Ein Arbeitgeber, bei dem das Gesamtpaket stimmt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Besonders positiv finde ich die Flexibilität und die modernen Arbeitsbedingungen. Drei Tage Homeoffice pro Woche sind möglich und bei Kolleginnen und Kollegen mit längeren Arbeitswegen werden teilweise sogar individuelle Lösungen angeboten.
Die Aufgaben sind abwechslungsreich und spannend und der Zusammenhalt unter den Kollegen ist sehr gut. Auch die Nahbarkeit im Unternehmen ist ein guter und wichtiger Punkt.
Mit dem Vorstand sind alle per Du und auch die Führungskräfte sind jederzeit ansprechbar und nehmen sich Zeit für einen Austausch. Natürlich bedeutet das nicht, dass am Ende immer jede gewünschte Lösung umgesetzt werden kann – aber dass Anliegen gehört und Gespräche auf Augenhöhe geführt werden, ist für mich nicht selbstverständlich und habe ich bei anderen Arbeitgebern schon anders erlebt.
Auch bei den Benefits merkt man, dass auf die Mitarbeitenden geachtet wird, selbst wenn sich diese je nach Standort teilweise unterscheiden. In Rödelheim gibt es beispielsweise Parkplätze, Kaffee, Wasser und Müsli. Die Arbeitsplätze sind modern und sehr gut ausgestattet und Firmenhandys können auch vollständig privat genutzt werden.
Positiv ist auch eine strukturierte Einarbeitung. Über die Academy wird man Schritt für Schritt an die neuen Aufgaben herangeführt und bekommt das notwendige Wissen vermittelt, anstatt direkt ins kalte Wasser geworfen zu werden. Auch darüber hinaus werden regelmäßig Schulungen für die Mitarbeitenden angeboten bzw. geplant. So bleibt es nicht nur bei der Einarbeitung, sondern es wird auch Wert darauf gelegt, Wissen kontinuierlich aufzufrischen.
Insgesamt erlebe ich das Unternehmen trotz seiner Größe als persönlich, flexibel und sehr mitarbeiterorientiert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Grundsätzlich gibt es für mich nichts, was ich pauschal als „schlecht“ bezeichnen würde. Wie wahrscheinlich jedes Unternehmen gibt es aber auch hier Themen, die gerade nach den letzten Monaten nicht aus dem Blick geraten sollten.
Die aktuell schwierige Marktlage und sinkende Auftragszahlen sind natürlich auch im Arbeitsalltag für alle spürbar. Dadurch ist der Druck in letzter Zeit gestiegen und es wird stärker eingefordert, dass jeder seinen Beitrag leistet und sein Bestes gibt.
Das ist sicherlich nicht immer angenehm für alle – für mich angesichts der wirtschaftlichen Situation und in einem umsatzgetriebenen Umfeld aber grundsätzlich nachvollziehbar. Umso wichtiger finde ich es, auch in solchen Phasen die Belastung und Motivation der Mitarbeitenden weiterhin im Blick zu behalten und bei allem notwendigen Fokus auf Zahlen und Ergebnisse das gute Miteinander zu bewahren.
Verbesserungsvorschläge
Grundsätzlich erlebe ich das Unternehmen als sehr mitarbeiterorientiert und habe das Gefühl, dass die geleistete Arbeit gesehen und wertgeschätzt wird. Gerade in arbeitsintensiven Phasen könnte dieser positive Ansatz aus meiner Sicht noch weiter ausgebaut werden.
Manchmal hat man das Gefühl, dass durch den starken Blick auf die Zahlen, der Blick dafür verloren geht, wie viel Aufwand in einzelnen Aufgaben steckt und welches Volumen täglich von einzelnen bewältigt wird.
Anerkennung ist definitiv vorhanden – davon darf es gerne noch ein bisschen mehr geben. :)

