2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Trotz ambitionierter Ziele, kam der Spaß kommt nie zu kurz. Es gibt regelmäßige Team-Events für interne und externe Mitarbeiter.
Wird als kleiner, spezialisierter Dienstleister wahrgenommen. Sehr persönlicher Umgang.
Flexible Arbeitszeiten + Home-Office
Für seine Projekte ist man eher der Einzelkämpfer, aber man bekommt jederzeit Support und Hilfe, wenn man sie braucht.
Die Erwartung war, dass man besonders am Anfang viele Fehler machen darf (und auch muss), aber möglichst nur einmal denselben. Durch das "Learning by Doing" gab es am Anfang noch recht viel Micro-Management, was aber besonders am Anfang schon sehr hilfreich war, da doch vieles neu war. Nach der Einarbeitung konnte man dann aber schon sehr eigenverantwortlich arbeiten. Es gab ein sehr genaues KPI-Tracking, was ich aber eher als Erleichterung empfand, da man so seine Fortschritte gut nachvollziehen konnte. Die Kommunikation war manchmal schonungslos ehrlich, aber immer konstruktiv und auf Augenhöhe.
Manchmal gab es sehr kurzfristige Änderungen im Arbeitsablauf, die aber eher der Endkunde zu verschulden hatte. Ansonsten sehr transparent.
Positiv hervorzuheben sind das stets pünktlich gezahlte Gehalt, die flexiblen Arbeitszeiten und die sehr guten Arbeitsmaterialien. Zudem waren die Arbeitsaufgaben und Themenbereiche spannend.
Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass der Mensch hinter der Arbeitskraft wenig Beachtung findet.
Aus meiner Sicht zählte fast ausschließlich die Leistung, was für mich zu einem sehr distanzierten und kühlen Miteinander geführt hat. Persönliche Wertschätzung oder Anerkennung habe ich kaum erlebt.
Die Arbeitsatmosphäre empfand ich als sehr belastend – obwohl ich aus dem Homeoffice gearbeitet habe. Ich hatte den Eindruck, dass mein Arbeitsfortschritt regelmäßig kontrolliert wurde, was für mich das Gefühl einer ständigen Überwachung aufkommen ließ.
Ich persönlich habe keinerlei Work-Life-Balance wahrnehmen können – im Gegenteil. Der Fokus in meiner Arbeitszeit lag für mich hauptsächlich auf der operativen Abarbeitung. Dadurch hatte ich den Eindruck, dass wenig Raum blieb, mich inhaltlich tiefer einzuarbeiten oder mich fachlich vorzubereiten. Für mich persönlich war es oft so, dass ich das Gefühl hatte, diese Zeit außerhalb meiner regulären Arbeitszeit einplanen zu müssen, was mein Empfinden einer Teilzeitstelle deutlich überschritten hat.
Die Zusammenarbeit empfand ich als schwierig, wenig herzlich und oft von oben herab.
Für mich persönlich war die Kommunikation nicht nur schwierig, sondern auch belastend. Obwohl ich mehrmals versuchte, Probleme offen anzusprechen, hatte ich das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Statt gemeinsam nach Lösungen zu suchen, hatte ich den Eindruck, dass ich immer wieder als das eigentliche Problem dargestellt wurde. Als jemand, der mit zwischenmenschlichen Herausforderungen zu kämpfen hatte, fühlte ich mich besonders schlecht aufgehoben, was eine offene und konstruktive Kommunikation für mich zusätzlich erschwert hat. Ich empfand die Art der Kommunikation als wenig respektvoll und weit entfernt von einem Miteinander auf Augenhöhe.
Fachlich fand ich die Aufgaben spannend – unter für mich besseren Arbeitsbedingungen hätte ich diese gerne fortgeführt. Ich hatte schnell das Gefühl, den Dreh raus zu haben, und dass die Aufgaben für jemanden, der sich genügend Zeit nehmen kann, schnell zu erlernen sind – und das, obwohl mir immer wieder gesagt wurde, dass es Jahre dauern würde, bis man wirklich gut in dem Job ist. Offenbar hatte ich das Tempo meiner Einarbeitung etwas unterschätzt, wenn man bedenkt, dass mir ein so langer Lernprozess prophezeit wurde.