Digitalagentur mit Excel und Workoverload
Gut am Arbeitgeber finde ich
ganz ehrlich... mir fällt nichts ein
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Vorgesetztenverhalten
Umgang mit Mitarbeitern im Bezug auf Wertschätzung und fairer Bezahlung; viele Kollegen waren maximal überlastet und nur noch am Feuer löschen. Damit hat die Firma guten Umsatz gemacht. Wenn es aber um Gehaltserhöhungen ging wurde man aufs nächste Jahr vertröstet.
Ich weiß dass ist ideologisch aber: wenn ihr gute Mitarbeiter halten wollt, dann wertschätzt ihre Arbeit und zahlt faire Gehälter!
Verbesserungsvorschläge
Vertraut den Mitarbeitern mehr und hört euch Ihren Anliegen an, wenn nicht so eine unglaublich hohe Fluktuation haben wollt.
In der Coronazeit haben wir viel remote gearbeitet und mussten dabei regelmäßig in einem Teams Call mit mit geöffneter Kamera sein. Die offizielle Begründung war natürlich um das "Teamfeeling aufrechtzuhalten".
Als Digitalagentur nicht mehr mit so vielen Excel Listen arbeiten sondern sinnvolle Tools nutzen - was andere Abteilungen gemacht haben, nur meine nicht.
Arbeitsatmosphäre
Es wird viel getan um gute Stimmung zu schaffen... manchmal zu viel, ist nicht mehr authentisch, wirkt erzwungen
Kollegenzusammenhalt
hat es in meiner Abteilung nicht gegeben. Ich kann nicht für die gesamte Firma sprechen
Vorgesetztenverhalten
Führungskraft ist weit über ein Jahrzehnt in dem Unternehmen, hat natürlich ein entsprechendes Standing. Kritik oder Ideen will man nicht annehmen, hier soll abgearbeitet werden.
Das Problem: die Führungskraft kennt nur diese Firma. Auf Ideen, Vorschläge oder Verständnis Fragen wurde oft gereizt reagiert.
Arbeitsbedingungen
Büro komplett überlastet, sind innerhalb eines Jahres mehrmals im Büro umgezogen
Kommunikation
maximaler Overload, verschiedenste Tools überall ploppt eine Nachricht, Info, Änderung oder Notiz auf und am Ende wird doch video/telefoniert
Interessante Aufgaben
Die Kundennamen sind das interessanteste an den Aufgaben. Die Aufgaben an sich haben mich nicht gefordert.


