Vertrauensfrage an das aktuelle Management
Gut am Arbeitgeber finde ich
die Kantine und die Preise für das Essen, SAP VIP Lounge war auch ganz gut.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Mehr ist nicht hinzuzufügen, siehe Details oben
Verbesserungsvorschläge
Das Management ist in der aktuellen Konstellation nicht tragbar. Mehr Vertrauen in die Mitarbeiter, das Misstrauen und die Kontrollen führen zum Gegenteil. Das gute Image kann man sich nicht erkaufen. Es muss dringend ein Kulturwandel her. Das Unternehmen trägt sich weiterhin gut, da die Produkte gut etabliert sind und viele der Mitarbeiter trotz des toxischen Betriebsklimas weiterhin mit dem Unternehmen identifizieren @HR Business Partner von AG-Seite, bitte sparen Sie sich Ihren überflüssigen Kommentar, der inhaltlich so schwach ist wie eine Suppenbrühe. Danke
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war leider angespannt, da durch ständige Kontrollen und Rechtfertigungen ein angenehmes Arbeiten nicht möglich ist. Schwierig war auch der Umgang innerhalb der Einkäufer, da kein Zusammenhalt und Solidarität vorhanden. Jeder ist sich selbst der Nächste!
Image
Image-Verlust durch schlecht geführtes Management, Fehlentscheidungen und Streitigkeiten mit Betriebsräten hat dem Unternehmen ziemlich großen Schaden zugefügt. Die Produkte allerdings sind gefragt und technisch TOP
Work-Life-Balance
Gleitzeit-Konto, 30 Tage Urlaub waren gut. Home Office Regelung war in einer Betriebsvereinbarung mit dem Arbeitgeber fixiert, jedoch wurde diese dann überraschend von AG-Seite gekündigt. Ein Fall führte wohl zu dieser kollektiven Bestrafung (eher nicht zeitgemäß) AG macht sich größere Ballungsgebiete kaputt und somit keine Chance auf potenziell neue Mitarbeiter möglich
Karriere/Weiterbildung
Lediglich möglich, wenn der Vorgesetzte den Mitarbeiter mochte. Keine objektive, eher subjektive Betrachtung. Es gab keinen Entwicklungsplan oder ähnliches. Mehrfache Anfragen wurde ignoriert oder nicht ernsthaft unterstützt.
Gehalt/Benefits
Der Tarif ist IG Metall BW, innerhalb der Abteilung gab es jedoch unterschiedliche Eingruppierungen, die nicht unterschiedlicher hätten sein können
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen hat kein klares Ziel für eine umweltfreundliche Strategie
Kollegenzusammenhalt
Es gab Kollegen, die sich im Tandem oder in der Vertretungsregelung gut verstanden haben, aber darüber hinaus war keine Solidarität innerhalb der Abteilung existent. Unsicherheit und Angst um fadenscheinige Konsequenzen war das Hauptproblem. An sich waren die Kollegen (jeder für sich) "ok".
Umgang mit älteren Kollegen
Umgang mit älteren Kollegen war positionsabhängig und pauschal nicht bewertbar. Je nach Position und Hierarchie konnte das durchaus variieren
Vorgesetztenverhalten
Schwierig! Es gab wohl im Einkauf in den letzten Jahren mehrere Vorgesetzen-Wechsel. Keine offene Kommunikationskultur, kein ehrliches Feedback möglich, da mit Konsequenzen zu rechnen ist. Man nimmt alles "persönlich", Sozialkompetenz gleich 0, Einkauf hatte keinen guten Stand im Unternehmen. Chef-Position wurde wohl immer wieder vom gleichen "Prototyp" besetzt. "White old man"
Arbeitsbedingungen
Top ausgestattete Arbeitsplätze, zwei Monitore, höhenverstellbare Tische, Klimaanlagen, schöne Arbeitsumgebung, moderne Arbeitsplätze, sehr gute Kantine
Kommunikation
Informationen wurden gezielt zurückgehalten und sind erst geflossen, wenn der Flurfunk bereits zugange war. Ansonsten musste man proaktiv den "Neuigkeiten bzw. Änderungen" nachgehen und auch die Richtigkeit überprüfen. War eine sehr schwierige Situation.
Gleichberechtigung
In Führungspositionen gibt es eher keine weiblichen Rollen, konservative & patriarchisch Strukturen, eingestaubte Prozesse
Interessante Aufgaben
Die Aufgabenbereiche haben Spaß gemacht, es war abwechslungsreich, die Schnittstellen haben sich ordentlich ausgetauscht und kommuniziert, die Informationen sind geflossen. Sehr viele operative Themen. Im strategischen Einkauf eher untypisch. Bestellabwicklung und strategischer Einkauf läuft zusammen, aus einer Hand.

