56 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
56 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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56 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Deine Stärken, Schwächen, Herausforderungen bisher in vorherigen Jobs, Erwartungen an die Zusammenarbeit mit Kollegen
Onboarding:
- schnell und reibungslos verlaufen
- Verbesserungsvorschlag: Allgemeines Video einmal aufnehmen und einfach an die Neulinge nochmal schicken (Bildschirmaufnahme etc.)
Bewerbungsprozess:
- schnelle Rückmeldung
- Kein Druck im Interview
In meinem Bewerbungsprozess wurde sehr, sehr stark der fachliche Austausch fokussiert, was zur Folge hatte, dass der Social Fit vernachlässigt wurde. Da hätte ich mir mehr Ausgleich gewünscht. (Im Nachhinein trotzdem ein Match denke ich).
Im final step sollte ich nochmal drei ausgewählte ehemalige Kolleg:innen für ein Telefoninterview nennen. Das hat zwar alles super geklappt, war mir persönlich aber too much. Unpopular Opinion: Ich benenne ja eigentlich eh nur Menschen, die mir wohl gesonnen sind, deshalb kann ich nicht abschätzen ob das wirklich objektiv ist. Zudem kann auch nicht jeder 3 Personen benennen. Ich glaube den Step braucht es nicht, auch wenn es insgesamt eine interessante Erfahrung war. :D
4 Steps sind schon echt viel: 1x Recruiter - 1x mit zwei Hiring Managern - 1x Case Study - 1x Gespräch mit CEO. Danach 2 Wochen nicht melden wenn sich ein Kandidat so viel Aufwand gemacht hat, ist nicht die feine englische Art. Oder ist das diese hawaiianische Lässigkeit? Schlussendlich Absage trotz extrem viel Mühe. Auf Rückfragen zur Case Study Aufgabenstellung wurde nicht reagiert.
Ich hatte an den HR-Verteiler eigentlich nur eine simple Frage zu einer Stelle gestellt. Darauf hin wurde mir ein Profil im Bewerbersystem angelegt und eine automatisierte Absage verschickt. Selbst als ich auf die Absage Mail reagierte folgte weiterhin keine Antwort auf meine Frage.
Zeitnah Absagen.
Die vorherige Einschätzung zur gleichen Position teile ich bedauerlicherweise voll und ganz. Alle Personen von HR bis Fachbereich sind äußerst sympathisch. Dennoch erscheint der Bewerbungsprozess für die Position eines Managers mit den vorgegebenen Bedingungen als übertrieben.
Nach einem ersten Gespräch mit HR, einem zweiten Gespräch mit dem Fachbereich (einschließlich der Führungskraft und einer Teamkollegin), einer sehr (!) umfangreichen Case Study und einem dritten Gespräch (wiederum mit der Führungskraft und dem Kennenlernen einer weiteren Teamkollegin) erhielt ich ein vorläufiges Angebot. Die endgültige Zusage sollte erst erfolgen, nachdem ich 3-4 Referenzen aus vorherigen Unternehmen benenne, die entweder von Teammitgliedern oder dem HR-Team von Purelei kontaktiert werden können. Erst wenn diese Referenzen mich positiv bewerten, sollte die endgültige Zusage kommen. Dieser letzte Schritt kam für mich zu diesem Zeitpunkt völlig überraschend, obwohl es angeblich bereits im ersten Gespräch erwähnt wurde (ich bin überzeugt, dass ich mich an diese ungewöhnliche Vorgehensweise erinnert hätte). Da das Angebot letztendlich weit unter meinen Erwartungen (und unter dem Branchendurchschnitt) lag, habe ich es abgelehnt.
Am meisten hat mich die Tatsache abgeschreckt, 3-4 Referenzen nennen zu sollen. Grundsätzlich hätte ich kein Problem damit, genügend Kolleg:innen und auch Vorgesetzte nennen könnte. Wenn den Bewerbern jedoch von Anfang an Misstrauen entgegengebracht wird, ist dies bedauerlicherweise ein absolutes Ausschlusskriterium. Das passt nicht zu dem agilen, coolen und familiären Eindruck, den das Unternehmen über die sozialen Medien vermittelt.
Erst kürzlich versucht einer der Gründer auf LinkedIn zu erklären, warum Referenzen eingeholt werden und behauptet, dass die Bewerber dies begrüßen. Warum ich persönlich diesen Schritt als äußerst unprofessionell empfinde? Entweder kann man die ehemaligen Kolleg:innen und Vorgesetzten darauf vorbereiten, dass sie positiv über einen sprechen, oder ehemalige Vorgesetzte sind nicht bereit, sich positiv über einen zu äußern, sei es aufgrund von Enttäuschungen über die Kündigung oder aufgrund von anderen Differenzen. Sind Referenzen dann nicht genau so wenig aussagekräftig wie Arbeitszeugnisse?
Mein Verbesserungsvorschlag:
Lasst das mit den Referenzen sein und verschlankt den restlichen Bewerbungsprozess. In meinem Umfeld waren wirklich ALLE absolut erstaunt über das Vorgehen und haben mir direkt davon abgeraten, überhaupt Referenzen zu nennen. Wäre es zu einem finalen Angebot gekommen, hätte dieser Schritt für mich von Anfang an für einen schlechten Beigeschmack gesorgt und das Vertrauen in mich geschwächt.
Wenn ihr unbedingt auf Referenzen setzen möchtet, macht das von Anfang an klar UND bietet Case Studies an, die innerhalb weniger Stunden umsetzbar sind. In der Regel seid ihr nicht die Einzigen, bei denen sich Kandidat:innen bewerben und in einer Woche Bearbeitungszeit hat man gegebenenfalls auch schon die ein oder anderen Pläne.
Und: eine kurze und schnelle Antwort auf Rückfragen freut die Bewerber:innen auch ;)
Echt schade - hätte (zu Beginn) wirklich gerne mit Purelei zusammengearbeitet!
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