Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Nicht mal die Benefits, die sie anbieten, wurden mir zugestellt. Unter anderem das Deutschlandticket und Hansefit. Erst nach der Probezeit wurde gemeint laut dem Ausbilder. Ich bin wegen denen im gesamten Ausbildungsdauer zur Berufsschule schwarzgefahren.
Verbesserungsvorschläge
Irreführende Ausbildungsstelle, Manipulation und Kündigung in der Probezeit – Finger weg!
Ich habe mich als ehemaliger Azubi zum IT-Systemelektroniker (Probezeit gekündigt) bei diesem Unternehmen beworben – eigentlich für eine kaufmännische Ausbildung mit meinem Realschulabschluss (Fachschulreife gewerblich-technisch, Profil Elektrotechnik). Das Bewerbungsgespräch war positiv, das eintägige Praktikum zeigte jedoch schon die ersten roten Flaggen: Im technischen Bereich durfte ich aktiv mitarbeiten (PC-Boxen und Displays reparieren), im kaufmännischen Bereich durfte ich nur zuschauen – keine einzige Aufgabe. Im Abschlussgespräch wurde ich gefragt, was ich dort gelernt hätte. Da mir nichts gezeigt wurde, konnte ich nichts sagen – das fanden sie „komisch“.
Dann der Anruf: Meine Stärken lägen im IT-Bereich, ich solle doch IT-Systemelektroniker machen – obwohl ich mich nie dafür beworben hatte. Man drängte mich bewusst in diese Richtung und versicherte mir am Telefon: „Du kommst eh in alle Abteilungen, macht keinen Unterschied.“ Da ich keine andere Stelle fand, nahm ich an – großer Fehler.
Die Ausbildung war ein Albtraum:
• Permanente Überwachung (jede Pause, jedes Gespräch wurde notiert)
• Andere Mitarbeiter machten stundenlang Pause oder waren am Handy – ohne Konsequenzen
• Ich wurde sofort in ein Einzelgespräch zitiert, als ich mal 5 Minuten länger Pause machte
• Aufgaben viel zu schwer, kaum Erklärung, Ausbilder unprofessionell und kindisch
• Beinahe ein Mainboard kaputt gemacht → Ausbilder drohte (angeblich scherzhaft), mir den Schaden vom Lohn abzuziehen und redete danach schlecht über mich
• Ständiges Gefühl, dass hinter meinem Rücken gelästert wird
• Als einziger nicht-weißer Azubi fühlte ich mich extrem unwohl (ob rassistisch oder nicht – die Atmosphäre war vergiftet)
In der Probezeit wurde ich gekündigt: zu viele Fehler, „kann mit Druck nicht umgehen“, Arbeitszeitbetrug. Klar habe ich Fehler gemacht – aber ohne Unterstützung, bei ständiger Kontrolle und null Wertschätzung war Motivation gleich null. Seitdem bin ich wieder ausbildungssuchend und habe durch diese Firma riesige Probleme, eine neue Stelle zu finden.
Extra-Tipp für Bewerber:
Wenn in der Stellenanzeige als „Benefits“ steht: gratis Kaffee, Wasser und Obst – lauf weg! Das zeigt schon, dass sich die Firma nichts Besseres einfallen lässt. Wer mit solchen Kleinigkeiten wirbt, hat meist nichts Substantielles zu bieten: keine echte Weiterbildung, kein gutes Gehalt, kein respektvolles Miteinander.
Fazit als Mitarbeiter: Irreführender Bewerbungsprozess, manipulative Umleitung in einen falschen Beruf, unprofessionelle Ausbilder, kontrollierendes und belastendes Klima. Ich rate dringend ab – besonders Schülern mit Realschulabschluss, die ernsthaft eine kaufmännische Ausbildung wollen. Spart euch die Enttäuschung, die verlorene Zeit und den Imageschaden im Lebenslauf. Es gibt bessere Unternehmen da draußen!