Vorsicht: Enttäuschende Unternehmenskultur hinter freundlicher Fassade!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Leider kann ich keine positiven Aspekte benennen. Die insgesamt unzureichende Arbeitskultur, die ausgeprägte Sparsamkeit und die fehlende Wertschätzung machen eine langfristige und zufriedenstellende Zusammenarbeit unmöglich.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
s.o.
Verbesserungsvorschläge
Ayinesi iştir kişinin, lafa bakılmaz
Arbeitsatmosphäre
Zu Beginn wird eine positive und wertschätzende Arbeitskultur vermittelt. Neue Mitarbeitende werden mit Lob empfangen, was zunächst einen guten Eindruck hinterlässt. Allerdings verändert sich dies mit der Zeit erheblich: Kontrolle und Misstrauen dominieren den Arbeitsalltag, wodurch die Motivation stark beeinträchtigt wird. Die ursprünglich betonten Werte wie ein familiäres Umfeld und ein respektvoller Umgang bleiben in der Praxis leider unerfüllt.
Image
Nach außen hin wird das Unternehmen als großes, erfolgreiches Unternehmen präsentiert. Die Realität jedoch sieht anders aus: Die Arbeit gleicht eher der eines kleinen, wenig strukturierten Unternehmens, in dem Aufgaben und Verantwortung häufig auf wenige Werksstudenten oder Aushilfskräfte abgewälzt werden. Der Mitarbeiterwechsel im Unternehmen ist enorm.
Work-Life-Balance
Obwohl Work-Life-Balance in der Theorie angeboten wurde (z. B. durch die Möglichkeit zum Homeoffice), war sie in der Praxis unerwünscht und wurde entsprechend negativ kommentiert. Durch den hohen Druck und die permanent neu zugewiesenen Aufgaben wurde die Arbeit immer anspruchsvoller, während wertvolle Zeit in Feedbackgesprächen verloren ging, die vor allem zur Kontrolle genutzt wurden, anstatt zur konstruktiven Weiterentwicklung.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt der Kolleg:innen war fantastisch. Das liebe und unterstützende Team machte das Büro trotz der negativen Arbeitsbedingungen einigermaßen erträglich.
Vorgesetztenverhalten
Die GL vermittelt zunächst ein positives Bild und stellt sich als förderlich und unterstützend dar. Doch im Laufe der Zeit wird klar, dass Mikromanagement die Arbeitsweise bestimmt. Mitarbeitende werden ständig kontrolliert und ihre Leistungen kritisch hinterfragt, die Tätigkeiten werden oft als „no brain jobs“ abgewertet.
Kommunikation
Die Kommunikation ist von einer kritischen und abschätzenden Haltung geprägt. Gegen Ende der Probezeit wird die erbrachte Leistung zunehmend hinterfragt, oft auf eine Weise, die demotivierend wirkt. Anstelle einer offenen Fehlerkultur entsteht der Eindruck, dass gezielt nach Schwächen gesucht wird, um Mitarbeitende abzuwerten oder unter Druck zu setzen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt im Unternehmen ist eher sparsam und kann nahezu als geizig bezeichnet werden. Es wird viel Wert auf Einsparungen gelegt, was oft dazu führt, dass Mitarbeitende für ihr Recht kämpfen müssen, um eine faire Vergütung zu erhalten. Eine angemessene Bezahlung ist nicht vorgesehen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben waren vielfältig und interessant, jedoch fehlte es an klarer Struktur und Verantwortung seitens der Geschäftsleitung. Unliebsame Aufgaben wurden häufig abgewälzt, und wichtige Entscheidungen wurden oft nicht getroffen oder hinausgezögert.