Die guten Jahre sind lange vorbei.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die eigentliche Arbeit macht Spaß, wenn nicht total komplizierte Prozesse (Genehmigungsprozesse) und der Budgetwahnsinn wären. Man hat das Gefühl Finanzbeamter zu sein.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das wir komplett ferngesteuert werden vom Eigentümer. Finanzinvestor halt.
Man hat ständig das Gefühl auf einem Schleudersitz zu sitzen, dass war früher anders. Es gibt einem sehr ungutes Gefühl für die Zukunft.
Verbesserungsvorschläge
Das verlorene Vertrauen in den Arbeitgeber ist nur schwer zurückzugewinnen. Lasst uns unsere Arbeit machen und beweist mal, das euch die Menschen und die Raffinerie wirklich am Herzen liegen.
Arbeitsatmosphäre
Es geht nur noch um Budgets, das belastet eine ordentliche Atmosphäre.
Image
Man mag kaum noch sagen wo man arbeitet, viele negative Nachrichten. Das war früher anders!!!
Work-Life-Balance
Es gibt Gleitzeit, was aber aufgrund von Entlassungen nur noch bedingt genutzt werden kann. Es wurde nirgendwo etwas erleichtert nur auf andere Köpfe verteilt.
Karriere/Weiterbildung
Nicht vorhanden. Es werden Mitarbeiter intern verschoben und so entstandene Löcher gestopft und wiederum andere Löcher aufgerissen.
Gehalt/Benefits
Gehalt ok, hat aber nachgelassen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ok aber nur das nötigste
Kollegenzusammenhalt
Wenn der nicht wäre, wäre ich nicht mehr hier.
Umgang mit älteren Kollegen
Werden immer wieder angesprochen, ob sie nicht doch gehen wollen. Es wird das gesamte Know How verkauft.
Vorgesetztenverhalten
Ok, allerdings stark abhängig von Person und Abteilung, alle sind überlastet. Viel Arbeit für andere Standorte, was die Personalreduzierung nochmals verstärkt. Kollegen müssen dann auch die Arbeit noch mitmachen
Arbeitsbedingungen
Es ist alles Alt und heruntergekommen.
Kommunikation
Es wird viel gefiltert, von unten nach oben und von oben nach unten.
Interessante Aufgaben
Der eigentliche Job ist super und macht viel Spaß. Was das ganze aber negativ beeinflusst sind die zum Teil völlig irren Prozesse.

