Gut am Arbeitgeber finde ich
wenig.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
zu vieles um es kurz-zufassen.
Verbesserungsvorschläge
Bei der Store-Leitung bestehen aus meiner Sicht deutliche Defizite in der Kommunikation und bei bestimmten organisatorischen Abläufen. Die Verständigung ist schwierig, wodurch Informationen und Anweisungen nicht immer eindeutig vermittelt werden. Auch bei alltäglichen Aufgaben, beispielsweise bei der Kassenabrechnung und der morgendlichen Einzahlung, werden Beträge mehrfach und sehr umständlich mit dem Taschenrechner Ihrerseits kontrolliert. Insgesamt stellt sich daher die Frage, ob die Store-Leitung den Anforderungen dieser Position gewachsen ist. Gerade bei einer Führungsposition sind klare Kommunikation, Sicherheit bei Zahlen, ausreichende Deutsch Kenntnisse und ein strukturierter Umgang mit den täglichen Abläufen grundlegende Voraussetzungen.Die Mitarbeitenden erfahren aus meiner Sicht deutlich zu wenig Wertschätzung. Der tägliche Einsatz und die geleistete Arbeit werden aus Sicht der Gruppe nicht anerkannt, während gleichzeitig immer höhere Anforderungen und Erwartungen gestellt werden. Hier besteht definitiv akuter Handlungsbedarf. Auch Wünsche und Verfügbarkeiten der Mitarbeitenden hinsichtlich ihrer Arbeitszeiten werden nicht berücksichtigt und komplett ignoriert. Gerade bei der Planung der Arbeitszeiten sollte mehr Rücksicht auf individuellen Möglichkeiten genommen werden. Eine bessere Kommunikation, mehr Wertschätzung und ein respektvollerer Umgang mit den Bedürfnissen aller wären hier dringend notwendig.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist grundsätzlich super angespannt. Durch das ständige Begutachten und Kontrollieren der Store-Leitung entsteht bei mir das Gefühl, permanent überwacht zu werden. Man fühlt sich dadurch in seiner Arbeit stark unter Druck gesetzt und hat kaum das Gefühl, eigenständig arbeiten zu können. Die permanente Kontrolle wirkt sich negativ auf das Wohlbefinden aus. Besonders problematisch finde ich, dass alle Mitarbeitenden finanziell für die Fehler anderer Kollegen haften müssen. Jeder muss letztlich aus eigener Tasche für Fehler aufkommen, die er möglicherweise selbst nicht verursacht hat. Zumal dies rechtlich auch nicht zulässig ist. Ich habe bereits gelesen das in einigen Stores von PTH nicht nur Video sondern auch Ton aufgezeichnet werden somit auch jedes Gespräch... im Store. Ob dies bei uns so ist, kann ich nicht beurteilen, man hat aber ein sehr ungutes Gefühl und denkt dann direkt dass es hier sicher auch so sein wird.
Image
Ich kenne niemanden, der die Unternehmensgruppe als Ganzes kennt. Bekannt sind vielmehr die einzelnen Labels bzw. Marken, während die dahinterstehende Gruppe nicht wirklich, wahrgenommen wird.
Work-Life-Balance
Von einer Work-Life-Balance kann keine Rede sein, denn es gibt nur eine „Work-Balance“. Die Anforderungen und der damit verbundene Druck nehmen einen so großen Raum ein, dass für ein geregeltes Privatleben kaum Zeit bleibt. Dienstpläne werden ohne große Nachfragen geschrieben.
Karriere/Weiterbildung
Wer länger im Unternehmen bleibt, muss sich aus meiner Sicht darauf einstellen, die bestehenden Bedingungen hinzunehmen. Bei der aktuellen Arbeitsbelastung, dem extremen Leistungsdruck und der aus meiner Sicht unzureichenden Wertschätzung stellt sich die Frage, welche langfristige Perspektive Mitarbeitende hier tatsächlich noch haben. Eine Bindung an das Unternehmen wird dadurch sicherlich nicht wirklich gefördert.
Gehalt/Benefits
Die Bezahlung ist ein großer Kritikpunkt. Trotz der hohen Arbeitsbelastung, des Leistungsdrucks und der ganzen Anforderungen wird nur Mindestlohn aus-gezahlt mehr gibt es nicht. Angesichts der Leistung und der schwierigen Arbeitsbedingungen ist die Vergütung aus meiner Sicht in keiner Weise angemessen, denn Wertschätzung sollte sich nicht nur in Worten, sondern auch in einer fairen Bezahlung widerspiegeln.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Tagtäglich fallen sehr große Mengen an Plastik an. Gleichzeitig besteht ein erheblicher Anteil der Kleidung aus Polyester und anderen Materialien, während hochwertige Stoffe vergleichsweise wenig vertreten sind. Dies fällt auch bereits einigen Kunden negativ auf. Gerade bei einem Unternehmen, das für Qualität steht, ist dies meiner Meinung nach sehr schade und wirkt nicht nachhaltig. Hier wäre deutlich mehr Bewusstsein für hochwertige Materialien, langlebige Produkte und die Reduzierung von Plastik gerade in 2026 wünschenswert.
Kollegenzusammenhalt
Mein Eindruck: Jeder ist sich selbst der Nächste. Durch den hohen Druck, die ständigen Kontrollen und fehlende Unterstützung ist ein richtiges Team/Gemeinschaftsgefühl kaum vorhanden. Statt sich zu unterstützen und nach Lösungen zu suchen, herrscht große Konkurrenz und jeder versucht, möglichst unbeschadet durch den Tag zu kommen. Das wirkt sich stark auf das Arbeitsklima aus.
Umgang mit älteren Kollegen
Vor Ort gibt es nur wenige ältere Kollegen, dass spricht meiner Meinung nach für sich.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Führungsebene ist äußerst fragwürdig. Auf Fragen oder Anliegen erhält man häufig eine unfreundliche Antwort oder teils gar keine Rückmeldung. Gleichzeitig herrscht ständige Kontrolle und Überwachung, wodurch bei mir der Eindruck entsteht, dass grundsätzlich allen misstraut wird. Besonders belastend ist die Personalsituation. Trotz Personalmangels wird erwartet, dass die Mitarbeitenden die fehlenden Kapazitäten ohne nachfragen auffangen und dauerhaft mehr leisten.
Insgesamt vermittelt es den Eindruck, dass Leistung stärker im Vordergrund steht als die Wertschätzung jedes einzelnen. Teilweise fühlt es sich wie Ausbeutung an. Natürlich nur zum Mindestlohn.
Arbeitsbedingungen
Das Motto scheint „höher, schneller, weiter“ zu sein und das möglichst ohne jegliche Verluste.
Kommunikation
Die Kommunikation zwischen den Area Sales Managern und den einzelnen Stores ist häufig nicht ausreichend transparent. Informationen werden verspätet weitergegeben, was zu unnötigen Missverständnissen und Unsicherheiten führt. Noch problematischer ist die Kommunikation zwischen den Mitarbeitenden und der Store-Leitung. Diese ist aus meiner Sicht mangelhaft und kaum vorhanden. Anliegen, Fragen oder Probleme werden nicht aufgenommen oder gar ernst genommen. Dadurch entsteht der Eindruck, dass ein offener und respektvoller Austausch nicht gewünscht ist. Insgesamt fehlt es deutlich an Wertschätzung und einer verlässlichen Kommunikation.
Gleichberechtigung
Grundsätzlich werden die Mitarbeiter kritisch und streng behandelt. Die Store-Managerin scheint einige Mitarbeitende deutlich zu bevorzugen und ihnen gegenüber mehr Verständnis zu zeigen. Dadurch entsteht ein Gefühl von Ungleichbehandlung und Bevorzugung. Eine faire und objektive Führung ist meinerseits nicht wahrnehmbar.
Interessante Aufgaben
Ein großer Teil der Arbeit besteht daraus, extrem viele Pakete auszupacken, Waren neu zu packen und umfangreiche Lagertätigkeiten zu erledigen. Man sollte eben möglichst viel Ware ab-arbeiten und das Bitte in kürzester und schnellster Zeit.