Paradebeispiel für einen toxischen Arbeitgeber
Arbeitsatmosphäre
Am Anfang war alles rosig, es wurde viel versprochen und man dachte: "Wow Energy". Tja, diese Blase platzte dann relativ schnell und man musste feststellen, dass das Ganze mehr Schein, als Sein war. Teilweise sehr unmotivierte Mitarbeitende (bei dem Gehalt kein Wunder), die schon morgens schlechtgelaunt ankamen und immer auf eigene Faust früher gegangen sind, sobald die Vorgesetzten weg waren. Heute verstehe ich die hohe Fluktuationsrate bei Energy.
Kollegenzusammenhalt
läuft ganz nach dem Motto: Ich, Ich, Ich! Nicht unüblich in der Branche, soweit, so gut. Viele sind aber leider wirklich nur auf ihre Vorteile bedacht. Einen ehrlichen Zusammenhalt habe ich nie verspürt. Zudem werden gerne Grüppchen gebildet und andere Mitarbeitende fühlen sich dadurch ausgeschlossen.
Vorgesetztenverhalten
empfand ich als launisch, unfair & auch teilweise unprofessionell. Es wurden Dinge versprochen, die nicht eingehalten wurden. Gewisse Mitarbeitende wurden bevorzugt. Jobs wurden aufgrund von Sympathie vergeben, nicht nach Qualifizierung oder Können der Mitarbeitenden.
Arbeitsbedingungen
veraltete & teilweise immer mal wieder nicht funktionsfähige Technik/Ausstattung. Homeoffice war in Pandemiezeiten für viele Mitarbeitende leider nicht möglich (obwohl sie nur im Büro saßen), weil es nicht gerne gesehen war und "man zuhause ja nicht richtig arbeitet".
Kommunikation
anstatt miteinander zu sprechen, wird viel übereinander gesprochen. Anstatt mit dem ganzen Team offen zu kommunizieren, gibt es ausgewählte Mitarbeitende, die bestens über alles Bescheid wissen. (Gossip, Veränderungen, wichtige Entscheidungen, Vertrauliches) Vieles geht unter, E-Mails werden sporadisch gelesen, aufrichtige Kommunikation auf Augenhöhe existiert leider nicht.
Gehalt/Benefits
so niedrig, dass es mir peinlich war, meinen Freunden und Familie davon zu erzählen.
Gleichberechtigung
In diesem zu 100% weißen Unternehmen ist Diversität nicht existent. In der Chefetage sind nur Männer vertreten.