Gute Ansätze vor der Fusion, seither leider deutlicher Rückschritt in Kultur und Atmosphäre.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ein teilweise schwieriges Miteinander wird von der Führung zu oft toleriert. Besonders das Auftreten einzelner Kolleginnen wird nicht hinterfragt, was das Arbeitsklima spürbar belastet. Durch die Einführung von Doppelspitzen entstehen zudem unklare Verantwortlichkeiten.
Eine Konstellation, die gute Führungskräfte eher vertreibt als bindet. Auch aus menschlicher Sicht sind Doppelspitzen herausfordernd; klare Zuständigkeiten und entschlossene Entscheidungen wären hier dringend nötig.
Verbesserungsvorschläge
Entscheidungen sollten künftig von denen getroffen werden, die die Themen tatsächlich verstehen, nicht nur von der Führungsebene mit Distanz zum operativen Geschehen.
Arbeitsatmosphäre
Durch mobiles Arbeiten und ein nettes Umfeld wirklich ertragbar.
Kollegenzusammenhalt
Karriereorientierung steht bei einigen deutlich vor echtem Teamgeist.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kolleginnen und Kollegen würden von gezielten PC- und Digitalisierungsschulungen deutlich profitieren.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Führungskräfte wirkt stellenweise wenig reflektiert. Grenzen werden nicht immer eingehalten, und manche Ausdrucksweisen hinterlassen einen unangenehmen Beigeschmack.
Kommunikation
Vor der Fusion (und mit altem GF) war die Kommunikation offen, respektvoll und wertschätzend. Seit der Fusion hat sich der Ton allerdings deutlich verändert. Er wirkt zunehmend distanzierter und teilweise von oben herab, was das Miteinander und die Zusammenarbeit spürbar belastet.
Gleichberechtigung
Nach außen wird mit Themen wie Diversität und Frauenförderung geworben, intern ist davon jedoch wenig spürbar, insbesondere angesichts der rein männlich besetzten Geschäftsführung.

