3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr produktiv. Allgemein finden sich sehr viele interessante Leute hier, die Lust haben, ein bisschen mehr als das Mindestmaß zu geben. Ideen werden schnell gefördert, die Leute schnell und gut gefordert, so dass jeder Mitarbeiter sehr tief in den Themen drin ist.
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Die Work-Life-Balance ist sehr gut. Es gibt 100% Homeoffice mit vereinzelten, planbaren und sinnvollen Präsenzterminen bei Kunden oder internen Workshops. Diese sind jederzeit abgestimmt und man wird im Team mitgenommen.
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Gehalt und Benefits sind transparent einsehbar. Hier wird sich branchenorientiert an der Leistung des Mitarbeiters orientiert.
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Der Kollegenzusammenhalt ist besonders hervorzuheben. Alle ziehen an einem Strang, alle können jederzeit helfen. Es gibt sehr ehrliches und gutes Feedback. Andersrum ist es von der Management und GF Ebene gewünscht, konstruktives kritisches Feedback da zu lassen.
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Die Vorgesetzten werden gerade noch geschult, sind sich also auch dessen bewusst, dass sie nicht auf 20 Jahre Erfahrung zurückgreifen. Das merkt man kaum, außer in der Frequenz der Austauschformate, die immer produktiv und konstruktiv sind.
Die Arbeitsbedingungen sind sehr gut, fördernd und produktiv. Interne Formate und Termine werden regelmäßig kritisch hinterfragt.
Die Kommunikation ist sehr direkt und wertschätzend. Wie es ein junges Unternehmen vermuten lässt, finden sich viele Prozesse noch ein, in die die Mitarbeiter aber mit einbezogen werden.
Zur Gleichberechtigung gibt es nicht viel zu sagen. Sie wird zu 100% gelebt.
An der Vielfalt der Aufgaben fehlt es hier in keinem Fall. Man kann sich über die normale Tätigkeit hinaus, allen Themen öffnen und verfolgen, die auf das Zielbild des Unternehmens einzahlen.
Die moderne, digitale Arbeitsweise.
Aus meiner Sicht klafften Anspruch und Wirklichkeit teilweise auseinander. Erwartungen wurden nicht immer transparent kommuniziert und die tatsächlichen Arbeitsbedingungen entsprachen nicht in allen Punkten den Eindrücken aus dem Bewerbungsprozess. Hinzu kamen eine hohe Arbeitsbelastung und aus meiner Sicht wenig realistische Kapazitätsplanungen.
Die tatsächlichen Arbeitsbedingungen und Erwartungen sollten bereits im Vorstellungsgespräch transparenter und realistischer kommuniziert werden.
Die Arbeitsatmosphäre war leider von einem unausgewogenen Machtverhältnis geprägt. Eine offene Fehler- und Feedbackkultur habe ich nicht/ einseitig erlebt.
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Vertraglich galt eine 40-Stunden-Woche. In der Praxis entstand jedoch der Eindruck, dass regelmäßig deutlich mehr gearbeitet wurde und Überstunden teilweise nicht vollständig erfasst wurden.
Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind grundsätzlich vorhanden. Aus meiner Sicht sind diese jedoch häufig mit einer hohen Arbeitsbelastung verbunden, wodurch sie sich nur schwer mit einem ausgewogenen Privatleben vereinbaren lassen.
Das Grundgehalt als Business Consultant (vergleichbar mit einer Junior-Consultant-Position) lag aus meiner Sicht im marktüblichen bis eher unteren Bereich (51.000 € Grundgehalt zzgl. 4.000 € variablem Bonus; nach der Probezeit 9.000 € variabler Bonus). Ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtvergütung war der leistungsabhängige Bonus. Im Bewerbungsprozess wurde dieser anhand eines Beispiels erläutert, wonach bereits 17,5 fakturierbare Tage pro Monat für den vollen Bonus ausreichen sollten. In der Praxis erschien dieses Ziel aus meiner Sicht jedoch nur schwer erreichbar, da neben Wochenenden und Feiertagen auch feste interne Termine, Besprechungen sowie weitere nicht fakturierbare Tätigkeiten anfallen. Dadurch war der volle Bonus nach meinem Eindruck regelmäßig nur mit erheblichem Mehraufwand bzw. Überstunden realistisch zu erreichen.
Umwelt- und Sozialthemen spielten aus meiner Wahrnehmung im Arbeitsalltag nur eine untergeordnete Rolle.
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen war sehr gut. Gleichzeitig wurde deutlich, dass mehrere Mitarbeitende ähnliche Erfahrungen hinsichtlich nicht eingehaltener Zusagen aus dem Vorstellungsgespräch sowie einer hohen Arbeitsbelastung gemacht haben.
Der Umgang zwischen jüngeren und älteren Kolleginnen und Kollegen war insgesamt respektvoll und wertschätzend.
Konstruktives Feedback erfolgte erst sehr spät, sodass eine rechtzeitige Anpassung kaum möglich war. Zudem hatte ich den Eindruck, dass an Mitarbeitende und Führungskräfte unterschiedliche Maßstäbe angelegt werden.
Die im Bewerbungsprozess kommunizierten Rahmenbedingungen – insbesondere zum Remote-Arbeiten – entsprachen aus meiner Sicht nicht der späteren Praxis. Zudem empfand ich das Bonusmodell als wenig durchdacht, da es aus meiner Sicht eher internen Wettbewerb als Zusammenarbeit förderte.
Die Kommunikation wirkte in den ersten Wochen wertschätzend. Im weiteren Verlauf entstand jedoch der Eindruck, dass Erwartungen und Kritik nicht transparent oder frühzeitig kommuniziert wurden.
Im Arbeitsalltag habe ich keine Benachteiligung aufgrund persönlicher Merkmale wahrgenommen.
Die Aufgaben bieten grundsätzlich interessante fachliche Themen. Aufgrund der angespannten Auftragslage und der internen Rahmenbedingungen konnte dieses Potenzial jedoch nur eingeschränkt genutzt werden.