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Rapidobject 
GmbH
Bewertung

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meine Erfahrungen mit Rapidobject (inzwischen gekürzt, da anwaltlich gefordert)

2,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Leipzig gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Räumlichkeiten, die Kollegen, das Potential.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Beratungsresistenz und veraltete Ansichten.
Teilweise großes Unwissen über Unternehmensstruktur.
Leider gehen die falschen Mitarbeiter und die, die gehen sollten sind die, die sich seit Jahren an der Gunst und Unwissenheit der Geschäftsführung bereichern.

Verbesserungsvorschläge

Nicht immer nur das machen, was einem gerade spontan in den Sinn kommt oder zufliegt.
Man braucht keine neuen Clips für Vasen oder 3D-gedrucktes Besteck. Die Firma braucht Struktur und Ordnung. Sie braucht Personal, das Verantwortung übernimmt. Aber vor allem eine Geschäftsführung, die das auch zulässt, die Verantwortung abgibt.

Das heißt man braucht jemanden, der für die IT zuständig ist, und zwar nur dafür.
Jemanden, der sich um das Marketing kümmert, und nur darum.
Eine Bestandskundenbetreuung/Vertrieb, die die wichtigsten Kunden kennt und diese entwickelt.
Eine Verkaufsberatung (bzw. Auftragssteuerung), die auch nur das macht.
Sowie einen Leiter der Auftragssteuerung, der nicht denkt, er mache Vertrieb (Auftragssteuerung = Anfrage, Angebot, Auftrag, Auslieferung | Vertrieb ist dem vorgelagert und übergeordnet) und auch sonst nicht noch 10 andere Positionen begleitet.
Eine Personalleitung, die den Fokus auf dem Unternehmen und den Mitarbeitern hat.
Und eine Geschäftsführung, die sich eingesteht, nicht alles selbst machen zu können und nicht alles besser zu wissen. Die zudem nicht nur auf das hört, was eine Person sagt, sondern der die Meinung aller Mitarbeiter wichtig ist.

Wir leben in einer schnelllebigen Zeit mit viel Veränderung. Um dort schritthalten zu können reicht es nicht, nur sein Geräte-Quartett im Untergeschoss immer weiter aufzustocken oder die Räumlichkeiten besonders hübsch zu machen. Man muss die ganze Firma in ihrem Kern und auch sich selbst verändern wollen. Wenn man sich selbst nicht verändern will und keine Kraft mehr hat, die Firma zu verändern, dann muss das jemand anderes übernehmen.

Karriere/Weiterbildung

Die Perspektive ist: Mehr Aufgaben, mehr Verantwortung, mehr Leistung... gleiches Gehalt.
Entwickelt sich deine Abteilung super und du warst proaktiv? Ja? Findet die Geschäftsführung das gut? Ja? Hast du das alles dokumentiert? Ja? Interessiert es jemanden, dich dafür angemessen zu bezahlen? Nein!

Gehalt/Benefits

Gehaltserhöhung, Prämien, Bonus? Gibt's nur für einen Mitarbeiter, und davon reichlich. Die anderen schauen in die Röhre...

Vorgesetztenverhalten

Der Prokurist hat gekündigt? Dann übernimmt die Verantwortung jetzt die Geschäftsführerin!
Es gibt keinen Ansprechpartner mehr für die IT? Das übernimmt die Geschäftsführerin!
Der Vertrieb wurde eingestampft? Dann macht auch das jetzt die Geschäftsführerin!

Anstatt endlich mal Struktur und Ordnung in die Firma zu bekommen, ein Organigramm zu etablieren, dass nicht nur einen groben Überblick bietet, sondern tatsächlich Zuständigkeiten definiert >>und einschränkt<<, werden Aufgaben wild verteilt.
Das befähigt einige Mitarbeiter dazu, sich ihre Aufgaben wie Rosinen rauszupicken, unliebsame Aufgaben abzuwälzen oder einfach vom Tisch fallen zu lassen und andere dafür verantwortlich zu machen. Solange man der Geschäftsführung Honig um den Mund schmieren kann, läuft das so weiter.
Problem: Genau diese Mitarbeiter schaden dem Unternehmen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Stephanie Skoruppa​, HR Leitung
Stephanie Skoruppa​HR Leitung

Hallo!

Vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback. Auch wenn wir die geschilderten Punkte in weiten Teilen anders erleben, respektieren wir Ihre persönliche Sichtweise.

Unterschiedliche Wahrnehmungen gehören zum Arbeitsleben – besonders in Phasen, in denen sich Strukturen verändern oder neu definiert werden.

Zu Ihrer Formulierung, Ihre Bewertung sei „inzwischen gekürzt, da anwaltlich gefordert“, möchten wir jedoch eine sachliche Einordnung geben: Ein Arbeitgeber – ebenso wenig wie ein Anwalt – kann auf Kununu keinerlei Inhalte eigenmächtig entfernen oder kürzen. Die Plattform prüft gemeldete Passagen ausschließlich selbstständig und verändert Inhalte nur dann, wenn sie gegen Teilnahmerichtlinien oder geltendes Recht verstoßen. Das betrifft insbesondere falsche Tatsachenbehauptungen, persönlichkeitsverletzende Aussagen oder rechtswidrige Äußerungen.
Als Arbeitgeber haben wir die Verantwortung, unser Team und das Unternehmen vor öffentlich geteilten Falschdarstellungen zu schützen. Kununu fordert in solchen Fällen regelmäßig eine rechtliche Klärung der beanstandeten Aussagen an. Wenn die Plattform daraufhin einzelne Passagen kürzt oder entfernt, geschieht das nicht „auf Forderung“ eines Anwalts, sondern auf Basis der eigenen Prüfung des Portals – ein Vorgang, der in jedem rechtsstaatlichen Rahmen völlig selbstverständlich ist.

Ihre weiteren Anmerkungen – etwa zu Rollen, Verantwortlichkeiten, Strukturen und Führung – nehmen wir zur Kenntnis. Viele der von Ihnen angesprochenen Themen befinden sich bereits seit längerem in einer strukturierten Weiterentwicklung. Perspektiven auf interne Prozesse können dabei naturgemäß voneinander abweichen.

Wir bedanken uns dennoch für Ihre Rückmeldung und wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute.
Herzliche Grüße, Stephanie Skoruppa

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.