1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Es war erlaubt Behandlungen an sich selbst durchzuführen. Lief der Monat wie gewünscht gab es einen 50 Euro Gutschein nach Wahl.
Rückblickend leider alles. Ich hoffe, dass ich hiermit zukünftige Arbeitnehmer/innen schützen kann. Achtet auf eure Verträge, lasst euch alles was mündlich besprochen würde noch einmal schriftlich geben und passt auf euch, eure Körper und mentale Gesundheit auf.
Dringende Verbesserung der sozialen Fähigkeiten notwendig .
Trotz der Zufriedenheit aller Kunden die ich behandelte, gab es keine
Wertschätzung. Die Gesundheit und die Bedürfnisse der Mitarbeiter sollte dringend berücksichtigt werden. Selbstjustiz aus Wut bzw. wenn die Mitarbeiter ausfallen ist keine Option. Vielleicht würden Weiterbildung in Bereich Mitarbeiter Zufriedenheit und Kommunikation helfen.
Sauberes Studio & attraktives Studio.
Viel auffällige Internetpräsenz. Leider auf Kosten des Selbstwerts vieler Frauen. Videos mit meiner ehemaligen Arbeitgeberin als Hauptfigur, mit Inhalte wie : " Würdest du in diese haarige Pflaume beißen? Nein ? Dein Mann sicher auch nicht. " im Bezug auf Angebote für Enthaarungen. Bodypositivity und Selbstbestimmtheit von Frauen stand keinesfalls im Fokus. Immer wieder wurden Influencer mit Gratisbehandlungen für positives Feedback bezahlt.
Nicht vorhanden. Ich hatte einen. Arbeitsvertrag für 7,5 Stunden und arbeitete durchschnittlich 9-11 Stunden täglich. Die Termine plante meine ehemalige Arbeitgeberin von außen über ein Buchungssystem. Die Planung ist nicht für Laufkundschaft ausgelegt. Einfluss auf die Planung hatte ich nur mit Kunden die nach der Behandlung bzw. bestehende Buchungen vor Ort ändern wollten.
Nachdem ich schon in den ersten Monaten zahlreiche Überstunden sammelte ( die nicht direkt ausgezahlt wurden), bat ich um einen Schichtplan bzw. die Einhaltung meiner vertraglichen Arbeitszeit. Daraufhin wurde ich vertröstet und mir wurde ein schlechtes Gewissen gemacht. Erst als ich mit Konsequenzen drohte und selbst einen Schichtplan vorstellte würde ich ernst genommen. Der Schichtplan wurde allerdings nur bedingt eingehalten. Mir wurde oft ein schlechtes Gewissen und Druck gemacht, wenn ich pünktlich gehen wollte oder deutlich machte, dass ich so keinerlei Privatleben führen könnte. " Das Studio ist neu und da müsse man einfach mal Durchhalten" - Es ist gerade nicht anders möglich und sie sei selbst total überarbeitet.
Mir wurden Weiterbildungen angeboten.
Ich arbeitete allein im Studio in Leipzig. Ich würde eine Woche eingearbeitet und übernahm danach die gesamte Arbeit innerhalb des Studios.
Zu Beginn sehr offen und freundschaftlich. Die erste Red Flag war die plötzliche Änderung der zu Beginn besprochen Konditionen.
Aufgaben und Kritik über WhatsApp und Telefon, kaum persönlicher Kontakt. Ich würde dazu angehalten krank arbeiten zu gehen und befanden mich oft in einer starken Drucksituation. Wenn ich ausfalle könnte niemand Übernehmen und die Kundschaft wäre total enttäuscht. Bzw. müsse ich die Termine dann auch irgendwie nachholen. Ich hatte zwischenzeitlich keine Zeit für Einkäufe, Freunde zu sehen oder etwas zu planen. Als ich mich nach drei Monaten krank melden musste, bekam ich sofort die Kündigung.
Als wäre das nicht genug, weigerte sich meine ehemalige Arbeitgeberin plötzlich meinen erarbeiteten Lohn auszuzahlen.
Erst mit der Begründung das sie erst den Studioschlüssel haben möchte, nach Schlüsselübergabe aus unerfindlichen Gründen. SCHLUSSENDLICH MÜSSTE ICH MEINEN LOHN GERICHTLICH EINFORDERN! Das ganze dauerte über ein halbes Jahr aber letztendlich wurde sie gerichtlich zur Zahlung verpflichtet.
Ich war durchgehend überarbeitet und allein. Schlussendlich müsste ich für meinen Lohn bzw. geleistete Arbeitszeit vor Gericht gehen. Pausen über 15 min gab es nicht, auch nicht bei Arbeitszeiten von 11 Stunden.
Ich hatte die Möglichkeit mein Essen in einer Küche zuzubereiten. Einen Tisch zum Essen gab es nicht. Ich durfte mich an den Schreibtisch setzten, wenn die "Social Media- Beauftragte" nicht im Haus war.
Das Studio war gepflegt und hochwertig eingerichtet.
Meine ehemalige Arbeitgeberin war nur über WhatsApp oder Anruf erreichbar. Oft bekam ich Nachrichten nach Feierabend ( gern 21-23 Uhr ) oder zusätzliche Termine nach meiner vertraglichen Arbeitszeit eingetragen.
Als ich persönlich über meine Arbeitsbedingungen sprechen wollte, musste ich mich oft vertrösten lassen.
Mein Gehalt befand sich knapp über dem Mindestlohn. Bei Vertragsunterzeichnung würde mir versichert das die Bemerkung im Vertrag, dass der Lohn spätestens am 10. des Monats ausgezahlt wird nur der "zeitlichen Absicherung bei Problem" diene. Der Lohn komme nur selten so später als am Monatsanfang.
Leider kam er dennoch erst am 8.-10. Tag des Monats an. Begründung war die langsame Arbeit des Steuerbüros.
Überstunden wurden nur nach Absprache ausgezahlt waren aber fast täglich an der Tagesordnung . Die Absprachen gestalteten sich durch den kaum vorhandenen persönlichen Kontakt sehr schwierig. Als ich nach drei Monaten krank wurde erfolgte sofort die Kündigung. Danach behielt meine ehemalige Arbeitgeberin meinen Lohn ein, den ich daraufhin gerichtlich einfordern musste. Sechs Monate musste ich um die Vergütung meiner geleisteten Arbeit kämpfen. Das Arbeitsgericht verpflichtete sie schlussendlich zur Zahlung.
Die gesamte Arbeit im Studio, inkl. Reinigung des Studios, Dokumentation und Kundenbetreuung vor Ort war allein meine Aufgabe. Kurz vor Ende des Arbeitsverhältnisses sollte ich auch Instagram Content erstellen. Pause hat man nur wenn die Behandlung (Liposana) läuft und das auch nur bei Kunden mit Erfahrung.