Bewertung der Arbeitssituation bei Raben Nürnberg von einem ehemaligen Auszubildenden/Mitarbeiter.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Ausstattung mit Arbeitsmaterialien und die Arbeit des Niederlassungsleiters und mancher Abteilungsleiter.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Lage, die Arbeits- und Mitarbeiterverteilung unter den Abteilungen, sowie das Arbeitsklima und das Verhalten mancher Vorgesetzter.
Verbesserungsvorschläge
In überlasteten Abteilungen ausreichend Mitarbeiter einstellen und rechtzeitig Einschulen und Beschwerden aller Mitarbeiter anhören und respektieren.
Arbeitsatmosphäre
Aufgrund der Stressigen Arbeitssituation ist Frustration, Wut und Streit in einigen Abteilungen an der Tagesordnung. Vor allem die Transport und Logistikabteilungen haben viel mit einer stressigen Arbeitssituation zu kämpfen. Lob wird dort meist nicht ausgesprochen, da man dort "nur seine Arbeit erledigt". Vertrauen wurde in meiner Zeit in dieser Firma oft missbraucht in der Hinsicht, dass von mir bei vorgesetzten gemeldeter schlechter Umgang oft ignoriert wurde, da besagte Personen meist in für den Arbeitsablauf wichtigen Positionen stehen und dadurch eine quasi Immunität vor den Konsequenzen Ihres Verhaltens erhalten.
Image
Die Firma ist vor allem bei ehemaligen Mitarbeitern sehr unbeliebt und auch einige Mitarbeiter haben kein gutes Bild der eigenen Firma.
Work-Life-Balance
Wenn man rechtzeitig Frei bekommt und der Arbeitsablauf nicht durch interne oder externe Einflüsse verzögert wird, kann man Arbeit und Freizeit gut voneinander trennen. Allerdings wird häufig nach einer Umverteilung der Urlaubszeiten gefragt und bereits seit Monaten geplanter Urlaub ist nicht immer sicher. Gruppenzwang wird durch manche Mitarbeiter ausgeübt.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es in der Theorie, allerdings werden diese häufig blockiert oder anfragen auf diese ignoriert.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist ausreichend, aber nicht besonders viel.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es entsteht sehr viel unnötiger Plastik und Papier Müll. Bei den Fahrten wird häufig mehr auf Effizienz als auf Umweltschutz geachtet. Ansonsten muss man positiv erwähnen, dass viel auf Mülltrennung geachtet wird.
Kollegenzusammenhalt
Es kommt sehr häufig zu Streits und Konflikten zwischen den Mitarbeitern. Häufig liegt es an erbrachten Arbeitsleistungen und dem Arbeitstempo.
Umgang mit älteren Kollegen
Langgediente Mitarbeiter werden sehr respektiert, aber manchmal im Vergleich zu neuen Mitarbeitern bevorzugt.
Vorgesetztenverhalten
Dies ist abhängig vom Vorgesetzten. Manche sind durch Jahrelange Erfahrung gute Krisenmanager, genießen den dadurch Respekt ihrer Mitarbeiter und fallen durch ihr positives und freundliches Verhalten als Vorbilds Person auf. Andere wiederum reden in Krisenzeiten Ihrem Mitarbeitern ein schlechtes Gewissen ein, wirken manchmal überfordert in Ihren Aufgaben und verhalten sich häufig wuterfüllt, aggressiv und cholerisch, was auch nicht selten an den eigenen Mitarbeitern ausgelassen wird. Zudem kam es bei manchen von diesen auch häufiger zu rassistischen und sexistischen Äußerungen.
Arbeitsbedingungen
Der Lärmpegel ist in einigen Räumen durch den ständigen LKW-Verkehr aber auch durch Streits sehr schlecht, die Luftqualität ist aufgrund der Industriegebiet Lage Mangelhaft, aber die Technik und die Ausstattung der Mitarbeiter ist gut.
Kommunikation
Während die Kommunikation der Unternehmensführung zu den Mitarbeitern mit Infomails und Vierteljährigen Mitarbeiterversammlungen durchaus zu respektieren ist, leidet die Kommunikation in den Abteilungen zwischen Mitarbeitern untereinander und den Abteilungsleitern unter der stressigen Arbeitssituation, durch welche es im Arbeitalltag häufig zu Missverständnissen kam.
Gleichberechtigung
Es ist durchaus möglich als Frau in dieser Firma eine Führungsposition zu erreichen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind zwar von Abteilung zu Abteilung anders, allerdings ändern sich diese in dem Grundprinzipien nicht und werden nach bestimmter Zeit eintönig. Die Aufteilung der Aufgaben ist nicht immer freiwillig und aber die Arbeitsbelastung wird meist gut untereinander verteilt.

