Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Ausstattung der Arbeitsplätze lässt keine Wünsche offen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die bereits erwähnte Gehaltsstruktur und die fehlende Transparenz.
Verbesserungsvorschläge
Die GF schwätzt immer davon, dass die MA so extrem wichtig sind. Wäre das der Fall, wäre es an der Zeit mehr auf ebendiese zu hören. Die Gehaltserhöhungen der letzten 5 Jahren waren einfach nur lächerlich. Stets unterhalb der Inflation - soll heißen, dass es faktisch keine Erhöhung gab.
Arbeitsatmosphäre
Seit der Fusion der Pluscard mit der BCS aus München zur qards GmbH hat sich die Atmosphäre merklich verschlechtert. Durch die beiden GF wird regelmäßig, bei sogenannten Townhall-Meetings, viel geschwafelt und Selbstlob der beiden GF verbreitet. Substanziell kommt dabei gar nichts rüber. Schon nach wenigen könnte man laut Bingo rufen, wenn alle Felder des Managment-Bullshit-Bingo angekreuzt wurden.
Image
Das Unternehmen versuchte sich selbst in den Sozialen Medien als cooles, junges u. hippes Unternehmen darzustellen - das war einfach nur lächerlich und zum Glück hat man das Engagement stark zurückgefahren.
Work-Life-Balance
Von meiner Seite gibt es hier keine negativen Erfahrungen. Einzig die Ungerechtigkeit, dass die Kolleg:innen am Standort 80% Homeoffice bekommen und am Standort Saarbrücken sind es nur 50%. Gerade in Zeiten der hohen Kraftstoffpreise ist dies etwas was zu großem Unmut führt.
Karriere/Weiterbildung
Hier gibt es nichts negatives zu berichten. Wer Interesse daran hat weiterzukommen kann das auch .
Gehalt/Benefits
Die Gehälter sind im Verglich zu anderen Unternehmen unterdurchschnittlich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Hier lässt sich einiges verbessern. Es wird nach wie vor viel zu viel hochwertiges Papier ausgedruckt. Auch in Sachen Nachhaltigkeit ist nichts zu spüren.
Kollegenzusammenhalt
Das hängt immer von der jeweiligen Abteilung ab. Man muss am Standort trennen. Es gibt zum einen den Telefonservice, wo klassische Call-Center-Arbeit verrichtet wird. Dort herrscht erfahrungsgemäß eine hohe Fluktuation und der Zusammenhalt ist dementsprechend eher niedrig.
Die restliche Abteilungen stehen da etwas besser da. Dennoch ist auch hier, in Abhängigkeit der jeweiligen Abteilung, erkennbar, dass seit der Fusion vieles im Argen liegt. Das hängt teilweise auch damit zusammen, dass vielen nicht klar ist, wie es weiter geht.
Umgang mit älteren Kollegen
Keine mir bekannten negativen Vorkommnisse. Im Gegenteil - das Unternehmen stellt auch ältere MA ein.
Vorgesetztenverhalten
Hier muss zwischen Teamleiter:innen u. Abteilungsleiter:innen unterschieden werden. Die TL sind i.d.R. ziemlich nah bei den Kolleg:innen. Die AL ist da teilweise weit entfernt und hat null Plan was in den Abteilungen wirklich so abläuft.
Arbeitsbedingungen
Im großen und Ganzen kann man hier nichts negatives berichten.
Kommunikation
Die GF und die Führungskräfte wiederholen ständig, dass den Mitarbeitenden alles transparent u. zeitnah mitgeteilt wir - alles nur Geschwurbel.
Die Erfahrungen zeigen: wer viel erzählt, hat nicht wirklich etwas zu erzählen!
Gleichberechtigung
Da gibt es meiner Meinung nach nichts auszusetzen.
Interessante Aufgaben
Auch hier kann ich nur für mich schreiben - ich hatte stets interessante Aufgabengebiete.

