203 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
203 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
203 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Verhalten meiner Chefs und des Abteilungsleiters und den Zusammenhalt zwischen den Kollegen.
Alles, was oberhalb der Abteilung angesiedelt ist.
Und besonders hervorzuheben: Die PTV versucht aktiv Bewertungen von kununu zu entfernen. Meine war einige Tage offline bis der Nachweiß erfolgte. Wer so rücksichtlos gegenüber Mitarbeitern reagiert muss nunmal auch mit Kritik rechnen.
Wozu Verbesserungsvorschläge: Die Entscheidungen des Unternehmens sind getrieben durch Investoren, die mehr Geld verdienen wollen und die PTV auf Linie bringen wollen. Streng genommen auch nur Leute die ihren Job machen - muss man nicht gut heißen, und Vorschläge werden auch keine Änderung bringen.
Abteilung & Team: Die Atmosphäre im Team kann ich nur als kollegial und ausgesprochen angenehm beschreiben. Als Quereinsteiger habe ich mich stets wohl gefühlt, habe Support von Kollegen und meinen Chefs erhalten. Zwischenmenschlich gab es nahezu keine Probleme miteinander und wenn wurden diese schnell geklärt. Hier punktet die PTV.
Firma: Seit dem Beginn der Umstrukturierungen kam es zu zwei Entlassungswellen, eine Ende 2025, eine Mitte 2026. Wie gut wird die Stimmung in der Firma hier wohl noch sein.
Ich hatte stets ein gutes Bild von der PTV. Leider hat dieses Bild sehr stark gelitten im letzten halben Jahr, so das ich inzwischen kein gutes Wort mehr zum Bild des gesamten Unternehmens verlieren kann. Ich bin froh, die zweite Kündigungswelle nicht mehr erleben zu müssen.
Home-Office wurde immer sehr fair geregelt.
Weiterbildungsmaßnahmen waren immer gegeben, wurden im Zuge der Sparmaßnahmen aber ebenfalls stark eingeschränkt so das ich den aktuellen Zustand nicht beurteilen kann.
Die PTV bezahlt nicht gut. Das war immer bekannt und akzeptiert, dafür gab es andere Benefits: Einen exzellenten Kollegenzusammenhalt, eine günstige Kantine, eine Cafebar, Gutscheine zu diversen Anlässen, verschiedene Getränke, externe Fortbildungsmaßnahmen für die Abteilung - und leider ist von all diesen Sachen absolut nichts übrig geblieben. Es bleibt eine schlecht zahlende Firma mit gutem Kollegenzusammenhalt - und die Gehälter scheinen intern wohl auch stark zu divergieren. Gepaart mit zwie Nullrunden in zwei Jahren... hier kann man leider nicht wirklich gutes berichten.
Die Belegschaft der PTV lebt ein umweltbewusstes Leben sehr aktiv! Das Management hat hier wohl noch die Möglichkeit, sich zum teil ein Beispiel an der Belegschaft zu nehmen.
Der Zusammenhalt unter Kollegen und das Miteinander im Team ist der Punkt der mich lange Jahre bei der PTV gehalten hat, obwohl ich bereits längst mal hätte wechseln sollen. Dass ist es, was die Firma jahrelang ausgemacht hat! Ich hoffe, wenn die "Umstrukturierungen" fertig sind kann sich dieser Spirit wieder erholen. Das ist die Stärke der PTV!
Gab auch keine Probleme
Ich hatte das große Glück, in meiner Zeit bei der PTV zwei gute Chefs und einen sehr guten Abteilungsleiter zu haben, die alle drei immer ein offenes Ohr hatten und unterstützt haben wo es angemessen war. Dafür bin ich dankbar, denn das ist nicht selbstverständlich!
Vor allem in Krisenzeiten war die Kommunikation des Abteilungsleiters gegenüber den Kollegen absolut lobenswert und deutlich ehrlicher als die vom Management. Danke an alle drei!
Home Office, klimatisierte Räume, gute Hardware, ich kann nicht klagen.
Abteilung & Team: Die Kommunikation im Team und in der Abteilung war stets produktiv. Sicher gibt es immer Luft nach oben, aber ich fand die Balance zwischen Meetings und Arbeitszeit stets angemessen.
Firma: Klassischer BWL-Talk von seiten des Managements, viel reden, wenig sagen.
Mir sind keine Fälle bekannt in denen es hier Probleme gab.
Auch wenn Verkehr nie meine "große Leidenschaft" war hatte ich stets abwechslungsreiche und interessante Aufgabenbereiche, in die man sich hineinarbeiten kann.
Das positive Arbeitsumfeld und die angenehme Unternehmenskultur. Besonders schätze ich das multikulturelle Umfeld durch die Vielfalt der Nationalitäten, was die Zusammenarbeit sehr bereichert. Zudem ist die Work-Life-Balance hervorragend und ermöglicht ein gesundes Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben.
Bei kritischen Entscheidungen (wie z. B. drohendem Stellenabbau) ist eine transparentere und zeitnahere Kommunikation der Geschäftsleitung notwendig. Lange Phasen der Ungewissheit belasten das Arbeitsklima massiv.
Die Gehälter sollten an das Marktniveau angepasst werden. Angesichts der hohen Inflation führt die aktuelle Gehaltspolitik zu einem Reallohnverlust. Zudem sollten die Prozesse für jährliche Gehaltsanpassungen flexibler und weniger bürokratisch sein, um im Wettbewerb um Talente konkurrenzfähig zu bleiben.
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr positiv. Die Kollegen unterstützen sich gegenseitig, und der Umgang ist respektvoll und professionell
Das Unternehmen genießt in der Öffentlichkeit und bei Kunden einen guten Ruf und eine positive Wahrnehmung. Um dieses Image auch intern vollkommen widerzuspiegeln, müssten jedoch einige interne Prozesse optimiert werden
Die Work-Life-Balance ist hervorragend. Dank flexibler Arbeitszeiten und der Möglichkeit zum Homeoffice lassen sich Beruf und Privatleben perfekt vereinbaren
Es gibt zwar ein Budget für Weiterbildungen, allerdings verhindern bürokratische Hürden oft eine rechtzeitige Genehmigung. Wenn die Entscheidung endlich fällt, ist es für die Kurse oder Maßnahmen meist schon zu spät
Das Gehalt ist leider nicht wettbewerbsfähig und liegt trotz einiger angebotener Benefits unter dem Marktdurchschnitt. Zudem sind Gehaltserhöhungen nach den Einstiegsverhandlungen extrem schwer zu realisieren, da es an flexiblen und transparenten Anpassungsprozessen fehlt
Das Unternehmen zeigt ein gutes Bewusstsein für Umwelt und soziale Themen und setzt bereits wichtige Maßnahmen um. Es gibt jedoch noch Potenzial, diese Initiativen im Alltag noch konsequenter und sichtbarer auszubauen
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist sehr stark. Wir unterstützen uns gegenseitig im Alltag, und die Zusammenarbeit im Team ist absolut verlässlich und loyal
Der Umgang mit älteren Kollegen ist respektvoll und ihre Erfahrung wird sehr geschätzt. Ein kleiner Kritikpunkt ist jedoch, dass sie manchmal etwas reif für Veränderungen sind und es ihnen schwerfällt, neue Konzepte oder Methoden direkt zu adoptieren
Die Zusammenarbeit mit meinen direkten Vorgesetzten ist sehr gut, verständnisvoll und unterstützend. Das Problem liegt auf der oberen Führungsebene: Die mangelnde Kommunikation und Intransparenz der Geschäftsleitung bezüglich kritischer Maßnahmen überschatten das positive Bild im Team
Die Arbeitsbedingungen sind hervorragend. Uns wird modernste Technik, eine erstklassige Büroausstattung und ergonomische Möbel zur Verfügung gestellt, was das Arbeiten sehr angenehm und effizient macht
Es fehlt an transparenter Kommunikation seitens des Vorstands bezüglich kritischer Unternehmensmaßnahmen. Dies führt zu langanhaltender und permanenter Unsicherheit unter den Mitarbeitern. Zudem mangelt es an Transparenz bei den langfristigen Unternehmenszielen
Gleichberechtigung wird im Unternehmen vollkommen gelebt. Herkunft, Geschlecht oder Alter spielen keine Rolle – alle Mitarbeiter werden absolut gleich behandelt, und Leistungen werden fair bewerte
Die Aufgaben sind vielseitig, anspruchsvoll und bieten eine gute Mischung aus Routine und neuen Herausforderungen. Das Aufgabengebiet ermöglicht es mir, meine Stärken gut einzubringen
Momentan schwer zu sagen. Wer weiß, was morgen ist. Mehr Agilität und Fokus ist im Prinzip gut, leider ist die "Umsetzung" bisher ein totales Chaos. Mit einem deutlich anderen und konstruktiveren Führungsstil wäre hier noch was zu holen.
Wie schon jemand anders bemerkt hat: Die PTV versucht aktiv Bewertungen von kununu zu entfernen und zu entschärfen, deshalb habe ich die Bewertung angepasst.
Der Investor hat die Standardmethoden durch, um die Firma zu verkaufen (mit Gewinn zerschneiden, oberflächlich mit anderer Firma fusionieren). Jetzt sind wir in der Phase der Anpassung der Bilanzen durch Entlassungen. Mit gleichzeitigem Aufbau einer Produktidee von exponentiellen Wachstum, wie man sie eher bei einem Start-up erwartet. Man scheint zu glauben, dass Expertenwissen im Verkehrsingenieursbereich und der Softwareentwicklung durch KI weitestgehend ersetzt werden kann. Man baut also gleichzeitig das gesunde Fundament der Firma ab und geht eine Hochrisikowette ein. Diese Kombination wird ziemlich sicher für die Firma, ihre Mitarbeiter und ihre Kunden negative Konsequenzen haben. Aber vermutlich verlockend, wenn man auf den Verkauf der Firma fixiert ist.
Neue Technologien wie KI nutzen, um die Entwicklung der Kernprodukte der Firma effizienter zu gestalten. Die über 30 Jahre im Unternehmen gesammelte Expertise wahrnehmen, schätzen und nutzen. Statt Präsentation von KI generierten Strategiefolien mit Fehlern und voller Details, bei denen man nicht weiß, ob und was davon relevant und beständig ist, klare belastbare Aussagen treffen. Wichtige Koordinationsstellen nicht von einem Tag auf den nächsten frei stellen.
Fatalistisch. Gerade läuft die 2. Entlassungswelle in kurzer Zeit. Vermutlich nicht die Letzte. Man weiß nicht, ob man betroffen ist, aber geht davon aus. Die Kernkompetenz, das Kernprodukt und die Reputation der Firma werden nachhaltig beschädigt. Es herrscht Chaos mit unklaren Aufgaben und Zielen. Der C-Ebene scheint die Stammbelegschaft eher hinderlich zu sein, als dass sie mit ihr zusammenarbeiten möchte. Es wird einem sehr deutlich der Eindruck vermittelt, das die eigene Arbeit irrelevant ist.
Seit langem Weltmarktführer. Wird sich in den nächsten Jahren vermutlich deutlich verschlechtern, da die Stammkunden nicht ernst genommen werden und das Expertenwissen der Firma massiv abgebaut wird.
Mobiles arbeiten, flexible Arbeitszeiten, 40 Stunden Woche, Teilzeit wird nicht mehr gern gesehen, Gleitzeitkonto.
Früher sehr gut, auch mit Konferenzbesuchen und Kursen für alle. Jetzt deutlich eingeschränkter. Zeit für selbstständige Weiterbildung bleibt.
In direkter Zusammenarbeit sehr gut. In der Krise hält man noch mehr zusammen. Neue Kollegen kommen eher oben in der Hierarchie an, sind oft Kontakte der C-Ebene.
Waren bei der 1. Entlassungswelle hauptsächlich betroffen.
Direkte Vorgesetzte sind fachlich und menschlich sehr gut.
Büro gut. Für mobiles Arbeiten gibt es einen Laptop. Diensttelefon oder weitere Unterstützung für mobiles Arbeiten gibt es nicht. Passt insgesamt.
Die C-Ebene tritt spricht viel aber sagt wenig handfestes, tritt sehr entrückt und ignorant gegenüber der Belegschaft auf, und lobt sich dabei für Transparenz. Unliebsame Informationen werden gerne Freitag am späten Nachmittag geschickt. Die initiale Informationsveranstaltung zur Entlassung wurde am Freitag für Montag um 16:30 angesetzt. Die Kommunikation zu den Entlassungen und den Auswirkungen ist schwammig bis nicht nachvollziehbar. Vielleicht versteht man sich einfach wirklich nicht. Der kulturelle Unterschied zwischen einem über 40 Jahre gewachsenen deutschen Unternehmen mit einer sehr hoch qualifizierten und viele Jahre in der Firma verwurzelten Belegschaft auf der einen Seite, und einer angloamerikanischen C-Ebene, die alle 1-3 Jahre die Firma wechselt, ist gewaltig. Ich habe aber schon den Eindruck, dass das nicht alles sein kann, sondern auch Strategie dabei ist. Kritische Nachfragen werden in Town Halls nicht live zugelassen, aber zumindest später schriftlich beantwortet. Kritisches Abklopfen und Hinterfragen der Strategie ist allgemein nicht erwünscht, es werden Ja-Sager gesucht.
In den letzten Jahren Reallohnverlust. Weiche Benefits wurden in den letzten Jahren weitestgehend abgeschafft, bis hin zu den Kaffeemaschinen auf den meisten Etagen. Es gibt eine bezuschusste Kantine und Fitnessstudio. Die Lage der Firma ist sehr gut, wenn man in Karlsruhe lebt.
Abwechslungsreich, tief und breit, alte und neue Technologien.
Alles
Gibt nix
Die Produkt-Idee
Die Investoren, die das ganze Unternehmen kaputt machen. Von Porsche angefangen bis zu Bridgepoint! Das Unternehmen und seine Mitarbeiter baden deren strategische Fehler aus!
Das Produkt muß nach vorne gebracht werden ...
und das Private Equity Umfeld ist ein totaler Schaden für einen solchen Mittelständler!
Locker, aber nicht "driven"
viele Nischen ...
schwer zu beurteilen; das Produkt steht dafür
Neuem und Neuen nicht wirklich aufgeschlossen
ok
eigentlich gut
viel bla bla
ok
eigentlich ein tolles Produkt, aber eher altmodisch aufgesetzt
Klarer sagen, was wirklich geplant ist. Nicht nur allgemeine Aussagen über Strategie und Zukunft, sondern konkrete Antworten:
Wie soll Produktentwicklung mit deutlich weniger Leuten funktionieren?Welche Produkte haben Priorität?Was wird nicht mehr weiterentwickelt?Wie sollen Kunden Vertrauen in Roadmaps behalten?Wie will man gute Leute halten, wenn Gehalt und Benefits nicht konkurrenzfähig wirken?Was bedeutet Wertschätzung konkret außer Dankesworten?
Solange darauf keine echten Antworten kommen, wird sich die Stimmung nicht verbessern.
Im eigenen Team ist es meistens noch gut. Die Kollegen sind fachlich stark, hilfsbereit und viele machen ihren Job wirklich mit Anspruch. Das ist aktuell auch der Hauptgrund, warum der Laden noch läuft.
Alles darüber hinaus fühlt sich aber zunehmend kaputt an. Die Stimmung ist schlecht, viele sind verunsichert und das Vertrauen in die Unternehmensführung hat stark gelitten. Nach außen wird viel von Wertschätzung, Zukunft und Strategie gesprochen. Intern kommt davon wenig an.
Von außen sieht vieles wahrscheinlich noch stabiler aus, als es sich intern anfühlt. Die Marke und die Produkte haben weiterhin einen guten Namen. Intern ist das Vertrauen aber deutlich beschädigt. Viele trennen inzwischen sehr klar zwischen den Produkten und Kollegen, die sie schätzen, und der Unternehmensführung, der sie deutlich weniger vertrauen.
Flexibles Arbeiten ist möglich und grundsätzlich ein Vorteil. Trotzdem ist Work-Life-Balance nicht nur Homeoffice. Wenn man ständig im Hinterkopf hat, ob das eigene Team, das eigene Produkt oder die eigene Stelle überhaupt noch eine Zukunft hat, belastet das massiv.
Aktuell kaum glaubwürdig. In der Theorie gibt es Entwicklungsmöglichkeiten. In der Praxis steht gerade eher Kostenreduktion im Vordergrund. Weiterbildung und Karriere fühlen sich im Moment nicht wie echte Prioritäten an.
Für mich einer der größten Schwachpunkte. Die Gehaltsentwicklung ist seit Jahren enttäuschend, Benefits wurden eher gestrichen als verbessert, und die verbliebenen Leistungen wirken teilweise eher symbolisch.
Die Produkte haben grundsätzlich einen positiven gesellschaftlichen Bezug. Mobilität, Verkehrssicherheit und effizientere Verkehrsplanung sind Themen, mit denen man sich fachlich gut identifizieren kann. Genau das war für viele auch einmal ein Grund, gerne hier zu arbeiten. Intern wirkt dieser Anspruch aktuell aber immer weniger glaubwürdig. Wenn gleichzeitig stark auf Kosten, Umstrukturierung und kurzfristige finanzielle Ziele geschaut wird, passt das für mich nicht mehr richtig zusammen. Der gesellschaftliche Nutzen der Produkte ist da, aber die Unternehmensführung lebt diesen Anspruch aus meiner Sicht nicht überzeugend vor.
Sehr gut. Die Kollegen sind klar der größte Pluspunkt. Viele halten zusammen, helfen sich gegenseitig und versuchen trotz allem professionell zu bleiben. Ohne diesen Zusammenhalt wäre die Situation deutlich schwieriger.
Es gibt sehr viele erfahrene Kollegen mit enorm wichtigem Produkt- und Domänenwissen. Ich habe nicht den Eindruck, dass dieses Wissen gerade ausreichend geschützt wird. Wenn solche Leute gehen oder abgebaut werden, verliert man nicht einfach nur Kapazität, sondern Jahre an Erfahrung, Kundenverständnis und Produktwissen.
Die direkten Vorgesetzten machen aus meiner Sicht oft das Beste aus einer schlechten Situation. Viele sind ansprechbar und ehrlich bemüht. Das Problem liegt eher weiter oben. Dort werden Entscheidungen getroffen, die dann von den direkten Führungskräften erklärt werden müssen, obwohl sie selbst nicht wirklich genug Antworten haben.
Technisch und organisatorisch ist vieles okay, aber nicht durchgehend auf dem Niveau, das man bei einem Softwareunternehmen erwarten würde. Entscheidend ist für mich aber weniger die Ausstattung, sondern die aktuelle Gesamtsituation: Unsicherheit, Umstrukturierung und unklare Prioritäten belasten die Arbeit deutlich. Wenn Entwicklungsteams ausgedünnt werden und gleichzeitig unklar bleibt, wie Produkte langfristig weiterentwickelt werden sollen, sind die Arbeitsbedingungen nicht nur eine Frage von Laptop, Büro oder Homeoffice. Dann fehlt vor allem ein stabiles Umfeld, in dem man sinnvoll planen und gute Arbeit abliefern kann.
Es gibt Townhalls und Mails, aber Klarheit entsteht dadurch kaum. Bei den wirklich wichtigen Themen wird entweder sehr allgemein gesprochen oder es bleiben genau die Fragen offen, die die Leute eigentlich interessieren.
Besonders bitter ist, wenn größere Einschnitte angekündigt werden, aber die betroffenen Teams danach trotzdem erstmal mit Unsicherheit allein gelassen werden. Dann kann man nicht gleichzeitig erwarten, dass alle motiviert und fokussiert weiterarbeiten.
Kann ich nicht umfassend beurteilen. In meinem direkten Umfeld war das kein zentrales Problem.
Die Produkte und Aufgaben sind eigentlich spannend. Es gibt viel fachliche Tiefe, echte Kundenprobleme und sinnvolle Anwendungsfälle. Genau deshalb ist die aktuelle Entwicklung so frustrierend.
Wenn in der Entwicklung stark gespart wird und die Antwort auf weniger Kapazität im Kern ist, weniger oder keine neuen Features zu entwickeln, dann fragt man sich schon, wie die Firma langfristig wettbewerbsfähig bleiben will. Für mich wirkt das nicht wie eine Produktstrategie, sondern wie kurzfristiges Kostensparen.
Prinzipiell war die Firma sehr empfehlenswert:
Es gibt einen sehr hohen Anteil an sehr kompetenten Kollegen. Viele Leute, auch z.B. im Vertrieb, haben tiefe fachliche Ahnung. Das gesamte Management bei den Produkten bis hoch zum Vice President besteht aus Entwicklern oder Verkehrsingenieuren und kann auch im Detail bei Themen mitreden.
Man hat als Entwickler viele Freiheiten. Wenn ich Hilfe brauchte, bin ich direkt zu anderen Entwicklern gegangen, das war explizit gewollt. Solange es nicht ausgeartet ist, war da kein Manager involviert. Entwickler betreuen ihre Themen auch fachlich; es wurde durchaus erwartet, dass man kein reiner Techniker ist, sondern mit einem Produktmanager von Gleich zu Gleich reden kann.
Die Firma soll auf dem Papier besser aussehen, daher wird gerade gestrichen, und zwar alles: Weiterbildung, Menschen, sogar am Toilettenpapier wird angeblich gespart. Kurzfristig verursacht das schlechte Laune und Chaos, langfristig kann so etwas auch das Firmenklima kaputtmachen. Der dilletantische und erbaermliche Entlassungsprozess ist dabei ein sehr schlechtes Zeichen.
Prozesse, z.B. die Planung, sind gerne schwergewichtiger als notwendig. Da wird ein Quartalsplan Manntag-genau erstellt, aber eigentlich ist es auch egal wenn der Plan nicht hinhaut, weil die meisten Themen keine Deadline haben. Iso-29001-Vorgaben werden auch gerne sehr starr umgesetzt.
Entlassungen... Ansonsten war es gut.
Weiterbildung wurde neulichst gestrichen. Vorher war es gut. Aufsteigen geht schlecht, weil es nicht viele Hierarchieebenen gibt. Lateral ist Karriere kein Problem.
Wenn man z.B von der Softwareentwicklung, sagen wir, in die Planung wechseln will, sollte das gehen, wenn auch nicht sofort. Es gibt mehrere Personen, die so etwas gemacht haben (von Entwicklung oder Planung in den Vertrieb oder Wechsel zwischen Entwicklung, Management, Produktmanagement).
Fachlich oder kollegial wurden sie meines Wissens nie benachteiligt, es gibt aber mittlerweile keine alten Kollegen mehr.
Unterhalb der C-Ebene: Top. Alle Vorgesetzten haben fachliche Ahnung. In der Regel ist fast das komplette Management innerhalb der Firma aufgestiegen. Der Vice President Sales hat z.B. meines Wissens als Programmierer angefangen. In der Produktentwicklung werden bestimmte Verhaltensweisen wie z.B. abwertendes Reden als Problem angesehen und dagegengesteuert. Insgesamt ist das Umfeld dadurch gut, auch wenn ich die Wahrnehmung habe, dass das einmal besser war.
C-Ebene und jenseits: Austauschbares generisches Management. Keine Ahnung vom Markt oder den Produkten, keine strategischen Vorgaben jenseits von "Macht mal irgendwas mit KI." Menschen werden offenbar als austauschbare Humanresourcen oder Kostenfaktoren wahrgenommen, nichts in das man investiert.
Ich habe zumindest nichts Nachteiliges mitbekommen. Es gibt auch einen nennenswerten Frauenanteil (~20% ist bei Softwareentwicklung nicht wenig)
Der Arbeitgeber hat mir ein sehr gutes und zuverlässiges Onboarding bereitgestellt. Ich fühlte mich zu jeder Zeit sehr wohl, egal ob ich Kontakt mit meinen Kollegen oder meinem Chef sowie der HR-Abteilung hatte. Für den Arbeitgeber war eine kollegiale Zusammenarbeit sehr wichtig. Man wurde auch sehr schnell in neue Aufgaben eingebunden, die alle sehr interessant waren.
Die Geschäftsführung stellt sich öffentlich Fragen in "town halls", wenn du Antworten auch oft unbefriedigend sind.
Arbeitsbedingungen sind weitestgehend gut, Bürokratie hält sich noch im Rahmen, Arbeitszeiten und mobiles Arbeiten sind weiterhin sehr flexibel, Kantine ist gut, Standort ist gut.
Die Firma wird mal wieder zum Verkauf vorbereitet. Mit dem aktuellen Investor hat dies auch zu einem deutlich raueren Umgangston geführt. Die aktuelle Gehaltserhöhung ist ein Reallohnverlust über die letzten Jahre, verhandelt oder diskutiert wird nicht, trotz guter Geschäftsergebnisse. Die Raumverhältnisse haben sich deutlich verdichtet, was das Arbeiten anstrengender und weniger produktiv macht. Urlaubsüberträge in das nächste Jahre werden von Jahr zu Jahr mehr eingeschränkt. Das Budget für Fortbildungen wurde reduziert.
Insgesamt also etwas schlechtere Arbeitsbedingungen als noch vor 5 oder 10 Jahren.
Aktuell eine etwas unsichere Zeit, um konkret bei dieser Firma einzusteigen.
Bitte kein Umstrukturieren / Umetikettieren beim nächsten Wechsel des Firmeninhabers / der Geschäftsleitung, nur weil es halt sein muss.
hätte gerne einen Anschluß-vertrag gehabt
Einzelne Aufträge nach Wahl. Top.
war in meinem Fall nicht vorgesehen. dazu kann ich nichts sagen
für die Aufgabe angemessen
die mit persönlichem Kontakt - wirklich gut. Man muss auch selber investieren...
schnelle Reaktion. Immer verständnisvoll.
immer draußen. Das war schon manchmal kalt.
gemäß dem Aufgabenspektrum...
So verdient kununu Geld.