Kundenzufriedenheit fängt bei Mitarbeitern an!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Gehalt wird immer pünktlich gezahlt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die mangelnde Wertschätzung von gelerntem Fachpersonal.
Die Diskrepanz zwischen Millionen-Gewinnen und Bezahlung am Existenzminimum.
Die hohe Fluktuation und der dadurch resultierende Kompetenzverlust.
Jeder versuch eines Betriebsrat wird sofort unterbunden mit allen mitteln.
Verbesserungsvorschläge
Gehaltsstruktur anpassen: Faire Entlohnung nach Tarif, um Fachkräfte zu halten.
Wertschätzung: Investiert in Menschen statt in Statuen oder Straßenumbenennungen.
Fachkompetenz in die Führung: Mehr Branchenkenner statt reiner Zahlen-Manager in die Entscheidungsebene.
Prozesse optimieren: Papierlose Arbeit fördern und Recycling-Kreisläufe (Kartons) ernst nehmen.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung ist durch hohen Personalwechsel geprägt. In den Filialen herrscht oft Unterbesetzung, was zu Einzelbesetzungen und hohem Stress führt. Während die Führungsebene expandiert, fühlt sich die Basis allein gelassen.
Kommunikation
Informationen fließen schleichend oder nur per Mail. Das monatliche Video-Update der Geschäftsführung wirkt unauthentisch und geht an der Realität der Mitarbeiter vorbei („Vlog-Charakter“).
Kollegenzusammenhalt
Stark abteilungsabhängig. Leider herrscht oft eine „Hinter-dem-Rücken“-Mentalität. Zudem gibt es ein starkes Silodenken (Abteilungen arbeiten gegeneinander statt miteinander).
Work-Life-Balance
Überstunden häufen sich schnell an. Man muss aktiv darauf pochen, diese ausgleichen zu dürfen.
Vorgesetztenverhalten
Entscheidungen wirken oft rein zahlengetrieben und kurzfristig gedacht (Fokus auf Eigenmarken/Auslandsfertigung). Die langfristigen Konsequenzen für die Qualität und Mitarbeiterbindung werden scheinbar ignoriert.
Interessante Aufgaben
Durch die strikte Aufteilung der Arbeitsbereiche herrscht viel Routine. Sonderfälle gibt es zwar, aber im Kern ist es Fließbandarbeit.
Gleichberechtigung
Ein schwieriges Thema. Es wirkt teilweise so, als gäbe es ein Ungleichgewicht bei der Entlohnung zulasten männlicher Kollegen.
Umgang mit älteren Kollegen
Schwer zu beurteilen, da kaum Berührungspunkte in den eigenen Einsatzbereichen bestanden.
Arbeitsbedingungen
Kritisch. Hohe Fluktuation (10-30 Zugänge bei fast gleicher Abgangszahl). Viele Quereinsteiger ohne Fachwissen, was die Last auf die wenigen Fachkräfte erhöht.Teilweise einzelne Tage mit Filialschließungen wegen Personalmangel sind die Folge.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viel Greenwashing. Tonnenweise Papierverbrauch (Drucken, Scannen, Wegwerfen). Unnötige Entsorgung von tadellosen Kartonagen trotz Verbesserungsvorschlägen aus der Belegschaft.
Gehalt/Benefits
Sehr schwach. Gehälter liegen teilweise nur knapp über Mindestlohn und weit unter dem Branchen Durchschnitt oder Tarifen von Innungen(bis zu 6€ Differenz). Benefits wie Dienstwagen/Handy gibt es teilweise nur für Außendienst/Leitung. Gehaltserhöhungen wurden trotz Rekordumsätzen (siehe North Data) pauschal abgelehnt.
Image
Das Image bröckelt massiv. Kunden sind verärgert über Lieferzeiten und mangelnde Beratungskompetenz durch zu viele Quereinsteiger. Die Errichtung einer Statue für den Gründer wirkt angesichts der Sparmaßnahmen beim Personal fast schon zynisch.
Karriere/Weiterbildung
Aufstiegsmöglichkeiten sind intransparent. Oft werden Stellen „erfunden“, ohne sie finanziell zu vergüten. Quereinsteiger werden bei Beförderungen teilweise gelernten Fachkräften vorgezogen.
