Teamarbeit ok, aber Gesundheit und Bedürfnisse kamen zu kurz.
Gut am Arbeitgeber finde ich
• Kollegiale Zusammenarbeit im Team
• Möglichkeit zu Homeoffice (bis Anfang 2025)
• Flexible Arbeitszeiten
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
• Ständige Unsicherheit durch das Insolvenzverfahren und Gehaltsverzicht
• Trotz längerer Krankheitszeiten wurde mir kein BEM-Gespräch angeboten, obwohl dies gesetzlich vorgesehen ist
• Kommunikation war teilweise schwierig, da mehrere direkte Vorgesetzte das Unternehmen verlassen haben
• Die Bearbeitung meiner Austrittsunterlagen (Arbeitsbescheinigung, wohlwollendes Zeugnis) hat sich deutlich verzögert
Verbesserungsvorschläge
• Verbindliche Strukturen für ein BEM-Gespräch schaffen, um erkrankte Mitarbeitende zu unterstützen.
• Zügigere Bearbeitung von Austrittsunterlagen sicherstellen.
• Mehr Kontinuität in der Kommunikation und bessere Übergaben bei Vorgesetztenwechseln.
• Insgesamt stärker auf die gesundheitlichen und persönlichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden eingehen, um langfristige Belastungen zu vermeiden.
Arbeitsatmosphäre
Die Zusammenarbeit im Team war überwiegend angenehm, allerdings hat die Insolvenz und die damit verbundene Unsicherheit die Stimmung belastet.
Kommunikation
Die Kommunikation war teilweise unzureichend und erschwert, besonders in Zeiten der Insolvenz und bei organisatorischen Veränderungen.
Work-Life-Balance
Aufgrund von Projektwechseln und den Anforderungen war die Work-Life-Balance nicht gegeben.
Vorgesetztenverhalten
Direkte Vorgesetzte wechselten häufig oder verließen das Unternehmen aufgrund einer Vielzahl von Entlassungen während der Insolvenz, wodurch Kontinuität fehlte.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren im Homeoffice zwar angenehm, allerdings wurde darüber hinaus nicht ausreichend auf individuelle gesundheitliche oder finanzielle Bedürfnisse eingegangen.
Gehalt/Sozialleistungen
Durch den Gehaltsverzicht im Rahmen des Insolvenzverfahrens war die finanzielle Situation deutlich belastet.
Image
Durch das Insolvenzverfahren war auch nach außen hin die Unsicherheit des Unternehmens stark spürbar.
Karriere/Weiterbildung
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten waren sehr eingeschränkt, da das Unternehmen in der Krise keine klare Entwicklungsperspektive bot.