12 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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12 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Flache Hierarchien, offen und interessiert an neuen Produkten und Arbeitsweisen. Sehr gut sind die Möglichkeiten, sich einzubringen.
Die Marke muss bekannter werden. Mehr Werbung national.
Hier wird noch akzeptiert und respektiert was die oder der einzelne kann. Das ist enorm wichtig. Weil jede/jeder seinen Job macht und auch gut machen möchte. Und es klappt gut.
Da gibt es nichts zu meckern. Wenn jemand etwas hat oder etwas nicht geht, dann ist es in Ordnung und wird akzeptiert.
Einiges könnte zwischen den Abteilungen besser laufen. Liegt wahrscheinlich an dem stetigen Fortschritt und Erweiterungen. Aber gut.
Ob alt oder jung, ich finde es gut, dass hier die Erfahrungen und Möglichkeiten zählen.
Wenn Vorgesetzte einem mehr oder weniger freie Hand lassen und einem die Möglichkeiten geben, seine Arbeit in Ruhe und ohne Druck zu gestalten und zu erledigen, dann macht arbeiten Spaß.
Da gibt es noch einiges zu verbessern. Aber man trifft dabei auch auf offene Ohren und es wird tatsächlich interessiert aufgenommen und vieles umgesetzt.
Wie überall reagiert nicht jeder so, oder so zügig, wie es gebraucht werden kann. Im Großen und Ganzen klappt es aber ganz gut.
Wer bei Gehalt 5 Sterne gibt... Aber es ist den Leistungen entsprechend und im Vergleich wirklich gut.
Das wird quasi dauernd gelebt.
Es gibt quasi dauernd etwas Neues. Kann manchmal anstrengend sein, aber wenn eine Firma wächst, ist es halt so. Macht aber auch Spaß bei Weiterentwicklungen dabei zu sein und seine Fähigkeiten einzubringen.
Liebe Kolleg*innen in anderen Abteilungen.
- Ausgrenzung von Kolleg*innen durch die Sprache
- stark unzufriedene Stimmung zwischen den Abteilungen (Stand Aug. 2022)
-
1. Auf eine Sprache einigen, die alle verstehen können.
2. Mitarbeiterfreundliche Maßnahmen umsetzen (z. B. Homeoffice, muss ja nicht täglich sein).
In meiner Abteilung waren 3/5 der Personen russischsprachig. Das hat dazu geführt, dass sich oft auf russisch ausgetauscht wurde. Auch wenn man selbst kein Russisch sprach und dabei stand. Das war echt mies, insbesondere wenn es um Absprachen ging.
Dieses Verhalten wurde mir auch von anderen Kolleg*innen berichtet, die Erfahrungen mit der Geschäftsleitung und dem Besitzer gemacht haben. Ich schätze, da fehlte die Empathie dafür, dass das Sprechen einer Fremdsprache, die nicht alle beherrschen, zu Ausgrenzung führt.
Darüber hinaus war die Grundstimmung negativ. Ein großer Prozentsatz konnte sich laut Umfrage (2022) nicht vorstellen, innerhalb der nächsten 5 Jahre dort weiter zu arbeiten. Die Antwort der Geschäftsleitung war: Wer gehen will, soll abhauen. Keine Frage, was verändert werden könnte, um die Zufriedenheit zu steigern.
Kein Homeoffice erwünscht! Arbeitsanfang und -ende war flexibel innerhalb der Regelzeiten.
Keine Mülltrennung. Der ganze Müll landete in einer Tonne.
Meine Chefin hat für sich und zukünftige MA erkämpft, dass die neuen MA nach Leistung und Jahren in Positionen wie Junior Manager aufsteigen können. Allerdings glaube ich, dass sich die Aufgaben in einem so kleinen Team nicht unbedingt geändert hätten. Mehr Verantwortung wäre dazu gekommen, aber die unbeliebten Aufgaben wären dann doch beim damaligen Assistenten geblieben.
In anderen Abteilungen gab es solche Einteilungen nicht. Wenn nicht gerade eine Stelle frei wird, gibt es vermutlich auch nicht so große Chancen, eine Stufe auf der Karriereleiter aufzusteigen.
Über Weiterbildung kann ich nichts sagen.
In meiner Abteilung kämpfte letztendlich jeder für sich. Lieber wurde sich beim Vorgesetzten beschwert, bevor man mich auf Fehler oder Ärger angesprochen hätte. Meine Chefin hat zudem einiges auf mich geschoben, wenn es nicht lief. Sowas macht man nicht mit einem Berufsanfänger!
Die Kommunikation mit anderen Abteilungen war gemischt. Der Vertriebschef hat z. B. ziemlich Druck gemacht, wenn er irgendwas haben wollte. Aber ich habe auch ganz liebe Kolleg*innen kennengelernt, die vermutlich besser miteinander umgegangen sind. Die Teamfeier war schön.
Meine Vorgesetzte hat alles auf mich geschoben, wenn's nicht lief, während ich sie bei Fehlverhalten noch gedeckt habe. Das passiert mir kein zweites Mal.
Die Computerausstattung war in Ordnung (durchschnittlich würde ich sagen).
Wir haben im Nebengebäude gearbeitet, das im Sommer so heiß würde, dass es kaum auszuhalten war. Die mobilen Klimaanlagen haben leider auch nur bedingt geholfen, da sie nach einer Zeit Kopfschmerzen herausbeschworen haben. Im Hauptgebäude gab es Klimaanlagen an den Wänden, die vermutlich deutlich besser funktioniert haben.
Die Tische im Hauptgebäude konnten hochgefahren werden. Wir im Nebengebäude haben leider keine zur Verfügung gestellt bekommen.
Über Jahresberichte usw wurde informiert.
Meine Vorgesetzte hat mir zwar vorgeworfen, dass ich der Firma so viel kosten würde, aber ich habe von dem Geld nicht viel gesehen, da ich als Leiharbeiterin bei ihnen tätig war.
Die Gehälter der MA hat sich an den Tarif der Branche "Einzel- und Großhandel" (oder so ähnlich) gehalten.
Es gab zu meiner Zeit eine einzige Frau in einer etwas höheren Position und die wurde letztendlich auch nicht ernst genommen.
Sie haben die Stelle als Marketingassistenz ausgeschrieben, wollten aber eigentlich einen Einkäufer.
Ich habe Marketing studiert. Eine fachfremde Person ohne korrekte Einarbeitung an so eine Aufgabe zu setzen, geht halt schnell mal schief. Wer weiß schon ohne Ausbildung, wie das mit dem Zoll und Transport von Produkten läuft, die aus China herangeschafft werden.
Die wenigen Marketing-Aufgaben, die ich tatsächlich machen durfte, waren interessant.
Mir hat das Mitarbeiter-Event sehr gut gefallen. Da hat sich das Unternehmen schon etwas einfallen lassen.
Ich würde empfehlen, die Kommunikation zu verbessert. Eine Einigung auf eine Unternehmenssprache wäre da schon einmal von Vorteil. Auch würde ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter öfters Mal fragen, was ihnen in ihrem Job tatsächlich wichtig ist.
Die letzte Umfrage zur allgemeinen Mitarbeiterzufriedenheit ist sehr schlecht ausgefallen. Diese Unzufriedenheit habe ich auch aus vielen Abteilungen wiedergespiegelt bekommen. Innerhalb der Abteilungen soll sie etwas besser gewesen sein.
Ich habe gehört, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun 2 Tage im Monat von Zuhause arbeiten dürfen. Das gab es während meiner Zeit nur für ausgewählte Mitarbeiter. Im Vergleich zu anderen Unternehmen sind zwei Tage natürlich immer noch nicht ernst zu nehmen.
Dafür arbeiten die festangestellter Mitarbeiter nach Tarif und müssen nur zwischen 37-38 Stunden arbeiten. Zudem darf man sich die Arbeitszeit selbst einteilen.
Fast der komplette Müll im Büro und in den Teeküchen wird in eine Tonne geworfen.
Es gibt kaum Möglichkeiten, sich zu entwickeln. Ich habe von keinen Weiterbildungsangeboten gehört und solange nicht jemand geht, wird auch keine höhere Position frei. Der Jobtitel im Marketing kann sich je nach Erfahrungsgrad ändern, aber die Aufgaben würden dann trotzdem gleich bleiben (d.h. da ja niemand nachkommt, würden die ungeliebten Aufgaben, die man als Anfänger macht, auch mit mehr Berufserfahrung im eigenen Aufgabenbereich bleiben).
Ich habe gut zugehört, wenn sich die Leute über ihre Kolleg*innen und andere Abteilungen beschwert haben. Nach außen hin scheint alles gut und hinter dem Rücken kommt dann der Frust heraus.
Wie ich schon erwähnt habe, hat sich mein Kollegen aus der Abteilung bei meiner Vorgesetzten beschwert und meine Vorgesetzte ist bei Unzufriedenheit scheinbar direkt zum Personalchef gegangen. Keiner von ihnen hat jemals offen mit mir über ihre Unzufriedenheit gesprochen. Zum Teil habe ich es nur erfahren, weil ich sie selbst angesprochen habe.
Eine Sache fuchst mich manchmal immer noch. Nachdem ich erfahren habe, dass sie das Beschäftigungsverhältnis beenden wollen und ich Gründe erfahren habe, über die ich mit der Personalabteilung noch einmal in Ruhe reden wollte, weil ich sie nicht nachvollziehen konnte, kam direkt (und bevor ich mich erklären konnte) die K.o.-Aussage: "Wenn Sie hier jetzt herumzicken wollen..." dann würden sie es sich mit einem guten Arbeitszeugnis noch einmal überlegen. Das hat mich damals echt fertig gemacht. Es ist weder sachlich noch professionell formuliert worden und sollte nicht von einer Person kommen, die mit Menschen arbeitet.
Außerdem hätte sich so eine Formulierung sicher nie ein männlicher Kollege anhören müssen.
Im Haupthaus gibt es eine Klimaanlage, im Nebengebäude nur mobile Geräte.
Die Räume heizen sich im Sommer richtig auf und die mobilen Klimaanlagen verursachten leider oft Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme.
Die Geschäftsleitung, fast die komplette Marketingabteilung und einige weitere Mitarbeitende sind russischer Abstammung und nutzen die Sprache auch regelmäßig im Alltag. Ich habe nichts dagegen, wenn man privat seine Muttersprache spricht (oder sie nutzt, wenn alle Personen im Raum sie auch verstehen), aber wenn man als deutschsprachiger Kollege daneben steht und nichts versteht, obwohl es wichtige Absprachen oder Informationen über die eigene Person sind, dann ist das einfach nur respektlos. Auch am Tisch bei der gemeinsamen Teamfeier sollte die Sprache gesprochen werden, die alle verstehen können. Solche Verhaltensweisen können die Stimmung und Kommunikation sehr beeinflussen!
Zudem macht es sehr viel aus, wenn ein Kollege direkt auf dich zukommt, wenn er unzufrieden mit dir ist, als wenn er direkt zu deinem Vorgesetzten geht. Das habe ich an einigen Stellen gemerkt. Mein Kollege aus der Abteilung hat sich bei meiner Vorgesetzten über mich beschwert und die ist bei Unzufriedenheit direkt zum Personalchef gegangen. Keiner von ihnen hat mich vor dem Ende selbst angesprochen.
Gute bis sehr gute Zusammenarbeit, Hilfsbereitschaft und Fairness
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