehaltserhöhungen (die dort kollektivvertraglich oder rahmenkollektivvertraglich geregelt sind) auch einführen würde.
So verdient kununu Geld.