Homeoffice gestrichen – Kommunikation auf Tiefpunkt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv sind die im Kern interessanten Aufgaben, sowie die relative Freiheit innerhalb der Abteilung und der gute Zusammenhalt mit den direkten Kollegen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
siehe oben / unten!
Verbesserungsvorschläge
Es wäre wünschenswert, stärker auf motivierte und engagiert Mitarbeiter zu hören, die Veränderungen vorantreiben wollen. Langjährige Mitarbeiter in Schlüsselpositionen sollten dringend überprüft und ersetzt werden, um ein modernes Arbeiten im 21. Jahrhundert zu ermöglichen und so auch wieder mehr junge, engagierte Leute anzusprechen. Außerdem sollte die Geschäftsleitung dringend an einer klareren und transparenteren Kommunikation mit den Mitarbeitern arbeiten.
Arbeitsatmosphäre
Viele fühlen sich nicht ernst genommen und teilweise überfordert.
Die Atmosphäre leidet darunter, dass gute Leute das Unternehmen verlassen, während unmotivierte bleiben.
Image
Das Unternehmen hat ein gutes Image bei seinen Kunden, gestützt durch langjährige Beziehungen und grundsätzlich solide Produkte.
Work-Life-Balance
Trotz Gleitzeitregelung ist die Flexibilität stark eingeschränkt: 35 bis 40-Stunden-Woche ohne Homeoffice, dazu feste Pausen von insgesamt 50 Minuten, die vorgeschrieben sind.
Karriere/Weiterbildung
Der Arbeitgeber fördert Weiterbildung praktisch nicht. In Fällen, in denen Lehrgänge unumgänglich sind, wird teilweise verlangt, für 2–3 Tage Lehrgang eine Verpflichtungserklärung zu unterschreiben, das Unternehmen zwei Jahre nicht zu verlassen.
Gehalt/Benefits
Teilweise wirkt es fragwürdig, wie manche Mitarbeiter innerhalb des IG-Metall-Tarifvertrags eingruppiert sind. Zudem werden manche Stellen weiterhin ausschließlich mit außertariflichen Verträgen angeboten – oftmals mit deutlich schlechteren Konditionen wie 37,5/40-Stunden-Woche, weniger Zulagen und einer insgesamt schlechteren Vergütung, als sie nach der Arbeitsplatzbeschreibung laut IG Metall eigentlich vorgesehen wäre.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Die Firma zeigt nur sehr wenig Verantwortungsbewusstsein gegenüber Umwelt und Gesellschaft. Nachhaltigkeit spielt praktisch keine Rolle: In den Büros wird nicht einmal der Papiermüll getrennt. Die wenigen Poolfahrzeuge, die es gibt, sind allesamt mit Verbrennungsmotor ausgestattet. Um nur zwei Beispiele zu nennen.
Kollegenzusammenhalt
In der eigenen Abteilung funktioniert der Kollegenzusammenhalt gut, doch die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen oder Standorten wirkt häufig eher wie Konkurrenz anstatt Teamarbeit.
Umgang mit älteren Kollegen
Ist mir nichts negatives aufgefallen oder bekannt
Vorgesetztenverhalten
Das Verhältnis zum direkten Vorgesetzten ist positiv. Problematisch ist jedoch, dass in wichtigen Schlüsselpositionen seit Jahrzehnten Personen sitzen, die jede Weiterentwicklung ausbremsen und so modernes Arbeiten kaum möglich machen.
Die Unternehmensleitung diktiert Entscheidungen häufig von oben herab, ignoriert teilweise klare Argumente und kommuniziert nur unzureichend, warum bestimmte Maßnahmen ergriffen werden.
Arbeitsbedingungen
Die Büroausstattung lässt stark zu wünschen übrig: Alte Büros ohne Renovierung seit Jahrzehnten, keine Klimaanlagen oder Lüftungen, wodurch die oberen Etagen im Sommer unerträglich heiß werden. Ventilatoren mussten von den Mitarbeitern selbst besorgt werden. IT-Ausstattung ist inzwischen auf gutem Niveau.
Kommunikation
Die interne Kommunikation ist sehr schlecht – beispielsweise wurde das Homeoffice ohne offizielle Information oder rechtzeitige Mitteilung von einem Tag auf den anderen gestrichen.
Gleichberechtigung
Fast jede Führungsposition ist mit altern Männern besetzt, wodurch frische Ideen und Diversität kaum Raum finden.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit bietet abwechslungsreiche und spannende Aufgaben. Durch veraltete Prozesse werden diese jedoch häufig unnötig kompliziert und zeitaufwendig.