US-Amerikanische Unternehmenskultur
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einzig und alleine den Teamzusammenhalt und den Austausch, wenn man sich einbringt und Teil des Teams sein möchte. Durch gute Partnerschaften mit den großen Hyperscalern ist das Angebot an Zertifizierungen und Weiterbildung wirklich gut.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vollkommen abhängig von US-amerikanischer Muttergesellschaft und insgesamt sehr starre altertümliche Prozesse, international kaum strukturierter Austausch, einheitliche Toolkits und Qualität(ssicherung) fehlen, teilweise sehr unprofessionell und von einzelnen Mitarbeitern abhängig. Fragwürdige wenig nachhaltige Entscheidungen im oberen Management. Viel Hype, wenig Substanz. Keine Mitarbeiterevents und Übernachtungen/Fahrtkosten wenn nicht unmittelbar projektbezogen sind Privatsache, um Kosten zu sparen.
Verbesserungsvorschläge
Deutsche/Europäische Kultur, Mentalität und Anforderungen (sowohl Mitarbeiter, als auch Kunden) verstehen lernen und nicht mit US-amerikanischem Selbstverständnis herrschen. Was in Asien und in den USA funktioniert, funktioniert nicht zwingend in Europa. Nachhaltiger und langfristiger denken/handeln. Bestehende Organisationsstrukturen und Prozesse überdenken und optimieren... hier geht viel Energie verloren und Potenziale bleiben ungenutzt.
Arbeitsatmosphäre
Hauptsächlich remote im Mobile Office.
Image
Image stimmt nicht mit der Stimmung und Kapazitäten im Unternehmen überein. Mehr Schein als Sein. Da ist sehr viel Luft nach oben.
Work-Life-Balance
Keine Beanstandungen... man achtet aufeinander.
Karriere/Weiterbildung
Jede Menge Zeit und Möglichkeiten sich fortzubilden und Zertifizierungen zu erwerben. Sowohl interne Academy als auch die üblichen Zertifizierer.
Gehalt/Benefits
Gutes Gehalt, übliche Sozialleistungen
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kündigungen ohne Vorwarnung oder Chance rechtzeitig nach einem neuen Unternehmen zu suchen, obwohl die wirtschaftliche Lage schon lange bekannt war und Projekte schon seit längerem fehlen... zeugt von keinerlei sozialem Bewusstsein und zeigt schlechten Umgang mit Menschen und Gesellschaft. Da können die 4 Tage Sonderurlaub für Charity auch nichts retten.
Kollegenzusammenhalt
Noch nie ein so gutes Team erlebt. Unterstützend, antreibend, inspirierend, kollegial und dynamisch.... mit echter Freude an dem was man tut.
Umgang mit älteren Kollegen
Alter spielt keine Rolle. Erfahrung wird geschätzt.
Vorgesetztenverhalten
Wichtige Themen werden zu spät oder gar nicht angesprochen, gefühlt wird hier nur durchgereicht was vom Mutterunternehmen kommt. Direkte Vorgesetzte im Umfeld waren wirklich bemüht, aber machtlos.
Arbeitsbedingungen
Remote mit Möglichkeit im Office zu arbeiten. Standard und OK.
Kommunikation
Innerhalb des Teams, so wie man es sich wünscht... Unternehmensweit unehrlich, intransparent, amerikanisch übertrieben. Man feiert sich lieber als sich wirklich mit sich selbst und den wichtigen Themen zu beschäftigen.
Gleichberechtigung
Nichts entdeckt das negativ sein könnte.
Interessante Aufgaben
Spannende Projekte und Herausforderungen wurden versprochen, gehalten wurde nichts und Kunden blieben aus/zögerlich.