Ohne Verhaltensänderung auf Führungsebene geht es hier nicht weiter.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Obwohl viele Konflikte von den Führungskräften in die Belegschaft rein getragen werden, ist der Kollegenzusammenhalt noch recht gut (vielleicht auch gerade deswegen).
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Management hatte die letzten Jahre leider viel zu oft kein gutes Händchen bei der Wahl/Einstellung der Führungskräfte, wodurch die Belegschaft teilweise sehr zu leiden hat. Kündigungen und vor allem Quiet quitting sind das Ergebnis.
Verbesserungsvorschläge
Der AG/ Das Management sollte sich endlich mit den Konflikt beladenen Führungskräften beschäftigen. Sofern diese in der Lage sind ihr Verhalten zu ändern, kann man durchaus nochmal einen Versuch starten - sollte allerdings das Verhalten unverändert bleiben oder sogar eine Verhaltensänderung verweigert werden, muss man sich von diesem Personal umgehend trennen.
Und so lange nach jeder Bewertung auf Kununu im "Hexenjagt-Modus" durch die Abteilungen gerannt wird, um aggressiv zu Fragen: "WER HAT DIESE BEWERTUNG GESCHRIEBEN?", wird das Vertrauen der Belegschaft, in die Führungsebene, sicher nicht steigen. Auch hier sollte dringend ein umdenken statt finden.
Kommunikation
Der Austausch zwischen den direkten Kollegen ist einwandfrei - von der Führungs- oder Managementebene ist eine substanzielle Kommunikation praktisch nicht mehr existent.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt der Kollegen war auch mal besser, befindet sich aber immer noch auf einem guten oder akzeptablen Niveau (je nach Abteilung).
Work-Life-Balance
Für Mitarbeiter, gerade mit Familie, definitiv ein problematisches Thema.
Stichwort:
Druck und unrealistische Erwartungshaltung von Vorgesetzten, teilweise Arbeitszeiten, Homeoffice, teilweise Urlaub und Abbau von Überstunden.
Vorgesetztenverhalten
Druck und unrealistische Erwartungshaltung, cholerisches auftreten, Führungskultur aus den 50er Jahren.
Diese Aussage bezieht sich nicht auf alle Führungskräfte im Unternehmen, aber die Abteilungen, die von diesen Vorgesetzten betroffen sind, haben extrem unter ihnen zu leiden. Die Belegschaft und das Management wissen genau um welche Führungskräfte es sich hierbei handelt - das ist kein Geheimnis.
Interessante Aufgaben
Ist ein auf und ab (je nach Projekt) - nach einem Tiefpunkt scheint es wieder etwas Bergauf zu gehen - mal sehen wie lange das anhält.
Gleichberechtigung
Manche Aufgaben werden Männern nicht zugetraut und wiederum werden manche Aufgaben nicht Frauen zugetraut. Die Argumente, die man dann zu hören bekommt, stammen dann auch gefühlt aus den 50er Jahren.
Umgang mit älteren Kollegen
Einstellungen von Kollegen jenseits der 45 Jahre sind mir nicht bekannt (außerhalb der Führungsebene). Eine Wertschätzung von langdienenden Kollegen ist nicht existent.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ein Umweltbewusstsein ist bei der Firma nicht existent. Im Gegenteil, Kollegen die sich freiwillig (auch außerhalb der Arbeitszeit) einbringen möchten, werden von den Vorgesetzten belächelt und das Thema ist von Firmenseite damit erledigt.
Gehalt/Benefits
Unter Durchschnitt
Karriere/Weiterbildung
Es werden immer wieder pseudo Weiterbildungen angeboten (um sagen zu können: "wir bieten Weiterbildung an"), die für viele aber keinen Wert haben.