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GmbH
Bewertung

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Potenzialreiches Unternehmen mit strukturellen Schwächen

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Leipzig gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

+ Gute Zusammenarbeit und starker Zusammenhalt im direkten Kollegenkreis
+ Abwechslungsreiche, interessante und innovative Aufgaben
+ Grundsätzlich vorhandene Work-Life-Balance, Urlaub möglich
+ Homeoffice möglich (wenn auch individuell abgestimmt)
+ Gleichberechtigung im Unternehmen vorhanden
+ Respektvoller Umgang mit älteren Mitarbeitenden, gute Integration ins Team
+ Saubere, ordentliche und zum Teil moderne Arbeitsplätze
+ Kollegiale Unterstützung bei Belastungsspitzen
+ Fachlich interessante Projekte mit Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten
+ Offenheit innerhalb des Teams, fachlicher Austausch funktionierte gut

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

+ Kommunikation auf Führungsebene teilweise wenig transparent, Abstimmungen und Informationsweitergabe könnten klarer sein
+ Entscheidungen zu Personal und Projekten wurden nicht immer frühzeitig kommuniziert, was Unsicherheit im Team erzeugte
+ Hohe personelle Fluktuation während meines Zeitraums, wodurch Planung und Kontinuität erschwert wurden
+ Die Führungskraft hat organisatorische Aufgaben nicht vollständig übernommen, sodass Teammitglieder Verantwortung teilweise selbst tragen mussten
+ Weiterentwicklungsmöglichkeiten und Förderung von besonderen Leistungen wurden aus meiner Wahrnehmung heraus nur bedingt umgesetzt
+ Gehalt lag aus meiner Sicht am unteren Ende der üblichen Bandbreite für vergleichbare Tätigkeiten

Verbesserungsvorschläge

+ Transparente Kommunikation auf Führungsebene, klare Rollen und Abstimmungen
+ Reduzierung von Unsicherheit bei personellen Veränderungen
+ Regelungen für Homeoffice und Urlaubsplanung klarer und verlässlicher gestalten
+ Gesundheits- und Arbeitsschutz insbesondere bei neuen Technologien weiter verbessern
+ Aufgabenverteilung und Projektorganisation so gestalten, dass Mitarbeitende unterstützt werden
+ Gehalt und Weiterentwicklungsmöglichkeiten stärker an Leistung und Verantwortung ausrichten
+ Nachhaltigkeit und Umweltmaßnahmen im Arbeitsalltag konsequenter umsetzen
+ Anschaffungen und Investitionen auf praktische Arbeitsrelevanz sowie Effizienz ausrichten

Arbeitsatmosphäre

Die Zusammenarbeit im direkten Kollegenkreis habe ich als sehr positiv, unterstützend und wertschätzend erlebt. Innerhalb des Teams herrschte ein guter Zusammenhalt, und fachlich konnte man sich aufeinander verlassen.

Auf Führungsebene habe ich die Situation jedoch anders wahrgenommen. In meinem Zeitraum kam es wiederholt zu personellen Veränderungen. Die Kommunikation rund um diese Entscheidungen habe ich als wenig transparent empfunden. Dadurch entstand für mich persönlich ein Gefühl von Unsicherheit hinsichtlich der eigenen beruflichen Perspektive im Unternehmen.

Insgesamt fühlte sich die Situation zeitweise angespannt an, was sich aus meiner Sicht auf die allgemeine Arbeitsatmosphäre ausgewirkt hat.

Kommunikation

Die Kommunikation im direkten Arbeitsumfeld funktionierte aus meiner Sicht gut und lösungsorientiert, insbesondere im Austausch mit meinem unmittelbaren Kollegen.

Auf übergeordneter Ebene empfand ich die Kommunikation hingegen als verbesserungswürdig. Aufgaben und Vorgänge wurden teilweise ohne umfassende Einordnung oder Abstimmung weitergegeben, was zusätzlichen Klärungsbedarf verursachte. Zuständigkeiten waren aus meiner Wahrnehmung nicht immer eindeutig definiert.

In einzelnen Situationen erhielt ich relevante Informationen erst verzögert oder auf Nachfrage. Zudem nahm ich vereinzelt widersprüchliche Aussagen wahr, was bei mir zu Unsicherheit hinsichtlich der Verlässlichkeit einzelner Informationen führte. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass ein offener Austausch über Herausforderungen oder Probleme nur eingeschränkt stattfand.

Ich hätte mir mehr Transparenz, Klarheit und Verbindlichkeit in der Kommunikation gewünscht.

Kollegenzusammenhalt

Den Zusammenhalt im direkten Kollegenkreis habe ich als ausgesprochen positiv erlebt. Gerade im täglichen Arbeitsalltag war die Zusammenarbeit von gegenseitiger Unterstützung, fachlichem Austausch und einer hohen Hilfsbereitschaft geprägt. Man konnte sich aufeinander verlassen und auch in arbeitsintensiven Phasen konstruktiv zusammenarbeiten.

Insbesondere in herausfordernden Situationen entstand innerhalb des Teams ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Aus meiner Wahrnehmung heraus führte die gemeinsame Bewältigung von Unsicherheiten und organisatorischen Veränderungen dazu, dass man sich gegenseitig noch stärker unterstützte.

Work-Life-Balance

Die grundsätzliche Möglichkeit, Urlaub zu nehmen, war gegeben. Urlaubsanträge wurden aus meiner Erfahrung heraus genehmigt. Die Abstimmung innerhalb des Teams erfolgte dabei eigenverantwortlich, da ich keine übergeordnete oder frühzeitige Urlaubsplanung durch die Führungsebene wahrgenommen habe.

Aufgrund der Projektstruktur und der Teamgröße war es jedoch erforderlich, Urlaubszeiten sehr sorgfältig zu legen. In der Praxis bedeutete dies, dass Urlaube vor allem in saisonal ruhigeren Phasen möglich waren, um die Projektanforderungen weiterhin erfüllen zu können. Eine längere oder flexibel planbare Abwesenheit war dadurch nur eingeschränkt realisierbar.

Die Möglichkeit zum Homeoffice bestand grundsätzlich ebenfalls. In der praktischen Umsetzung habe ich jedoch die Erfahrung gemacht, dass entsprechende Absprachen individuell getroffen werden mussten und keine klar kommunizierte, einheitliche Regelung erkennbar war. Für mich entstand dadurch der Eindruck, dass Homeoffice eher im Einzelfall geprüft wurde und nicht als selbstverständlicher Bestandteil der Arbeitsorganisation galt.

Insgesamt war die Work-Life-Balance im Arbeitsalltag aus meiner Sicht grundsätzlich gege

Vorgesetztenverhalten

Meine Zusammenarbeit mit meiner direkten Führungskraft empfand ich als herausfordernd. Aus meiner Sicht wurden die üblichen Führungsaufgaben nur eingeschränkt wahrgenommen, sodass bestimmte organisatorische und fachliche Aufgaben im Team eigenverantwortlich übernommen werden mussten. Gemeinsam mit meinen Kollegen haben wir diese Aufgaben übernommen, um den Arbeitsablauf aufrechtzuerhalten.

Dies führte dazu, dass wir einen Großteil der Projektkoordination und organisatorischen Aufgaben selbst übernommen haben. Unter diesen Bedingungen hätten wir aus meiner Sicht teilweise noch effektiver arbeiten können.

Während meines Zeitraums herrschte zudem ein hoher Personalwechsel, was die Planung und Kontinuität im Team erschwerte. Insgesamt führte dies zu einer spürbaren Belastung im Arbeitsalltag, die innerhalb des direkten Kollegenkreises durch gegenseitige Unterstützung abgefedert wurde.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben in meinem Tätigkeitsbereich waren abwechslungsreich und fachlich sehr interessant. Das Arbeitsfeld selbst empfand ich als unverwechselbar innovativ und spannend, was die Arbeit stets herausfordernd und lehrreich gestaltete.

Aus meiner Wahrnehmung lag der Fokus der Führungsebene stark auf der Umsetzung und dem Erfolg der Projekte. Dies führte dazu, dass der Austausch über persönliche Weiterentwicklung oder fachliche Vertiefung gelegentlich weniger Raum erhielt. Trotz dieser Einschränkungen boten die Projekte zahlreiche Möglichkeiten, eigenverantwortlich zu arbeiten und neue Erfahrungen zu sammeln.

Gleichberechtigung

Aus meiner Sicht war Gleichberechtigung im Unternehmen grundsätzlich gegeben. Ich habe keine systematische Benachteiligung einzelner Gruppen erlebt, und alle Mitarbeitenden hatten formal die gleichen Chancen und Rechte.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen war aus meiner Sicht sehr respektvoll und wertschätzend. Alle Mitarbeitenden wurden unabhängig vom Alter ins Team integriert und hatten die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. Ältere Mitarbeitende wurden ebenso unterstützt wie neue Teammitglieder, sodass eine inklusive Arbeitsatmosphäre entstand.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsplätze waren insgesamt sauber, ordentlich und zum Teil modern ausgestattet. Generell herrschte eine professionelle Infrastruktur, die das tägliche Arbeiten erleichterte.

Im technologisch anspruchsvollen Produktionsbereich gab es aus meiner Sicht einige Bereiche, bei denen noch Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. Zwar wurden Mitarbeitende über bekannte Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen informiert, neue wissenschaftliche Erkenntnisse wurden aus meiner Wahrnehmung jedoch nicht immer systematisch weitergegeben. In diesem Punkt sehe ich Entwicklungspotenzial für den Arbeitgeber, um die Arbeitssicherheit und die Information über gesundheitliche Risiken weiter zu stärken.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Aus meiner Wahrnehmung heraus wurde das Thema Umweltbewusstsein offiziell kommuniziert, jedoch war die Umsetzung im Arbeitsalltag teilweise begrenzt. Praktische Maßnahmen zur Nachhaltigkeit oder zum Ressourcenschutz waren meines Erachtens nicht durchgängig spürbar, sodass der tatsächliche Einfluss auf den Arbeitsalltag aus meiner Sicht eingeschränkt war.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt in meinem Bereich war aus meiner Sicht eher am unteren Ende der üblichen Bandbreite für vergleichbare Tätigkeiten angesiedelt. Besonders in Bereichen mit hohen Anforderungen oder anspruchsvollen Arbeitsbedingungen hätte ich mir aus meiner Wahrnehmung heraus eine stärkere Vergütung gewünscht.

Möglichkeiten zur fachlichen oder persönlichen Weiterentwicklung waren vorhanden, jedoch teilweise begrenzt. Auch bei meiner eigenen Erfahrung, in der ich besondere Leistungen erbracht habe, wurde aus meiner Sicht das Potenzial zur Weiterentwicklung oder zusätzliche Wertschätzung nicht immer umfassend berücksichtigt.

Image

Aus meiner Wahrnehmung legt das Unternehmen großen Wert auf die Außendarstellung und die öffentliche Präsentation seiner Projekte. Anschaffungen oder Investitionen schienen teilweise stärker auf die Sichtbarkeit nach außen ausgerichtet zu sein als auf eine direkte Unterstützung der täglichen Arbeitsabläufe. In einigen Fällen hätte ich mir aus meiner Sicht eine stärkere Fokussierung auf praktische und arbeitsorganisatorische Relevanz gewünscht.

Karriere/Weiterbildung

Die Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung waren aus meiner Sicht vorhanden, jedoch teilweise begrenzt. Besonders in meinem Aufgabenbereich mit hohen Anforderungen und Verantwortung habe ich wahrgenommen, dass Potenzial und besondere Leistungen nicht immer durch zusätzliche Verantwortung, Förderung oder Anerkennung aufgegriffen wurden.

Entsprechend war die Entwicklungsperspektive für Mitarbeitende innerhalb der bestehenden Strukturen aus meiner Sicht eher eingeschränkt. Eigeninitiative wurde zwar genutzt, um Aufgaben und Verantwortung zu übernehmen, eine gezielte Förderung oder klare Aufstiegsmöglichkeiten wurden meiner Erfahrung nach nur bedingt angeboten.

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