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Raben 
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Bewertung

Der Standort Herborn muss noch reifen, aber grundsätzlich kann man bei Raben einsteigen.

1,9
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Raben Trans European Germany GmbH in Herborn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass alle per Du sind und dadurch eine unkomplizierte und persönliche Kommunikation möglich ist. Außerdem schätze ich die enge Zusammenarbeit zwischen den Depots. Positiv finde ich auch, dass in die Erweiterung des Hub-Netzes investiert wird. Darüber hinaus gibt es immer wieder Möglichkeiten, Kolleginnen und Kollegen auch persönlich näher kennenzulernen. Es werden Mitarbeitende mit unterschiedlichen Hintergründen und Altersgruppen eingestellt, was für mehr Vielfalt im Unternehmen sorgt.

Verbesserungsvorschläge

Ein ausführlicherer Einstellungsprozess für extern zu besetzende Führungspositionen, bei dem sowohl die fachliche als auch die persönliche Eignung gründlich geprüft wird. Nach der Einstellung sollte die Eignung regelmäßig überprüft werden. Zudem sollte den operativ tätigen Mitarbeitenden stärker zugehört und ihr Feedback ernst genommen werden. Insgesamt sollte mehr in die Mitarbeitenden investiert werden, beispielsweise in Schulungen und Weiterentwicklung, anstatt in weniger wesentliche Dinge wie Kaffeemaschinen.

Arbeitsatmosphäre

Viele Mitarbeitende kamen bereits mit schlechter Stimmung zur Arbeit, da sie befürchteten, was der Tag bringen würde. Die Situation hatte sich über einen längeren Zeitraum hinweg nicht verbessert. Allerdings gab es motivierte und kompetente Abteilungsleitende, die alles dafür getan haben, für ihr Team da zu sein, immer ein offenes Ohr zu haben und anzupacken, wenn nicht genügend Personal vorhanden war. Sie haben uns gefördert und unterstützt und eine möglichst faire Lösung für alle gefunden.

Image

Für manche Dinge kann Raben nichts. Es gibt tatsächlich Lkw, die reparaturbedürftig sind, genauso wie Pkw. Auch gibt es Unwetter, bei denen Lkw nicht fahren können, da dies ein Risiko für die Fahrer/innen sowie für andere Verkehrsteilnehmende darstellen würde. Zudem gibt es Staus. Dadurch kann es vorkommen, dass Fahrer/innen ihre Tour aufgrund der einzuhaltenden Lenk- und Ruhezeiten nicht wie geplant beenden und somit Zustellungen nicht mehr durchführen können.

Es gibt auch tolle Standorte mit kompetenter Standortleitung und funktionierenden Teams, die ihre Region zuverlässig versorgen. Diese Arbeitsweise könnte als gutes Beispiel dienen und flächendeckend übernommen werden.

Work-Life-Balance

Überstunden wurden immer wieder angeordnet, meistens aufgrund langanhaltender Krankheiten und nicht ausreichender Besetzung.

Karriere/Weiterbildung

Früher gab es mehrere Schulungen im Jahr. Diese waren von hoher Qualität, und man merkte, dass viel Arbeit und Aufwand darin steckten. Die Schulungen waren eine sichtbare Form der Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden. Mit der Zeit wurden es jedoch immer weniger.

Gehalt/Benefits

Mitarbeiterrabatte bei vielen Online-Geschäften sowie kostenloser Kaffee.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Eine Solaranlage und eine Wärmepumpe sind vorhanden. Zudem wurde Papier recycelt. Durch die weitgehend digitalisierten Prozesse fiel insgesamt relativ wenig Papiermüll an.

Kollegenzusammenhalt

Mein Empfinden ist, dass kein echtes Teamgefühl vorhanden war. Viele hatten einen ausgeprägten Tunnelblick. Zudem war die Krankheitsquote hoch.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kolleginnen und Kollegen wurden ebenfalls eingestellt, was grundsätzlich positiv ist. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass ihre Erfahrungen und ihr Input häufig nicht berücksichtigt oder sogar vollständig ignoriert wurden. Der Wille, auf ihre Bedürfnisse einzugehen, sie zu unterstützen und angemessen zu integrieren, war jedoch ebenfalls nicht immer vorhanden.

Vorgesetztenverhalten

Aus meiner Erfahrung gab es häufig kurzfristige, emotionale und teilweise irrationale Entscheidungen sowie hohen Druck, die zulasten der Mitarbeitenden gingen. Beispielsweise wurden Prozesse nach Gefühl geändert oder abgeschafft, nur um sie später wieder einzuführen.

Arbeitsbedingungen

Es standen mehrere Kaffeemaschinen zur Verfügung.

Kommunikation

Meiner Meinung nach gab es wenig Transparenz und teilweise einen unangemessenen bzw. wenig wertschätzenden Umgang mit den Mitarbeitenden.

Gleichberechtigung

Aus meiner Wahrnehmung wurden bestimmte Arten von Mitarbeitenden bevorzugt. Dadurch haben viele engagierte und gute Mitarbeitende die Niederlassung verlassen – und nicht, weil sie anderswo 50 € mehr verdient hätten.

Interessante Aufgaben

Es wurde nie langweilig. Es gab viele tolle Fahrer/innen und Kund/innen, mit denen der Kontakt viel Spaß gemacht hat. Im Team konnte man sich häufig absprechen, sodass jeder überwiegend in den Bereichen arbeiten konnte, die seinen Stärken entsprachen. Gleichzeitig war es möglich, sich untereinander abzuwechseln. Aufgrund der hohen Krankheitsquote hat man immer wieder andere Abteilungen unterstützt, was zusätzlich für Abwechslung gesorgt hat. Da vieles digitalisiert ist und es sich um einen kleinen Standort handelt, hatte man zudem ein breiteres Spektrum an Aufgaben.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.