Bewertung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
So gut wie alles
Arbeitsatmosphäre
Das Arbeitsklima im Tagesgeschäft war im Kollegium insgesamt als konstruktiv und kollegial zu bewerten.
Work-Life-Balance
Eine ausgewogene Work-Life-Balance war in der Praxis kaum gegeben. Die Führungsebene war durchgängig einer hohen Belastung ausgesetzt, was sich unter verschiedenen Rahmenbedingungen in einem deutlich erhöhten Stressniveau widerspiegelte. Dies war ebenfalls auf die Mitarbeiter zurückzuführen. Entsprechend fällt die Bewertung in diesem Bereich sehr kritisch aus
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Führungsebene war eine ausgeprägte gegenseitige Unterstützung spürbar – teils auch über die reguläre Arbeitszeit hinaus. Im Gegensatz dazu zeigte die Geschäftsführung nur begrenzte Präsenz und Beteiligung, selbst bei fest eingeplanten Führungskräfte-Meetings
Vorgesetztenverhalten
Das Führungsverhalten einzelner Vorgesetzter war durchweg vorbildlich und erfüllte die Erwartungen an eine verantwortungsvolle Leitungsperson. Bei anderen wiederum fehlte es teils an der notwendigen Führungskompetenz, weshalb die Gesamtbewertung in diesem Bereich eher verhalten ausfällt
Kommunikation
Eine proaktive und transparente Kommunikation seitens der Geschäftsführung blieb weitgehend aus. Anliegen und Probleme, die auf Führungsebene thematisiert wurden, erfuhren leider nur geringe Beachtung und wurden nicht konsequent weiterverfolgt.
Gleichberechtigung
In der Besetzung der Führungsebene war eine auffällige personelle Homogenität erkennbar, insbesondere mit Blick auf die Herkunft einzelner Führungskräfte. Mitarbeitende mit anderer nationaler oder kultureller Herkunft hatten spürbar höhere Hürden zu überwinden, um vergleichbare Positionen zu erreichen, und mussten teils deutlich überdurchschnittliche Leistungen erbringen. Auch bei Gehaltsstrukturen und Bonuszahlungen waren Unterschiede wahrnehmbar, die den Eindruck einer ungleichen Behandlung verstärkten. In diesem Punkt fällt die Bewertung entsprechend kritisch aus