9 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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9 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Wenn man echtes Interesse zeigt und auch mal auf die Redakteure und Moderatoren zugeht, dann habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie dir auch gerne was zeigen, dich z.B. in Moderation coachen. Offene, coole Medienleute halt! Aber die Medienbranche ist nun mal hart umkämpft, man muss sich um seine individuelle "Betreuung", wenn man wirklich dafür brennt, natürlich auch "kümmern".
Unfassbar tolle Atmosphäre! Die Leute sind alle nett, cool drauf, am Zahn der Zeit, es wird viel gelacht, es läuft den ganzen Tag Musik.
Radio Hamburg sagt jedem was und der Name macht sich gut im Lebenslauf.
Es ist Full-Time, außerhalb des Praktikums (je nach dem welche Schicht ihr abbekommt) ist nicht viel Zeit für anderes. Das unterschätzt man. Gerade, wenn man bedenkt, dass man kein Geld bekommt. Aber das weiß man ja, wenn man sich bewirbt. Also insofern - fair.
Die Chancen, danach übernommen zu werden, stehen sehr schlecht. Man kann sich aber auf eine Liste setzen lassen, um angerufen zu werden, wenn ein Volontariat ausgeschrieben wird. Aber auch da ist die Konkurrenz natürlich sehr hoch habe ich mir sagen lassen.
Ganz selten habe ich mal ein schlechtes Wort über andere Kollegen gehört, nicht schön, aber (fast) normal.
Achtung: Wenn ihr nicht auf Menschen zugehen könnt, z.B. bei Straßenumfragen (die führt ihr in der Regel alleine durch) ist das nichts für euch! Wenn ihr eine offene Person seid, die kein Problem hat, (fremde) Menschen anzusprechen, bewerbt euch!
Es ist wirklich leicht, an einen Praktikumsplatz zu kommen. Der Sender sagt einem auch außerhalb von Hamburg was und so ein Praktikum kann euch wirklich Türen öffnen. Es gibt ein kleines Studio, in dem ihr herumexperimentieren dürft, was echt cool ist. Ich bereue es keinesfalls das Praktikum gemacht zu haben, würde es aber jetzt nicht noch einmal machen, weil ich weiß, dass es bei anderen Sendern besser läuft. Lasst euch nicht von einigen schlechten Reviews hier irritieren, es ist nicht so "schlimm", wie es hier dargestellt wird. Man muss sich natürlich irgendwie anpassen, aber im Großen und Ganzen lohnt es sich.
Wenige Aufgaben für zu viele Praktikanten, man bekommt kein Geld, an ein Volontariat zu kommen ist auch schwer.
Erst einmal vorab: Mein Praktikum hat Ende 2019/Anfang 2020 stattgefunden und viele Mitarbeiter, die damals noch da waren, sind heute nicht mehr dort. Von daher kann ich nicht bewerten, wie es jetzt gerade aussieht. Ich habe mich aber wirklich wohl gefühlt. Es herrscht ein lockerer Umgang und alle sind per Du. Es läuft den ganzen Tag Musik und die meisten Kollegen sind locker drauf. Auch Getränke werden gestellt und es gibt einen Massageraum, den jeder nutzen kann. Ein bisschen schade finde ich allerdings, dass es einen eigenen Tisch für Praktikanten gibt. Wenn man also nicht gerade Morning Show- oder Nachmittags-Praktikant ist, hat man auch oft das Gefühl, nicht ganz Teil der Gemeinschaft zu sein. Was aber ziemlich cool ist ist, dass damals auch die Praktikanten zur Weihnachtsfeier eingeladen waren.
Radio Hamburg ist ein großer Sender und das Praktikum macht sich gut auf dem Lebenslauf.
Man arbeitet in Schichtarbeit. Die Frühschicht startet um 6:00 Uhr, man hat aber dann auch dementsprechend früher Feierabend und kann den Tag noch nutzen. Tagschicht startet um 9 und Abendschicht (wenn ich mich nicht irre) um 14 Uhr. Früher nach Hause gehen kann man nur nach Absprache, das heißt, wenn man mit den Aufgaben durch ist, muss man noch dort sitzen, bis die Schicht vorbei ist. Auch, wenn absolut nichts mehr zu tun ist (mehr dazu gleich). In meiner Zeit ist es auch vorgekommen, dass ich kurz vor Feierabend noch einmal rausgeschickt wurde, um eine Umfrage zu machen. Dass ich eine Bahn bekommen musste, hat niemanden interessiert. Für die Zeit, die ich länger dort war, habe ich keinen Ausgleich bekommen. Teilweise muss man auch samstags arbeiten, dafür bekommt man dann aber einen anderen Tag frei. Den Dienstplan erstellen die Praktikanten selbst, das heisst man hat Mitspracherecht und kann demnach, wenn man abends mal etwas vor hat, auch in der Woche die Frühschicht machen. Man muss sich klar darüber sein, dass man eine 40 Stunden Woche arbeitet. Dass man dafür nicht mehr so viel Freizeit hat (gerade, wenn man pendelt), ist normal.
Wie bereits gesagt gibt es einen Tisch, an dem (die meisten) Praktikanten sitzen. Man bleibt als Praktikant eher unter sich. Wie man das findet, kann jeder selbst entscheiden. Einerseits ist man so unter Leuten, die ungefähr gleich alt sind, und daraus können echt Freundschaften entstehen. Andererseits fühlt man sich so aber auch ein bisschen vom Geschehen ausgeschlossen. Wir Praktikanten haben aber immer zusammen die Mittagspause verbracht und haben auch am Wochenende oder nach der Arbeit mal was zusammen unternommen.
Die Vorgesetzten waren immer nett. Falls man mal ein Problem mit einem Kollegen haben sollte, kann man sich immer an die Vorgesetzten wenden. Jedoch habe ich öfter gehört, dass ein Praktikant Urlaub nehmen wollte (2/3 Tage stünden einem zu), worauf dann aber ziemlich genervt reagiert wurde.
3 Monate lang 8 Stunden am Tag arbeiten und dafür kein Geld bekommen ist schon hart. Falls ihr euch selbst finanzieren müsst habt ihr eigentlich gar keine Zeit, noch nebenher zu arbeiten. Da muss man aber durch. Wenn ihr das Praktikum macht, lasst auf keinen Fall locker und erkundigt euch wirklich immer, ob nicht noch irgendwo irgendwas zu tun ist. Ansonsten langweilt ihr euch eigentlich die ganze Zeit.
Man bekommt kein Geld, sondern Essensgutscheine, die man in einigen Umliegenden Lokalen einlösen kann. Besser als nichts, aber die Gutscheine reichen nicht für jeden Tag.
Man recherchiert viel zu aktuellen Themen und es ist von Vorteil wenn man weiß, was gerade so in Hamburg passiert. Die Hauptaufgabe ist es, Umfragen zu holen. Zu Radio Hamburg gehört auch noch der Radiosender Hamburg Zwei dazu, das heißt es sind gleich doppelt so viele Umfragen. Umfragen können wirklich deprimierend sein und kaum einer hat Spaß daran. Das muss man aber bei jedem Radiosender machen und gehört nun einmal dazu. Die Umfragen schneidet man auch und meistens werden sie dann auch genau so gesendet. Jeden Tag muss ein Themenvorschlag abgegeben werden, zu dem man dann Feedback bekommt. Nur selten wird so ein Thema dann auch gesendet, aber das hilft einem dabei, ein Gespür dafür zu bekommen, was für die Hörer interessant ist. Das war's eigentlich auch schon. Die Aufgaben kommen einem nicht zugeflogen und man langweilt sich oft. Manchmal muss man mit den anderen Praktis regelrecht um Aufgaben kämpfen. Es wird nämlich nicht gewollt, Aufgaben zu zweit zu erledigen. In der Frühschicht holt man für alle Brötchen und muss eine Stunde lang einem anderen Sender zuhören. Danach geht's mit Umfragen weiter. Die Spätschicht macht am meisten Spaß. Die geht aber auch bis 22 Uhr.
Gutes Arbeitsklima in meiner Abteilung. Lockerer Umgang. Chance Sachen auszuprobieren. Wenn man festangestellt ist, Chance zB in die Moderation einzusteigen.
Alle dürfen Gleitzeit machen, die Praktikanten nicht, keine Bezahlung für 3 Monate 40 Std Woche, eintönige Arbeit für Praktikanten
Als Praktikant erhielt ich keinerlei Bezahlung, außer Essensgutscheinen. Nicht einmal HVV-Zuschuss.
Unpersönlich, kalt, unfreundlich
Außen hui, innen pfui.
PraktikantInnen müssen um Volontariate kämpfen und einander ausstechen, keine gute Voraussetzung für Harmonie
PraktikantInnen oft nur MitarbeiterInnen zweiter Klasse
Am ersten Tag direkt von einem Redakteur gefragt, wo ich denn herkäme, weil mein (nicht vorhandener) Akzent "so stark" sei. Wurde überwiegend oben herab behandelt. PraktikantInnen werden für Botengänge benutzt
Milde ausgedrückt: Bescheiden.
0€ Gehalt für PraktikantInnen = Ausbeutung vom Feinsten. Radio Hamburg kann es sich ja leisten ;)
Diversität? Fehlanzeige.
Im Prinzip jeden Tag das Gleiche gemacht
Die Praktikanten mehr einbinden und ihnen Chancen aufzeigen. Vertrauen schadet nicht.
Praktikanten werden als Bimbos der Redaktion gesehen. Wirkt sich schlecht auf die Arbeitsatmosphäre aus.
Volontärsplätze werden von vorneherein ausgeschlossen.
Unter den Praktikanten herrscht ein guter Zusammenhalt, der auch durchaus notwendig ist, um den Tag zu überstehen.
So gut wie kein Lob, dafür wird an Kritik nicht gespart. Mit Problemen kann man hier nicht ankommen.
Täglich feste und repetitive Aufgaben. Frühstück holen sollte nicht zur Pflicht der Praktikanten gehören.
Es ist ziemlich leicht einen Praktikumsplatz zu ergattern
Unfaire Behandlung durch die Vorgesetzten. Bewusstes Hinhalten ( in Aussicht stellen eines Volontariats), um die vielen Praktikanten auszunutzen. Tatsächlich sind die Volontariatsstellen sehr begrenzt. Arbeiten am Wochenende. Ich habe oft weinend in der Redaktion gesessen und das hat keinen interessiert. Und ich war nicht die einzige..,,