179 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
179 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
179 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- Vereinzelt sind Führungskräfte in ihrer Rolle scheinbar klar überfordert. Es fehlt an grundlegender Führungskompetenz, weshalb eine konsequentere Auswahl und Eignungsprüfung für Führungspositionen dringend notwendig wäre innerhalb der Dataciders. Eventuell kommt die Geschäftsführung auch beim lesen wieder in der Realität an.
-Ein herablassender Umgangston seitens einzelner Führungsebenen gegenüber anderen Hierarchiestufen konterkariert die offiziell propagierten Unternehmenswerte und beeinträchtigt deren Glaubwürdigkeit
- vereinzelte Führungskräfte maßregelt Mitarbeitende hinsichtlich ihres Auftretens, zeigen jedoch selbst Verhaltensweisen, die diesen Erwartungen nicht entsprechen. Dies wird als Doppelmoral wahrgenommen.
- Innerhalb des Shared Service besteht eine ungesunde Gehaltshygiene, die zu Unzufriedenheit und einem Gefühl mangelnder Fairness beiträgt.
- Die Arbeitsbelastung nimmt erheblich zu und kommt aus unterschiedlichen Bereichen gleichzeitig; eine angemessene Honorierung dieser Mehrbelastung is nicht erkennbar.
- Aufhören Klassengesellschaften zu fahren
- Führungskräfte besser schulen oder degradieren, bevor Mitarbeiter weiter unzufrieden gehen
- Einführung einer gesunden Gehaltshygiene innerhalb des Shared Service, da dieser Bereich eine zentrale Rolle für die Funktionsfähigkeit und Stabilität des Unternehmensgruppe einnimmt.
- Eine Academy die überwiegend auf Entwickler ausgelegt ist, ansonsten wird nichts angeboten
- Ein Weiterbildungsbudget für externe Weiterbildungsmaßnahmen ist nicht vorgesehen.
- Der Shared‑Service wird bewusst klein gehalten und ist offenbar in dieser Form gewollt.
Der Umgangston einzelner Führungskräfte wird als unangemessen erlebt. Maßregelnde Kommunikation bei gleichzeitig fehlender Selbstreflexion wirkt demotivierend und beeinträchtigt das Vertrauensverhältnis.
Unter den Entwicklern herrscht eine super Athmosphäre, auch wenn aktuell viele vielleicht etwas angespannter sind, wegen schneller Marktanpassungen, unsicherer Gesamtwirtschaftslage, etc. Auch die Geschäftsleitung kocht nur mit Wasser und man fühlt sich in guten Händen, die einen nicht gleich fallen lassen, nur weil Geschäftsziele nicht erreicht wurden.
Statt Bandenwerbung im Stadion zu schalten, werden hier die Mitarbeiter bezahlt. Kann ruhig so bleiben.
Genau wie man es sich wünscht. Man wird gefordert, aber nicht überfordert.
Azubis bekommen hier die besten Möglichkeiten sich von Anfang an einzubringen. Gibt viele Initiativen wie man die Ausbildung noch erfolgreicher gestalten kann.
Für Dortmunder Verhältnisse im guten Durchschnitt.
Gibt hier immer wieder Initiativen und Angebote sich einzubringen.
Jeder ist immer hilfsbereit und freundlich.
Machen ihren Job und zwar gut.
Durch das schnelle Wachstum nicht mehr so gut, wie noch vor ein paar Jahren, aber die Hardware ist immer noch qualitativ sehr hochwertig.
Hat durch das schnelle Wachstum etwas nachgelassen, aber verglichen mit anderen Unternehmen dieser Größe immer noch 1A.
Wenig Frauen in der Geschäftsordnung, aber das ist historisch gewachsen. Sonst jede Menge Vielfalt im Unternehmen.
Manche Projekte sind noch etwas altbacken, aber es ist genug Arbeit da, dass man auch mal Wünsche formulieren darf, wenn man mal mit moderneren Technologien arbeiten möchte.
Sehr freundschaftlich und auf Augenhöhe
Solange es für den Kunden passt, passt es auch der Firma!
Sehr stark. Jeder versucht immer jedem zu helfen
Sehr Kollegiales Verhalten
Sehr offen und wertschätzen, auf gute Kommunikation wird viel Wert gelegt und jeder kann seine Meinung äußern.
Man muss nur darum bitten und dich auch darum kümmern.
Kollegialität
Gehaltspolitik
Soziales Selbstverständnis
Internes Marketing
Hört wieder mehr auf eure Mitarbeiter
Leider hat sich die Atmosphäre über die letzten Jahre deutlich abgekühlt. 2018 - zum Zeitpunkt meiner ersten Bewertung - war die QuinScape GmbH ein mittelständisches Unternehmen mit flacher Hierarchie, lockerem Umgang und vertrauensvoller Zusammenarbeiten. Heute wurde diese Atmosphäre einem fragwürdigen Kurswechsel hin zum Aufkauf kleinerer Unternehmen und einer mit harter Hand durchgedrückten Transformation geopfert.
Kritik an diesem Kurs oder die berechtigte Bitte um Ausgleichsmaßnahmen wird abgewiegelt und als individuelle Probleme auf den Einzelnen abgewälzt, obwoh in Meetings beharrt wird man würde alle Mitarbeiter mitnehmen wollen.
Derzeit legt sich Dataciders das Image als führendes KI Unternehmen zu. Inhaltlich ist das kaum fundiert und wird lediglich derart nach vorne geschoben, um in Fachzeitschriften genannt zu werden und damit bei Konzernen leichter gesehen zu werden.
Diese Kommunikation ist monothematisch. Ehemalige Schwerpunkte finden kaum noch Platz, ebensowenig ehemals wertgeschätzte Themen wie die Mitarbeiterzufriedenheit und ihr Zusammenhalt.
Als Mitarbeiter mit chronischen Erkrankungen habe ich auf diesen Punkt eine besondere Blickweise. Zwar stimmt es, dass die freie Home Office Wahl und das selbstbestimmte Arbeiten viele Freiräume schaffen, allerdings wird die individuelle Belastungsgrenze immer weniger berücksichtigt.
Auf Warnungen und Änderungswünsche in den Projekten wird nicht mehr oder nur noch nach Eskalation eingegangen was zu Druck, Unzufriedenheit und Stress führt.
Das Unternehmen beteiligt sich eher demonstrativ an Sozialenaktionen, spiegelt diese jedoch nicht nach innen wieder und beschränkt sich oft auch nur auf Spendenaufruf an die Belegschaft.
Verantwortung wird an jene verteilt, die bereit sind sie zu übernehmen und diese wird nach akzeptabler Zeit mit neuen Rollen und Senioritätsgraden gewürdigt.
Weiterbildung war bis vor kurzem mit einem unternehmensweiten Udemy Zugangs möglich, der inzwischen jedoch auch dem Konzernwohl wegen gestrichen wurde. Individuelle Weiterbildungen sind eher die Ausnahme.
Der Zusammenhalt ist vermutlich nachwievor die größte Stärke des Unternehmens, denn die meisten Kollegen auf gleicher Ebene versuchen sich gegenseitig den Rücken zu stärken. Der Umgang miteinander ist jedoch nicht mehr so ausgelassen wie er ein mal war.
Von einer ehemals zweistufigen Hierarchie ist aufgrund des Wachstums und der Transition hin zu einem konzernähnlichen Konstrukt nichts mehr geblieben. Inzwischen gibt es eine strikte Trennung zwischen Geschäftsführung der Gruppe, Competence Center Leiter, Bereichsleiter und Teamleiter.
Die Kommunikation ist dennoch freundlich, allerdings spürt man den wachsenden Druck und den inzwischen verhärtete Kurs, da man Kritik zwar in Teilen auf den unteren Ebenen teilt, offenkundig jedoch resigniert hat.
Während vormals noch alle Mitarbeiter mit Arbeitsmaterial (Stühle, Tische, Laptop, Docking Station, ...) für das Home Office versorgt wurden, besteht hierfür nur noch Bestandschutz
Die Hardware selbst ist - war - jedoch immer die beste Qualität.
Inzwischen hat die Kommunikation geradezu absurde Züge angenommen. Der Informationsfluss in den Teams ist nachwievor vergleichsweise gut, die Bereichsmeetings vorkommen jedoch inzwischen zu einer Art wöchentlichem Appell.
Die Geschäftsführung wirbt in beinahe monatlichem Rhythmus für ihren Kurs, nimmt dabei jedoch keine Vorschläge der Belegschaft auf.
Prämienzahlungen, wie sie zum Zeitpunkt der ersten Bewertung 2018 noch gängig waren, wurden bereits vor Jahren abgeschafft. Bestimmte Mitarbeiter können an einem Shadow Bounty Programm teilnehmen bei dem sie eine geringe Gewinnbeteiligung erhalten, allerdings sind die Kriterien um in das Program aufgenommen zu werden nicht bekannt.
Es gibt keinerlei Sonderzahlungen und keine Boni. Während Kurzarbeit zu Covid19 wurde jedoch aufgestockt.
Die Gehälter sind insgesamt eher im unteren bis mittleren Durchschnitt angesiedelt, werden aber pünktlich ausgezahlt.
Die angebotenen Sozialleistungen entsprechen eher den Mindestanforderungen.
Es gibt wenig Frauen in Führungsrollen, jedoch eine inzwischen recht diverse Belegschaft.
Negativ zu erwähnen ist, dass durch die Einbeziehung von Near Shoring inzwischen gemische Projekte entstanden sind, um Arbeitskräfte günstiger an bestimmte Kunden verkaufen zu können.
Für Wiedereinstieg nach Krankheit gibt es keine begleitenden Maßnahmen und auch keine finanzielle Unterstützung. Man steigt ggf. mit niedrigerer Arbeitszeit wieder ein, erhält ggf. leicht andere Aufgaben, ist ansonsten aber auf sich gestellt.
Gelegentlich hat man hier die Möglichkeit wirklich interessante neue Projekte zu beginnen und Lösungen für neue Probleme zu finden. Man kann allerdings auch in Projekten landen, die sich über Monate und Jahre hinwegziehen, ohne dass nennenswerte Meilensteine erreicht werden.
Den starken Zusammenhalt und das angenehme Arbeitsklima.
Das Gehalt bzw. fehlende zusätzliche Leistungen.
Weihnachtsgeld oder eine Form der Unternehmensbeteiligung wären eine sinnvolle Ergänzung.
Es gibt nichts Wesentliches zu bemängeln.
Es gibt Möglichkeiten zur Weiterentwicklung, z. B. durch Udemy, interne Meetings oder Schulungen. In meinem Umfeld habe ich nachvollziehbare und faire Entwicklungsschritte gesehen. Anliegen oder Unsicherheiten können offen angesprochen werden.
-+ Durchschnittliches Gehalt
- Kein Weihnachtsgeld
- Kein Urlaubsgeld
- Keine Unternehmensbeteiligung
Der Umgang untereinander ist respektvoll und wertschätzend. Offene und ehrliche Kommunikation wird im Team gelebt.
Die Vorgesetzten nehmen sich Zeit, sind ansprechbar und gehen fair mit den Mitarbeitenden um.
Offen, klar und zuverlässig.
Auf persönliche Wünsche wird eingegangen. Wenn man sich verändern möchte oder sich mit einer Aufgabe unwohl fühlt, kann man das offen ansprechen.
Zu der Zeit, als die CTH GmbH noch eine Inhabergeführte Gesellschaft war, war die Arbeitsatmosphäre Top.
Klein aber fein.
Zu der Zeit, als die CTH GmbH noch eine Inhabergeführte Gesellschaft war, war die Work-Life-Balance Top. Es gab flexible Arbeitszeiten und man konnte in Teilzeit arbeiten.
Es gab pro Mitarbeiter mindestens 5 Tage pro Jahr für Weiterbildungen.
Zu der Zeit, als die CTH GmbH noch eine Inhabergeführte Gesellschaft war, war das Gehalt bzw. die Sozialleistungen Top. Neben dem Grundgehalt gab zusätzliche Benefits wie vL, Beiträge zur privaten Altersvorsorge und zu einer Zusatzkrankenversicherung.
Zu der Zeit, als die CTH GmbH noch eine Inhabergeführte Gesellschaft war, war das Umwelt-/Sozialbewusstsein okay.
Zu der Zeit, als die CTH GmbH noch eine Inhabergeführte Gesellschaft war, war der Kollegenzusammenhalt Top.
Zu der Zeit, als die CTH GmbH noch eine Inhabergeführte Gesellschaft war, war der Umgang mit älteren Kollegen okay.
Zu der Zeit, als die CTH GmbH noch eine Inhabergeführte Gesellschaft war, war das Vorgesetztenverhalten Top.
Zu der Zeit, als die CTH GmbH noch eine Inhabergeführte Gesellschaft war, waren die Arbeitsbedingungen gut.
Zu der Zeit, als die CTH GmbH noch eine Inhabergeführte Gesellschaft war, war die Kommunikation Top.
Zu der Zeit, als die CTH GmbH noch eine Inhabergeführte Gesellschaft war, war die Gleichberechtigung Top.
Neben den Routineaufgaben gab es auch interessante Aufgaben.
Man kann sich durchaus wohl fühlen. Freie Wahl des Computers (Mac oder Windows), im wöchentlichen Wechsel Online-Austausch der Entwickler
und der Projekte, unregelmässig News der Geschäftsführung.
Aber auch Unsichere Projektlage - zum Teil scheint es so, als arbeiten dort mehr Menschen als die Projektlage hergibt. So werden zum Beispiel Neueingestellte für einen externen Arbeitgeber ausgeliehen, weil man sie intern nicht beschäftigen kann. Das grösste Projekt ist zeitweilig ein internes, dem keinen Kundenauftrag gegenübersteht. Man spürt, dass im Schwerpunkt Auotomotive-Projekte bedient werden - die nun pausiert wurden.
Durch gefühlt immer mehr und schnellere Zukäufe wächst das Unternehmen - man verliert bisweilen den Überblick.
Einmal im Jahr gibt es Vorgesetztenbewertungen.
Unterjährig gibt es ein Sommerfest in unterschiedlichen Orten, sowie eine ganz nette Weihnachtsfeier. Klima ist in sofern gut - kommt aber auch auf das Projekt an.
Sehr gut. 100% Home officer ist möglich, keine Präsenzpflicht. Einige KollegenIn haben 4-Tage Woche oder Teilzeit. Urlaub kann in Absprachen jederzeit genommen werden.
Umweltbewusstsein konnte ich nicht entdecken. Kundentermine, wenn es schnell gehen muss gerne Flugzeug als erste Wahl. Bahn erst auf Nachfrage Ob es im Carpool E-Autos gibt habe ich nicht mitbekommen.
Soziales ist OK - es kommt schon mal für die Eltern der Osterhase oder Nicolaus in die Firma.
Scheint je nach Team oder Projekt zu gelten: Ellenbogen einsetzen und durch. Viel Glück!
Man hat Zugriff auf den Business-Account von Udemy und damit ziemlich viele Kurse die man machen kann.
Einmal pro Woche wurde eine ganze Zeitlang "Onkel Bob" - Videos gezeigt.. Muss man mögen.
Je nach Projekt gibt es den 'Väterlichen' Typen, der gerne und geduldig Architektur, Kundenerwartungen und das Projekt an sich erläutert und begleitet.
In anderen Projekten kann es durchaus anders sein.
Scheint auch OK zu sein. Ü40 gibt es allerdings spürbar weniger Kollegen.
- es kommt darauf an.
Je nach Projekt sieht man die Vorgesetzten nie - und wenn schauen auch in den Dailies, Retros usw nur sporadisch rein. Man ist jedoch bemüht diese Rolle zu besetzten und zu leben.
Zwischen Mac/Windows kann gewählt werden. Büros wurden in de Corona-Zeit wieder von grösseren Räumen zu kleinen Büros umgebaut. Sind meist leer.
Zwei-wöchentlich gibt es Entwickler/Projektleiter- Infos. Hin und wieder Neuigkeiten aus der Geschäfts- oder Gruppen- Führung.
Wurde zuletzt reduziert, weil man mehr anrechenbare Stunden gegenriefen wollte.
Standard - aber wenn man mal da ist, liegen die Gehaltsbänder der Senioritäten (Junior, Professional, Senior) immerhin offen.
Jep - denke schon.
Kundenumfeld ist ziemlich interessant - Im Automobilbereich gibt es einige namenhafte Hersteller für die man arbeiten kann, auch im weiten Feld "Data" findet sich einiges was Rang&Namen hat.
Offenheit der Ausbilder und Mitarbeiter.
Als Azubi fühlt man sich aktuell immer weniger wertgeschätzt. (Nicht von den Ausbildern selbst)
Bezieht die Azubis und Ausbilder mehr mit in Entscheidungsprozesse mit ein. Nehmt sie für Ihr Wort und handelt nicht über sie hinweg. Informiert früher über Überlegungen und gebt den Azubis wieder ein gelebtes wir sind alle gleich Gefühl.
Intransparente Entscheidungen über die Übernahme von Azubis, Entscheidungen werden über die Ausbilder hinweg getroffen.
Unter den aktuellen Umständen und der Inflation wäre eine Anpassung der richtige Schritt.
Die Ausbilder geben auch wenn sie wenig Zeit haben ihr Bestes und setzen sich für ihre Azubis ein.
Es wird mit dem Wort und den gelebten Werten gegenüber Azubis gebrochen. Informationen kommen gestückelt an oder werden teils vorgehalten. Versprechungen aus der Stellenanzeige sowie Bewerbungsgespräch wurden abgeändert.
Viele Freiheiten
Macht weiter wie bisher und lasst uns nicht durch unser Wachstum verändern.
Die generelle positive Atmosphäre, die sich durch die ganze Firma zieht.
Kollegen mit nur wenig Erfahrung werden häufig ins kalte Wasser geschmissen. Man bekommt bei Problemen zwar Hilfe, es ist aber eher "Lernen am lebenden Objekt".
Den Abteilungen außerhalb von Kundenprojekten (Verwaltung, interne IT, HR usw.) mehr Wertschätzung zukommen lassen. Die Leute machen ihre Jobs super, werden aber kaum dafür gewürdigt.
Hervorragend. Man ist vom ersten Tag an mit allen per Du, egal ob Werkstudent oder CEO.
Es wird großer Wert darauf gelegt, die Werte der Firma wirklich zu leben. Dazu gehören eine "Open Door Policy" durch alle hierarchischen Ebenen, ein geduldiger Umgang mit Berufs- oder Quereinsteigern, eine sehr gesunde Fehlerkultur und eine konstruktive Feedbackkultur.
Durch die Kooperation mit "Great Place to Work" wird mit jährlichen Umfragen regelmäßig das Stimmungsbild der Mitarbeiter eingeholt und ausgewertet, um das Arbeitsklima weiter zu verbessern.
Einziger Wermutstropfen ist, dass seit Corona die meisten Kollegen dauerhaft von Zuhause aus arbeiten und man dadurch deutlich distanzierter zu den Kollegen ist, mit denen man nicht im gleichen Projekt arbeitet. Um dies auszugleichen, gab es einige Zeit lang monatliche Vor-Ort-Events, die die Mitarbeiter zumindest für einen Tag ins Büro locken sollten. Diese fanden nun aber leider schon länger nicht mehr statt.
Außerhalb der Branche kennt man die Firma nicht wirklich. Innerhalb davon ist das Image aber hervorragend.
Nach innen ist das Ansehen der Firma durch die vielen Freiheiten und generelle Atmosphäre ebenfalls ziemlich hoch. Auch die alle paar Jahre stattfindenden Firmenreisen (z.B. nach Mallorca, Kreta oder Cannes) sind sehr beliebt.
Wenn man allerdings einzeln mit den Leuten spricht, kommen regelmäßig die gleichen (in anderen Punkten angesprochenen) Unzufriedenheiten zum Vorschein, die durch die eingeführten Ask Me Anythings mittlerweile auch vermehrt offen angesprochen werden.
Top. Man kann sich seine Arbeitszeiten frei einteilen (solange es das Projekt nicht behindert) und es ist kein Problem, wenn man mal mitten am Tag zu einem wichtigen Termin muss.
Überstunden sollen offiziell vermieden werden. Wenn aber doch mal welche anfallen, kann man sie durch Freizeit wieder ausgleichen.
Homeoffice ist flexibel bis zu 100% möglich (was 90% der Belegschaft auch nutzen).
Man kann auch seine Stunden reduzieren, um kürzere oder weniger Arbeitstage zu haben, bekommt dann aber auch entsprechend weniger Gehalt.
Darüber hinaus sind bis zu 30 Tage Workation im Jahr möglich.
Fortbildung läuft hauptsächlich über Udemy oder Kurse der verpartnerten Plattformanbieter. Hier wird stark darauf geachtet, dass Fortbildungsthemen nahen Bezug zu akutellen oder potenziell bevorstehenden Projekten haben. Bei schlechter Projektlage wird Fortbildung auch gerne mal als Beschäftigungstherapie genutzt.
Karriere zu machen ist durch flache Hierarchien eher schwierig. Alternativ wird die Möglichkeit geboten, sich zu einem fachlichen Experten für ein spezifisches Themengebiet zu entwickeln.
Gehälter sind bestenfalls durchschnittlich. Beteiligung am Unternehmenserfolg, anderweitige Bonuszahlungen sowie Weihnachts- oder Urlaubsgeld gibt es nicht.
Generell ist man (auch unabhängig von der Wirtschaftslage) beim Auszahlen von Geld an Mitarbeiter extrem zögerlich, während für alles andere gefühlt immer Budget da ist. So gab es z.B. effektiv keine Inflationsausgleichszahlung. Auch wenn nach außen gesagt wird, dass wirtschaftlich schwache Mitarbeiter unterstützt wurden, waren dies nur Auszubildende und Werksstudenten (und selbst diese bekamen lediglich 1/3 des Maximalbetrages). Die Vielzahl an Mitarbeitern, die den Laden am Laufen halten, gingen komplett leer aus. Eine Firmenreise mit fast 200 Peronen nach Mallorca im selben Jahr war aber drin, was sehr komisch gewirkt hat. Insgesamt hat das alles für einige Verbitterung unter den Mitarbeitern gesorgt.
An Zusatzleistungen gibt es Bezuschussungen für das Deutschlandticket und Jobrad sowie Corporate Benefits.
Es besteht außerdem eine Kooperation mit einem externen Anbieter, über den Ferienbetreuung für Kinder und kostenlose Beratung zu Familienthemen angeboten wird. Dieser Service wird von den Eltern in der Firma sehr gelobt.
Umweltbewusstsein ist kaum präsent, soziales Engagement dafür umso mehr. Es gibt zu Weihnachten eine jährliche Spendenaktion für Kinder und auch Teamevents werden hin und wieder für soziale Aktionen genutzt.
Durch alle Abteilungen hinweg wird man freundschaftlich behandelt. Man kann auch Kollegen außerhalb des eigenen Projekts jederzeit um Hilfe fragen.
Mitarbeiter höheren Alters werden wie jeder andere auch behandelt.
Manche Personen, die schon seit Anbeginn der Firmengeschichte hier arbeiten, haben eine gewisse Sonderstellung. Diese wird aber glücklicherweise von den allermeisten nicht ausgelebt.
Führungspersonen haben traditionell einen vollen Terminkalender und können daher je nach Person etwas schwer greifbar sein. Wenn man ein Anliegen hat, wird sich aber die nötige Zeit genommen.
Generell kann man jederzeit mit seinem Vorgesetzten oder auch den CEOs sprechen, wenn es betriebliche oder private Probleme gibt, die dann auch ernst genommen werden.
Die Büros sind gut ausgestattet und seitdem der Großteil der Mitarbeiter von Zuhause arbeitet, gibt es auch mehr als genug Platz für alle, die auch mal vor Ort arbeiten.
Man arbeitet mit moderner Hardware, hat die Wahl zwischen Windows und Mac und kann sich eine persönliche Maus und Tastatur aussuchen und bestellen lassen.
Wenn man hauptsächlich im Homeoffice arbeitet, darf man den bereitgestellten Widescreen-Monitor mit nach Hause nehmen und kann sich sogar einen ergonomischen Stuhl und höhenverstellbaren Schreibtisch nach Hause liefern lassen.
Die Kommunikation der Führungsetage mit den Mitarbeitern hat sich nach regelmäßiger Kritik über die letzten Jahre merklich verbessert. So gibt es mittlerweile einmal im Quartal eine Mitarbeiterversammlung, wo die nächsten strategischen Schritte besprochen werden. Ergänzt werden diese durch regelmäßige Update-Termine für die Dataciders-Gruppe. Wenn weitreichende Entscheidungen gefällt wurden, wird darüber auch außerhalb von diesen Terminen frühzeitig und proaktiv informiert. Zusätzlich wird zu den meisten Infoterminen eine "Ask Me Anything"-Seite bereitgestellt, auf der Mitarbeiter ihre Fragen vorab stellen können, welche dann im Termin von der Geschäftsführung beantwortet werden.
Bei der Kommunikation der einzelnen Abteilungen untereinander und bei nicht routinemäßigen Einzelfallentscheidungen gibt es allerdings weiterhin Verbesserungsbedarf. Hier entsteht immer wieder Verwirrung oder sogar Frust, weil sich nicht genug ausgetauscht wird.
Nichts zu beanstanden. Hier wird jeder unabhängig von Geschlecht, Nationalität oder Alter gleich behandelt.
Kommt stark auf das Projekt an, in dem man arbeitet. Es ist ein Dienstleister, also kann man sich nicht immer sein Wunschprojekt aussuchen.
Man kann aber jederzeit ansprechen, wenn man etwas überhaupt nicht machen möchte, dann wird (sofern es die Projektlage zulässt) geschaut, ob es nicht doch Alternativen gibt.
Im Arbeitsalltag wird viel mit den immergleichen Tools gearbeitet.
So verdient kununu Geld.