Früher war alles besser, heute ist's bescheiden...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Wenn man es geschickt macht, hat man eine gute Work-Life-Balance. Ansonsten ist aktuell nicht mehr viel übrig, was bei diesem Arbeitgeber mal gut war.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unklare bzw. schlechte Organisationsstruktur, schwache Führungskräfte ohne Führungskultur. Schlechte Arbeit bzw. mangelhafte Arbeit wird toleriert und nicht sanktioniert. Wenn man Glück hat, wird man dadurch noch "befördert", um keinen weiteren Schaden anrichten zu können.
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte austauschen, angefangen im Vorstand über die Level 2 bis Level 4 Führungskräfte. Funktionierende Organisationsstrukturen schaffen mit klaren Leitbildern, Prozessen und Innovationsplänen.
Arbeitsatmosphäre
Zum Schluss recht schwierige Arbeitsatmosphäre - Überbelastung, Stechen und Hauen, statt homogener Arbeitsatmosphäre
Kommunikation
Kommunikation findet zwar statt, meist aber inhaltslos und wiederkehrend sinnfrei. Führungsversagen auf allen Ebenen
Kollegenzusammenhalt
Die meisten Kollegen haben Verständnis füreinander, jedoch gibt es auch einige die ihr Wissen und Arbeit isolieren und somit ein miteinander arbeiten manchmal schwierig oder zumindest schwerfällig ist, liegt aber auch zum Teil wieder am mangeldem Führungsverhalten potenzieller FK
Work-Life-Balance
Durch Flexibilisierung der Arbeitszeit recht ok, aber Überbelastung und Ressourcenmangel wo man hinschaut, mit der Aussicht auf noch mehr Belastung!
Vorgesetztenverhalten
Direkte Vorgesetzte noch ok, die darüberliegende Führung ist eine Katastrophe und hätte auch 0 Sterne verdient - Führung findet quasi gar nicht statt - wohl dem, der sich selbst führen kann, ansonsten ist man recht verlassen!
Interessante Aufgaben
Das technische Umfeld der Netzwirtschaft ist grundsätzlich interessant und auch herausfordernd, das ist/war der einzige Lichtblick bei diesem Job zuletzt.
Gleichberechtigung
Hoher Männeranteil, teilweise müssen sich weibliche Mitarbeiterinnen mehr profilieren als vergleichbare männliche Mitarbeiter. Führungsprositionen vermehrt in männlicher Hand.
Umgang mit älteren Kollegen
Zuletzt legte man wenig Wert auf das Wissen älterer Kollegen - offenbar zählt Wissen und Erfahrung bei der PSI weniger als kostenintensiver Wissensaufbau und Einarbeitung neuer, jüngere Kollegen. Anstatt Wissen, Erfahrungen der älteren Kollegen mit den neuen Herausforderungen zu verknüpfen, versuchte man gezielt diese (intern gerne auch als "Bremser") mit entsprechenden Programmen "loszueisen".
Arbeitsbedingungen
Tische, die älter sind, als man selbst, technische Austattung im Stand der Technik von vor 10 Jahren oder mehr, für jedes Tool, was einem die Arbeit erleichtert muss man kämpfen - keine Strategie erkennbar für Innovationen zukünftig moderner Arbeitsplätze und -technologien. Punktuell wurde versucht mit Einzelinitiativen Mehrwerte zu schaffen, was aber meist nur für kurzfristiger Dauer wahr bzw. weiterführende Probleme und Arbeitserschwernisse schaffte.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Man hat sich stehts bemüht - als Beispiel: Müll kann getrennt werden, landet aber nach dem Trennen durch die Reinigungsfirma wieder in ein und dem selben Müllsack - der Firma scheint es egal zu sein. Dies gilt für vieles anderesn auch, sei es energetische Betrachtung von Betriebsmittel, Vorgaben zum energiebewussten Arbeiten, heizen, kühlen, ...
Gehalt/Benefits
Im Laufe der Jahre mehrten sich Nullrunden anstatt Gehaltsrunden, wenn dann mal einer herausragende Gehaltsrunde anstand, war diese meist trotzdem niedriger als die Inflation, geschweige denn, dass Nullrunden ausgeglichen wurden! Mit persönlichem Einsatz ist außerordentlich manchmal mehr drin, dazu braucht es aber besondere Voraussetzungen. Vereinzelt soll es jedoch auch Mitarbeitende geben, die zu horrenden Konditionen eingestellt werden, weil diese gerade benötigt würden und die Marktlage der Bewerber es anders nicht hergäbe... viel Glück einem jeden wünsche ich hier
Image
Sicherlich war der Branchenimage der Firma immer recht gut - technisch sicherlich einer der herausragendsten Anbieter in der Energiewirtschaft, leider steht man sich als Firma durch unklare Prozesse, Verantwortlichkeiten und Führung selbst im Weg, was ein Hochmaß an Ineffizienzen schafft. Das Image wurde zudem getrübt durch den Cyberangriff 2024 und darauf resultierenden Umgang, gefolgt von der Übernahme durch einen Investor - ich bin gespannt, in welchen Abgrund dieser Weg führt - schade für die Technik, schade für die Kunden!
Karriere/Weiterbildung
Quasi nicht vorhanden, man könnte zwar Sprünge machen, aber auch niedrige FK-Positionen, wie Teamleiter oder Teamlead besitzen keinerlei Karriere-fördernde Maßnahmen - wer sich weiterbilden möchte, muss selbst einen Plan dafür haben und noch das Glück besitzen, dass es unterstützt wird und gerade auch nochmal 2500 Euro da sind. Keine klaren Karrierepfade, keine Rollen- und Tätigkeitsbeschreibungen, keine Ideen der FK diesbezüglich.