42 von 142 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
42 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
42 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Themen.
Also die Organisation interne ist einfach nur schlecht.
Da wird notgedrungen nach Hilfe gefragt und jegliche Bereitschaft( das ist auch das Schlagwort) dazu wird nicht und nur kaum genutzt.
Fehlende Events
Attraktiveres Gehalt. Macht doch Mal was dass es sich nicht lohnt mit +20% zu wechseln.
Mensa !
Standorte in der Nähe von Großstädten.
Und wer jetzt meint Aschaffenburg sei doch bei FFM kann gerne Mal die Verbindung und den Preis abchecken ;-)
Events?404
Die Arbeitsatmosphäre ist wirklich gut.
Man kann sich jeder Aufgabe widmen und bekommt diese auch gelöst , wenn man bereit dazu ist ist auf Leute zu zu gehen und diese zu fragen. Ansonsten wissen die meisten Vorgesetzen wie unübersichtlich es in einer Entwicklung Vorrang gehen kann, besonders in solch komplexen Systemen. Es reißt dir niemand den Kopf ab.
Allerdings spürt man auch den Druck der auf einem liegt, wenn man Mal hinterher hingt
Durchschnitt
Ja, das ist schwierig.
Einerseits ist das hier ein Gleitzeit Modell und man kann arbeiten wann man möchte.
Anderseits macht man( oder ich) sich Druck, da man durch die gute Kommunikation jegliches Leid der Firma mitbekommt, was mich immer zu mehr Arbeit zwingt / motiviert. Wer also nicht ganz klar Arbeit von Empathie trennen kann , kann hier sich selbst verlieren.
Hier fällt meiner Meinung auch rein, dass man immer selbst Essen mitbringen muss, wenn man nicht täglich 8€ beim Metzger ausgeben möchte. Eine Mensa fehlt.
Genauso ist der Standort Aschaffenburg bzw die Stadt jetzt nicht die attraktivste und aktivste. Das Angebot fürs Life ist deutlich schmäler als in anderen Kleinstädten
Theoretisch möglich, hast du aber keine Zeit zu. ;-)
Das ist eindeutig der schwächste Punkt der PsI.
Das Gehalt ist zum Einstieg leicht unter Durchschnitt. Nach 3-4 Jahren sollte man dringendst ( ! ) wechseln.
Gehalt wird oft , nicht immer, im Bereich der Inflation ( 2-3% ) angehoben. ( Die 10 %die wir jetzt haben natürlich nicht)
Ansonsten gibt's kein 13tes Gehalt oder wie in den Bewerbungen stehend , Prämienbeteiligung.
Jobrad oder sonstiges gibt's auch nicht
Zumindest vertraglich kauft die PsI Strom aus Schweden. Das die Elektronen bei uns nicht ankommen sollte auch klar sein ;-)
Ist top. Kollegial!
Ich weiß nicht warum das eine einzelne Frage ist... Alle Kollegen werden gut behandelt
Naja... Ich hätte Glück. Mein Vorgesetzter war ein Musterbeispiel. Andere haben nicht so viel Glück.
Man bekommt alles was man braucht gestellt.
Man braucht , was meiner Meinung nach Falsch herum ist, erst einen kaputten Rücken und folgend ein Attest um einen höhen verstellbaren Schreibtisch zu bekommen. Ansonsten durchschnittlich.
Die Kommunikation ist durchschnittlich bis gut und natürlich Vorgesetzen abhängig. Allgemeine informationen werden aber schnell in regelmäßigen Meetings weitergereicht.
An ein oder andere Stelle fehlt mir Sicherheit noch die spezifische Informationsverteilung der einzelnen EntwicklerBereiche
Es gibt mittlerweile auch Quoten die eingehalten werden müssen, ob das dann Gleichberechtigt ist kann jeder selbst entscheiden bei einem Verhältnis von 1/20
Der größte Grund zur psi zu gehen und der , der mich weiterhin hier hält ist das Themenumfeld. Alles andere ist unterdurchschnittlich und nicht herausragend
Möglichkeit, mit Softwareprodukten zu gesellschaftlichen Aufgaben, u.a. zur Energiewende, beizutragen. Beteiligung am Unternehmenserfolg über Mitarbeiteraktien.
Für ein Softwarehaus hat das Unternehmen teilweise sehr starre und bürokratische Strukturen.
Klare Entwicklungspfade und -planung wären gut, um junge Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden.
Ich empfinde die Arbeit alles in allem sehr interessant und immer wieder herausfordernd. Das Miteinander passt. Der Umgang ist auf Augenhöhe und fair. In Sachen Arbeitszeit und -ort ist man absolut flexibel. Fehler dürfen gemacht werden; es wird einem nicht gleich der Kopf abgerissen. Hohes Maß an Arbeitsplatzsicherheit; bei Unterauslastung werden Aufgaben im Gesamtkonzern verteilt. Das Unternehmen hat sich in Zeiten der Pandemie hervorragend um seine Mitarbeiter/innen gekümmert. Durchgängige 1-Stern-Bewertungenkann ich absolut nicht nachvollziehen. Leider gibt es die ewig und immer Unzufriedenen, den man nie etwas recht machen kann.
Die Bezeichnung/Bewertung "schlecht" trifft in keinem Punkt zu.
Siehe oben
Hier könnte mehr gemacht werden.
Einige Arbeitsprozesse sollten unbedingt digital unterstützt werden.
Eine durchgehende und laufende Informationspolitik durch das Management wäre wünschenswert.
Themengebiet , vertrauensarbeitszeit , Kollegial, locker.
Siehe Bewertung.
Strukturen, Konzepte fehlen an wichtigen Stellen.
Attraktive Standorte ( guter Punkt der Kollegen.)
Kantine
Jeder versucht sein Sprint fertig zu bekommen. Man bekommt immer nur mehr Arbeit rein gedrückt. Muss gestern fertig sein.
Theoretisch gut.
Grüne Energien werden gekauft.
Wird zur Verfügung gestellt.
Ein Team ist ein Team.
Ist okay. Kommt drauf an. Gibt wirklich gute und wirklich schlechte.
Man wird gut ausgestattet. Höhenverstellbare Tische ohne ärztliches Attest wären noch gut.
In den Bereichen gut. Darüber hinweg kaum
Einstiegsgehalt ist okay bis unterdurchschnittlich.
Die Verteilung zwischen wirklich arbeitenden und den "Projektleitern" Stelle ich in Frage.
Ansonsten kein 13tes Gehalt, keine Gewinnbeteiligung, nichts weiteres.
Gehaltserhöhung im Rahmen der Inflation, manchmal.
Hatte hier gelesen man bräuchte mehr Frauen WC da wir mittlerweile mehr Expertinnen hätten.
In meinem Gebäude kommen pro Etage 24 Männer auf 2 Frauen.
Gleichberechtigung siehe Gehalt.
Themengebiet
Einarbeitung, Stellen im Management mal überarbeiten, Standorte, Gehalt , Planung
Einarbeitung, Stellen im Management mal überarbeiten, Standorte, Gehalt , Planung, Kantine
Ingenieure/Entwickler schuften und machen überstunden , Management nicht.
Bei den Gehaltsunterschieden sollte es anders herum sein.
In der Theorie ist durch die Vertrauensarbeitszeit alles geregelt. In der Praxis - siehe "Arbeitsatmosphäre"
Die PSI kauft vertraglich Strom aus den Wasserwerken in Schweden
Kannst dich zu allem Anmelden wird auch meist genehmigt.
Sehr Kollegial!
Kommt drauf an wo man landet.
Das meiste wird dir gestellt. Zumindest wenn du neu bist.
Untereinander funktioniert die Kommunikation. Zu anderen Abteilungen eher nicht.
Keine Boni, Kein Weihnachtsgeld, Kein Urlaubsgeld, zahlung Unterdurchschnitt, Keine Gewinnbeteiligung , Einstiegsgehalt gut.
Siehe "Arbeitsatmosphäre"
Ich finde das Arbeitsthema sehr interessant.
Der einzige Grund der mich bei der PSI hält
Es gibt keine Ansprüche an die Arbeit. Es gibt eine flexible Jahresarbeitszeit, die nicht kontrolliert wird.
Es gibt keinen Raum für Innovationen. Neuen Mitarbeitern wird keine Perspektive geboten. Das Management führt nicht, sondern mischt sich in technische Details ein. Aus Fehlern wird nicht gelernt; in jedem Projekt tauchen die gleichen Fehler immmer wieder auf. Statt bekannter Software-Standards werden lieber (meistens minderwertige) Eigenentwicklungen verwendet.
Aufgaben organisieren, priorisieren und planen.
Bekannte Standardprozesse umsetzen, insbesondere einen Entwicklungsprozess.
Ausbildung/Fortbildung und Personalentwicklung anbieten.
Leistungsgerechte Entlohnung
Gebäude aus den 70ern (kaum renoviert), Büros oft überbelegt. Man wird oft gestört, da es nicht üblich ist, Termine (mit notwendigem) Vorlauf zu vereinbaren.
Man hält sich aber für was besseres...
Es gibt keine feste (Kern-)Arbeitszeit. Das kann man ausnutzen.
...sind Fremdwörter. Befördert wird man durch Leidensfähigkeit. Sinnvolle Fortbildungsangebote fehlen; stattdessen werden Fahrradsicherheitstrainings angeboten. Wenn Kolleg*innen selbst Weiterbildungsangebote suchen, werden diese nicht oder nur widerwillig bewilligt.
Gehalt ist grundsätzlich unterdurchschnittlich für die Branche. Manche steigen zwar gut ein, eine Steigerung nach Berufserfahrung ist aber nicht vorgesehen. In den vergangen Jahren fand (von Vorstands Gnaden) jeweils ein Inflationsausgleich statt.
Seit Kurzem werden Ladestationen für E-Automobile angeboten.
Viele leiden unter schlechter Organisation, aber letztendlich kämpft jeder für sich... Oft verhalten sich Kolleg*innen offensiv und fordernd; ein kollegiales Arbeiten oder gar Dankbarkeit gibt es selten.
...sind unantastbar (zum Leidtragen aller jüngeren)
Die meisten Manager wollen lieber in technischen Dingen mitreden (mit mäßigem Erfolg) und ignorieren ihre Führungsverantwortung. Arbeitsaufgaben werden unzureichend und mündlich formuliert. Konflikte werden nicht offen angesprochen. Wichtige Dinge werden nur hinter verschlossenen Türen besprochen.
Hardware ist noch OK. Es gibt aber regelmäßig Ausfälle der zentralen IT; dort gibt es keine Ansprechpersonen. Trotz Corona wird die Nutzung adäquater Video-Konferenz-Programme weiterhin untersagt. Dadurch fallen auch regelmäßig Kundentermine aus. Die interne IT teil manchmal mit, dass "manche Systeme funktionieren" -- das sagt wohl schon Alles. Management findet quasi nicht statt. Viele Arbeitsschritte werrden unnötigerweise mehrfach erledigt, weil man es nicht schafft orderntlich zu zentralisieren. Ergonomische Büromöbel für das Homeoffice werden nicht gestellt.
Ältere Kollegen behalten gerne ihr Wissen für sich. Management ist nicht an fundierter Ausbildung interessiert. Projektpläne existieren nicht. Prioritäten werden täglich neu festgelegt. Software-Entwurf gibt es nicht ("haben wir schon immer so gemacht").
Alltäglicher Umgang ist Durchschnitt für die IT-Branche. Frauen verdienen deutlich weniger als Männer. Im mittleren Management etwa 3% Frauenanteil.
Die Branche ist an sich interessant. Leider wird hier Innovation im Keim erstickt. Hochqualifizierte Arbeitskräfte werden regelmäßig zu stupiden Routineaufgaben herangezogen.
Spannende Aufgaben
Management. Bekannte schlechte Manager werden nicht ausgetauscht.
Kommunikation
Niemand widerspricht offensichtlich schlechten Management-Entscheidungen. Duckmäuser, Management mischt sich bis in unterste Ebenen ein.
Sehr schlechte Kommunikation zwischen den Divisionen. Einzelkämpfer werden herangezogen.
Top Freiheiten und super Zusammenhalt im Team. Das gleicht auch viel der erwähnten Überlast aus.
Überlast führt auf allen Ebenen mit Projekt- oder Personalverantwortung zu Mangel an Mitarbeiterförderung und Führung auch mal von nicht nur den Prio 1++ Themen.
Projektleiter sollten nicht alle Rollen in Persona erfüllen müssen (Wartung, Softwaredesign, Teamleitung Softwareentwicklung, Qualitätssicherung, …) das wäre nicht nur besser für work-live-balance sondern auch viel effizienter!
Gut! Eingeschränkt ab und an durch Effekte und mangelnde Nerven aufgrund von Überarbeitung.
Aktuell sehr schlecht: quasi 24/7 erreichbar und sehr viele Überstunden, um Projekttermine zu schaffen. Aber das Problem ist erkannt und Besserung ist angekündigt worden. Aktuell aber noch nur ein Stern!
Weiterbildung und Weiterentwicklung von engagierten Leistungsträgern (m/w) leidet klar unter der überlast an Arbeit, so dass kaum Zeit mehr für persönliche Weiterentwicklungen bleibt.
Gehalt kommt schon immer pünktlich ca 3 Werktage vor Monatsende. Es gibt auch erste Funktionszulagen. Aber in punkto Leistungsträger besser bezahlen gibt es viele Defizite, insbesondere wenn man Gehälter von engagierten Leistungsträgern (m/w) mit 15-20 Jahren Erfahrung vergleicht mit Gehältern von neu eingestellten jungen Kollegen (m/w) die gute Arbeit, aber auch nicht mehr, leisten.
E-tanksäulen stehen in hinreichender Zahl zur Verfügung, wir betreiben eine KWK Anlage die neben Strom auch für unsere Wärme/Kühlung sorgt. Hier darf die PSI sich aber nicht ausruhen!!! In 1 jahr braucht es, um am Beispiel zu bleiben, mehr Ladesäulen für e-Fahrzeuge!
Im Team halten wir zusammen und sind auch nach Feierabend füreinander da.
Ohne Einschränkung sehr gut.
Eigentlich alles top, leider haben Vorgesetzte bis hin zum Geschäftsbereichsleiter stets zu wenig Zeit um sich um Personal zu kümmern, wenn es nicht gerade zu eskalieren droht. Dann aber werden transparente und gute Entscheidungen getroffen, etwas früher als erst nachdem Probleme auftreten wäre schon wünschenswert.
Arbeitsplätze sollten selbstverständlich mit höhemverstellbarem Tisch und nach ergonomischen aktuellen Standards sein … sollten! Hier geht es aber langsam in die richtige Richtung. Das zur Verfügung stellen von Homeoffice-equippment über den Laptop hinaus könnte auch besser sein!
In meinem Bereich gute geschlechtsunabhängige Wertschätzung und Umgang miteinander. Es gibt hier aber klar noch Luft nach oben, z.B.: frauen in Führungspositionen (wozu fas Thema der min 60h Woche dort ggf auch überdacht werden sollte!), Verteilung von Toiletten im Altbau: Quote 2:1 für Herrentoiletten aus 70er Jahren noch immer so, wir haben aber heute deutlich mehr Expertinnen an Board als damals!
Total 5 Sterne: vielfältige Aufgaben mit hoher Eigenverantwortung sowie Freiheit von Softwareentwicklung bis zur Kundenkommunikation selbst gestalten zu können.
Die hohe Erwartungshaltung der Vorgesetzten hinsichtlich des zeitlichen Umfangs zur Erreichung eines oder mehrerer definierten Ziele.
Eine sehr gute Work-Life-Balance.
Es gibt sehr viele Weiterbildungen im Angebot von der PSI Software AG. Für jeden ist etwas dabei.
Erwartungsgemäß ist das Gehalt niedriger als in Ballungszentren wie Frankfurt oder München, aber es ist noch in einem guten bis sehr guten Bereich.
Es ist nichts Negatives aufgefallen.
Nicht alle sind ehrlich, aber wo gibt es das schon? Der Großteil ist ehrlich und nett zueinander und zieht auch an einem Strang.
Einfach nur sehr gut. Es gibt sogar ältere Kollegen in der Belegschaft, die noch über dem offiziellen Rentenalter dort auf freiwilliger Basis arbeiten, weil es ihnen so gut gefällt.
Mein Vorgesetzter war ehrlich, offen und direkt. Er hat direkt ausgesprochen was für ihn wichtig ist und wo er mit einem hin will bzw. langfristig sieht. Jedoch war die Erwartungshaltung relativ hoch und es sollten in kurzer Zeit große Fortschritte gemacht werden.
Die Monitore sind ein bisschen veraltet (23 Zoll, FHD-Auflösung) und könnten für IT-Mitarbeiter etwas größer dimensioniert sein.
Ja, es finden definitiv regelmäßig Meetings über Ergebnisse des Unternehmens und Abteilungsrelevanten Themen statt.
Es gibt nichts Negatives zu berichten.
Die Aufgaben sind sehr interessant und auch abwechslungsreich.
Vorab an potenzielle Bewerber für den Standort Essen: Bitte auch andere Bewertungen für die Standorte Berlin und Aschaffenburg lesen. Einige abgegebene Bewertungen wurden fälschlicherweise auf einen abweichenden Standort publiziert, obwohl Essen bewertet wurde!
Mitarbeiter werden vom Vorgesetzten nun auch gelobt. Pünktliche Gehaltszahlungen. Getränke und Essenslieferservice.
Die schwerwiegendste Problematik ist die vertikale Kommunikation zwischen oberer Managementebene und operativen Bereich. Das Top-Down Prinzip geht nicht mehr. Es befinden sich leider immer noch Personen in höheren Managementebenen, denen die moderne BWL nicht wirklich bekannt ist. Mitarbeiterführung liegt leider nicht vor. Man müsste mehr Mittel in die Stammbelegschaft investieren.
Schwierig. Ansätze und Pläne sind zwar korrekt und würden unter stabileren Bedingungen konsequent durchgeführt werden können. Die Realität ist leider eine andere. Wie der Titel nun mal als schlechtes Omen bereits warnt, holen die technischen Schulden den Entwicklungsprozess hier und jetzt ein. Man watet durch den Sourcecode und wer Clean Code zumindest überflogen hat wird bei einigen Stellen in Ohnmacht fallen. Damit hier Ruhe einkehrt Bedarf es noch an 5+ Jahren an Umbaumaßnahmen bis sich die Abteilung/Division auf dem Markt konkurrenzfähig präsentieren kann.
Mittlerweile wird die Arbeit der Mitarbeiter nun auch gewürdigt. Grundsätzlich ist die Stimmung innerhalb des Teams getrübt, aufgrund von massiven Fehlerbehebungsbergen und Mitarbeiterabgängen.
Leider habe ich als Softwareentwickler nur einen eingeschränkten Zugang auf die Qualität und das Kundenfeedback aller weiteren verkauften Softwarekomponenten der Gas & Pipeline Division. Dennoch kann ich sagen, dass das öffentliche und interne Image vom Produkt an dem ich mitgearbeitet habe übereinstimmend schlecht ist. Beschwerden von Kunden sind gängig.
Eine Work-Life-Balance muss man sich selbst definieren und diese dann auch konsequent umsetzen.
Ich hatte in meinen zwei Jahren kein richtiges Mitarbeitergespräch. Ich bekam nach einem Jahr eine Gehaltserhöhung von ca 4 - 4,5%. Kurz zur Einarbeitung: Das notwendige Wissen für spezifische Themen habe ich mir mühsam von langjährig ansässigen Arbeitskollegen zusammengetragen. Dokumentation war und ist immer noch nur beschränkt existent. Fort- und Weiterbildungen gibt es für die überwiegende Mehrheit der Entwickler nicht.
Gehälter werden zum Monatsende regelmäßig pünktlich gezahlt. Das Gehalt für Softwareentwickler liegt unterhalb des Branchendurchschnitts. Es gibt leistungsbasierende Jahresprämien. Ebenfalls gab es auch mal Aktienpakete für Mitarbeiter.
Mülltrennung ist nur eingeschränkt angekommen. Papier wird zwar gesondert gehandhabt, aber Plastik, Bio und Restmüll kommt in eine Tonne. Bis vor Corona war es üblich alles Erdenkliche von Stundenbogen bis Urlaubsanträge auszudrucken und zu unterschreiben, um diesen dann wiederrum vom Sekretariat als eingescannte Datei wiederzubekommen. Glücklicherweise ist dies Vergangenheit. Solche gedanklichen Dreher sind dennoch in der Unternehmung oft zu finden.
Es ist erstaunlich wie leidfähig die Mitarbeiter sind. Es wird geholfen wo geholfen werden kann. Die Arbeitsmoral ist stetig unter Last, da entsprechende Altlasten mit Folgefehlern (fehlende Automatismen, funktionale Mängel, Feuerwehreinsätze auf Produktivanlagen) schnellstmöglich abgearbeitet werden sollen/müssen.
Der Umgang ist in der Regel respektvoll, auch wenn das ein oder andere Mal einem unter zu viel Druck die Zügel durchgehen. Es werden auch ältere Mitarbeiter gerne eingestellt. Förderung im Weiterbildungssinn gibt es nicht.
Mittlerweile hat sich das Vorgesetztenverhalten deutlich gebessert. Konfliktfähigkeit ist gegeben und ausgesprochene Warnungen/Empfehlungen vom Kollegium werden aufgenommen. Ziele zur Verbesserung der Arbeitsumgebung und Entwicklungsprozesses wurden dokumentiert, die Umsetzung geht leider im Projektgeschehen unter.
In Tagen von Corona gilt für Softwareentwickler 100% Homeoffice. Dies funktioniert auch bis auf wenige Störungen und gedrosselten Geschwindigkeiten einwandfrei. Auf Nachfrage bekommt man einen Laptop mit hoher Qualität und ggf. ein Handy. Dies war vor Corona noch kein Standard. Die Räumlichkeiten sind in ihrer Größe und Stil eher bescheiden, 2-4 Personen Büros. Höhenverstellbare Tische sind per Anfrage erhältlich. Räumlichkeiten sind nicht klimatisiert. Der Lärmpegel im Büro hält sich in Grenzen. Es wird darauf geachtet, dass Entwickler nicht unbedingt mit (Teil-)Projektleitern in ein Büro kommen.
Äpfel, Kaffee, Wasser, Saft, Tee wird vom Arbeitgeber gestellt. Seit neulich gibt es auch eine Kooperation mit einem Lieferdienst.
Am Arbeitsmittelbeschaftungsprozess muss weiterhin gefeilt werden.
Kommuniktionstools für die tägliche Arbeit sind mit dringenden Optimierungsbedarf vorhanden. Die vertikale Transparenz ist weiterhin ausbaufähig. Besprechungen innerhalb von Teams sind meist harmonisch.
Gleichberechtigung ist gegeben. Mir ist in den Jahren keine Auffälligkeit untergekommen.
Eine Umsetzung des Themenkomplexes der Gasmarktsteuerung und Kommunikation in ein robustes Informationssystem birgt das Potenzial auch über Jahre zu begeistern. Leider ist der Technologiestack massiv veraltet für eine konkurrenzfähige webbasierte Softwarelösung. Für Personen die wissenstechnisch an modernen Technologien wachsen möchten ist dies kein Hafen. Für Personen die gerne pur Java Entwicklung (Front & Backend) machen möchten wäre dieser Ort zu empfehlen.
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