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Ray Sono 
AG
Bewertungen

26 von 93 Bewertungen von Mitarbeitern (gefiltert)

Verbesserungsvorschläge
kununu Score: 3,2Weiterempfehlung: 48%
Score-Details

26 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

11 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 12 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Zum Einstieg nach dem Studium geeignet - danach nicht mehr

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Ray Sono AG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Junge Mitarbeiter. Zentral. Freizeitaktivitäten. Events. Wöchentliche interne Präsentationen und Vorträge. Kostenloses Frühstück jeden Tag.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kommunikation in dem Team in dem ich gearbeitet habe, war absolut nicht transparent und viele wichtige Informationen sind nicht zeitnah durchgesickert.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter fördern und auch Mal zuhören. Alte Hasen können sich manchmal auch etwas von den jüngeren Abschauen und nicht den Platzhirsch markieren.

Arbeitsatmosphäre

Etwas mehr professionelle Distanz täte manch einem Kollegen gut. Klatsch und Tratsch vergiftet die Stimmung.

Work-Life-Balance

Überstunden können abgebaut werden. Bei mir im Team kam es zu vielen Überstunden, was aber egtl nicht dem Bild der Agentur entspricht.

Karriere/Weiterbildung

Scheinbar erst nach 1 Jahr der Zugehörigkeit verhandelbar.

Gehalt/Sozialleistungen

Wie leider so oft in Agenturen mit vielen jungen Mitarbeitern geringes Gehalt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mülltrennung top, Tupperboxen für die Mittagspause zum Ausleihen top, leider immer noch Kapselcafé im Angebot

Kollegenzusammenhalt

Es wird von flachen Hierarchien gesprochen, leider gibt es aber sehr starke Hierarchien. Im unteren Feld gibt es einen sehr starken Zusammenhalt. Kann ich natürlich nur über mein Team beurteilen.

Umgang mit älteren Kollegen

Im Vergleich zu anderen Agenturen gibt es tatsächlich auch älterer Kollegen. Viele davon sind auch schon seit sehr langer Zeit dabei. Bei den jüngeren ist die Fluktation höher. Für diese gibt es keine Aufstiegschancen.

Vorgesetztenverhalten

Manch einem fehlt das Feingespür und die Führungsverantwortung. Habe auch schon keine wertschätzende Bewertung von weiter oben erhalten. Kann ich nicht von allen Chefs behaupten, aber je nach Team kann es leider weniger wertschätzend und demotivierend sein.

Kommunikation

Sehr ausbaufähig

Gleichberechtigung

Innerhalb des Teams gut

Interessante Aufgaben

Je nach Position kann es diverse Aufgaben geben oder man sitzt an einem Kunden dran.


Image

Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Liebe Ex-Kollegin / lieber Ex-Kollege,

wie immer gilt zuerst: Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, uns als Deinen Ex-Arbeitgeber zu bewerten. Du bist dabei fair und verzichtest weitestgehend auf Verallgemeinerungen. Gerade diese Bewertungen sind für uns eine wichtige Informationsquelle, wo und wie wir Ray Sono verbessern können. Und an welcher Stelle wir vorhandene Stärken ausbauen und bewahren müssen.

Deine Bewertung liegt in Summe deutlich unter dem Durchschnitt aller anderen mittlerweile über 110 Bewertungen. Ein paar Dinge sind also scheinbar wesentlich schlechter gelaufen, als es unser (und Dein) Anspruch ist.

Auf zwei Themen möchte ich gerne kurz eingehen. Ich bin froh, dass Du Deinen wesentlichen Kritikpunkt der verbesserungswürdigen Kommunikation zumindest auf Dein ehemaliges Team-Umfeld beschränkst. Aber selbst dort gilt natürlich: Fehlende Transparenz und die Bedeutung von Informationen wird immer subjektiv wahrgenommen. Was dem einen fehlt, ist dem anderen schon wieder ein „Zuviel an Information“. Was hilft: nachfragen, einfordern, und gerne einen der vielen vorhandenen Kommunikationskanäle nutzen. Wenn das nicht hilft: einfach eine Führungskraft für einen kurzen Austausch schnappen (geht auch remote). Übrigens: Das Thema „Kommunikation“ und speziell „Feedbackkultur“ haben wir in unserem OKR-Company-Set im neuen Tertial aufgenommen. Unser Anspruch bleibt, uns immer wieder zu hinterfragen und zu verbessern. Das gilt natürlich auch bei anderen Themen.

Du machst es uns nicht ganz leicht, aus Deiner Vergabe von Sternchen und Deinem jeweiligen Erklärungstext die richtigen Schlüsse zu ziehen. Beispiel: Du bewertest „Work-Life-Balance“ mit nur 3 Sternen, erwähnst aber unsere generell positive Haltung zu Überstundenvermeidung und Überstundenausgleich.

Den Punkt „Umgang mit älteren Kollegen“ bewertest Du mit 4 Sternen. Dabei erwähnst Du, dass es (generell) für jüngere Menschen keine Aufstiegschancen bei uns gibt. Die Fakten stützen Deine Annahme allerdings nicht. Ich habe gerade den Werdegang unserer Führungskräfte geprüft. 20% haben bei uns als Praktikanten begonnen (ich inklusive). Weitere acht haben ihr Berufsleben bei uns nach dem Studium begonnen. In Summe haben also fast die Hälfte meiner Kollegen in leitenden Funktionen eine ordentliche Karriere hingelegt. Ganz abgesehen von den vielen Expertenlaufbahnen, die zu tollen Projekten und zufriedenen loyalen Auftraggebern führen.

Aber verstehe mich bitte richtig: Ich habe Deine Bewertung aufmerksam gelesen. Und es lohnt sich, auf Teamebene viele Deiner Erfahrungen zu Führung, Feedback und Kommunikation zu beleuchten.

Ich wünsche Dir für Deinen weiteren Werdegang alles Gute!

Viele Grüße
Tom

Agentur ohne Profil - leider langweilig.

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Administration / Verwaltung bei Ray Sono AG in München gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Das Management überdenken ...

Arbeitsatmosphäre

Ganz nette Büros, ganz nettes Miteinander - alles in allem „ganz nett“.

Image

Wofür diese Agentur stehen soll war mir bis zum Schluss nicht klar. Erzählt wird was ein Kunde hören will.

Work-Life-Balance

Man arbeitet nicht mehr als man muss.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wird nach außen besser dargestellt als es in der Realität ist

Kollegenzusammenhalt

Es gibt einen (iwSdW) alten Kern an Kollegen, die super zusammenhalten.

Vorgesetztenverhalten

Eine Person bestimmt dort alles. Mag diese Person dich ist dein Leben dort ganz nett. Wenn nicht, wird es schwierig.

Interessante Aufgaben

Eher unter dem Branchendurchschnitt. Standard-Projekte, nicht besonders innovativ


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Liebe Ex-Kollegin oder lieber Ex-Kollege,

Danke für deine Bewertung. Ich glaube, man kann in diesem Fall ohne Zweifel sagen – du und Ray Sono, wir waren ganz offensichtlich kein Match. Was ich gerade deshalb wirklich bedauerlich finde, weil wir uns in allen Kennenlerngesprächen sehr viel Zeit dafür nehmen, Vorstellungen und Erwartungshaltung transparent und eingehend miteinander abzugleichen. Meistens sprechen wir in verschiedenen Konstellationen zwei, oft sogar drei Mal miteinander.

Nach der aufmerksamen Lektüre deiner Bewertung muss ich jedoch feststellen, dass sich letztlich alle Ebenen unserer Kultur für dich als „no match“ herausgestellt zu haben scheinen. Das überrascht mich dann doch. Und es fällt auch deutlich aus der Reihe der Rückmeldungen, die wir normalerweise erhalten. Die Breitseite macht es uns entsprechend schwer, konkrete Erkenntnisse aus deinem Feedback zu ziehen, die uns und deinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen dabei helfen könnten, an den richtigen und wichtigen Themen zu arbeiten.
Grundsätzlich juckt es mir natürlich in den Fingern, eine wortreiche Rundreise durch die Wälder und Lichtungen aller von dir kritisch bewerteten Aspekte anzutreten. Ich beschränke mich aber auf den Aspekt mit der geringsten Anzahl an Sternen: das Management. Unser Führungsteam ist eine atmende und stets vorwärts gerichtete Bubble, die wir mit Blick auf Firmengröße und Schlagkraft regelmäßig überdenken, meist bewahren, aber eben auch verändern und erweitern – letztendlich auch geprägt von Impulsen jedes einzelnen Rays. In verschiedenen Gremien und Schwerpunkten kann jeder die Geschicke unserer Firma mitgestalten. Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass nicht alle alles gleichermaßen entscheiden, sondern Einzelne immer auch Patenschaft für Themen übernehmen und sie mit Verantwortung im Namen aller ins Team hinein vertreten. Und wenn dabei einmal etwas nicht rund läuft, gibt es hier viele offene Ohren – bei den Teamleads, im HR Team, bei mir –, weil wir immer bemüht sind, für eine angespannte Situation eine gute gemeinsame Lösung zu finden.

Es tut mir ehrlich leid, dass du diese Erfahrung bei uns nicht machen konntest. Ich hoffe, dass du inzwischen einen Arbeitgeber gefunden hast, der deine Erwartungen vollends erfüllt, und wünsche dir viel Erfolg auf deinem weiteren Weg im Arbeitsleben.

Alles Gute
Ilona

Bester Arbeitgeber bisher!

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Ray Sono AG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Transparenz, Offenheit, Sozial

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehalt könnte immer höher sein, man hat die Wahl zwischen toller Umgebung oder hohem Gehalt - wie immer im Leben

Verbesserungsvorschläge

keine Ideen, denn alle Ideen werden intern über Ray Ideas gesammelt und monatlich Feedback geliefert, was davon (wie/warum) angegangen wird oder nicht


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Hallo liebe Kollegin, oder lieber Kollege,

was für ein Kompliment. Als bester Arbeitgeber betitelt zu werden ist so was wie der Ritterschlag unter den Arbeitgeberbewertungen – danke dafür! Gleichwohl schwingt in Deiner Headline ein Anspruch mit, ein sanfter Fingerzeig darauf, dass Eindrücke veränderbar sind und man sich nicht ausruhen sollte auf seinen Erfolgen. Das sehen wir auch so. Und deshalb ist uns auch der offene und transparente Austausch so wichtig, möchten wir mit Feedback-Gesprächen, Snack & Chat, Plenum & Co. unser Ohr immer am Herzschlag unserer Rays haben, und prüfen uns fortlaufend auf allen Ebenen, ob wir noch auf dem richtigen Kurs sind.

Nicht die volle Punktzahl bekommen wir von Dir bei den Themen Gehalt und Weiterbildung, was du ja auch unter „Contra“ begründest. Damit sprichst Du ein Thema an, bei dem wir nicht müde werden zu sagen: Zu einem wirklich guten Arbeitsumfeld gehört natürlich auch eine faire Bezahlung. Wir gleichen uns deshalb über HR-Studien regelmäßig mit vergleichbaren Unternehmen unserer Branche ab – und liegen mit unserem Gehaltsgefüge stets im Mittelfeld der Agenturlandschaft. Trotzdem kann es auch mal der Fall sein, dass Teamlead und Mitarbeiter/in den gegenwärtigen Status und den persönlichen Entwicklungspfad unterschiedlich einschätzen. Und dann sollten wir auf jeden Fall miteinander sprechen. Die von Dir erwähnte tolle Arbeitsumgebung bieten wir nämlich zusätzlich zum fairen Gehalt und den persönlichen Weiterentwicklungsmaßnahmen an. Daran arbeiten wir jeden Tag.

In diesem Sinne, lieber Ray, hoffe ich, dass Du Dich noch sehr lange wohl bei uns fühlst! Wenn Du magst, komm zeitnah auf uns zu. Dein Teamlead, HR oder ich haben jederzeit ein offenes Ohr für Dich.

Alles Liebe.
Ilona

Agentur mit Herz - auch und gerade während der Krise

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Ray Sono AG in München gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

In Zeiten der Unsicherheit wurde die Kommunikation sofort intensiviert, um Klarheit und Struktur zu geben. Es gibt auch bei uns Kurzarbeit, aber mit sehr viel Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse. Das ist keine Selbstverständlichkeit und ich bin darüber sehr froh. Die ohnehin extrem hohen Sauberkeits- und Hygienestandards im Büro wurden noch mehr verstärkt, um bei Bedarf auch sicheres Arbeiten vor Ort möglich zu machen. Noch bevor offiziell der Lockdown verkündet wurde, hat Ray Sono schon alle auf Dauer-Homeoffice vorbereitet und die nötigen Maßnahmen getroffen. Allen Mitarbeitern wird ein Forum geboten, um auch Sorgen und Ängste zu teilen, um sich weniger allein zu fühlen.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Hier fällt mir nichts ein.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Geht kaum. Ich schätze mich glücklich, Corona mit Ray Sono zu erleben. Die Firma wächst hier menschlich und organisatorisch über sich hinaus.

Arbeitsatmosphäre

Freundlich, unterstützend - macht an 8 von 10 Tagen Spaß.

Image

Schwer einzuschätzen - vermutlich eher niedrig, wenn man Massenbekanntheit zugrunde legt. Finde ich aber als Kriterium zweitrangig - es zählt, was man abliefert.

Work-Life-Balance

Es kommt auf die Position an - für Juniors wird weitestgehend ermöglicht, dass wenig Überstunden anfallen, für höhere Level ist aber die Arbeitslast teilweise enorm. Überstunden gibt es aber zum Glück für alle- auch Urlaubsplanung ist normalerweise nach den eigenen Wünschen zu verwirklichen.

Karriere/Weiterbildung

Hm. Mit guter Beziehung zum Vorstand geht es sicherlich schneller - für die Mehrheit würde ich die Karrierechancen eher mittel einstufen. Habe den Eindruck, dass viele zum Teil jahrelang den gleichen Job auf dem gleichen Kunden machen - aber das würde ich auch nicht allgemein nur auf die Vorgesetzten oder das Agenturmodell schieben. Man sollte wissen, was man will, dann kann man auch weiterkommen. Hier wäre aber hilfreich, wenn man genau wüsste, was firmenweit gefordert wird, um eine bestimmte Position zu erreichen. Das ist meines Wissens nach nirgends festgehalten. Weiterbildungsbudget gibt es und konnte ich für mich immer gut nutzen.

Gehalt/Sozialleistungen

Für mich passt es, auch wenn ich im Lauf der Jahre zum Teil schon stark um mein Gehalt feilschen musste. Ich schätze den Überstundenausgleich, weil dieser im Agenturumfeld nach wie vor Seltenheitswert hat. Wer viel Geld will bei gleichzeitig wenig Workload sollte sich fragen, ob er allgemein in einer Agentur richtig ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Bewusstsein ist hoch - die Umsetzung orientiert sich an der Machbarkeit. Es gibt Kapselkaffee usw. - dennoch wird auch die umweltbewusste Lösung (Filter) geboten. Es liegt also wie immer am Einsatz des Einzelnen, wie sehr man seine Öko-Bilanz verbessern will. Die Möglichkeit dazu hat man.

Kollegenzusammenhalt

Je länger man dabei ist, desto mehr fühlt es sich nach Familie an.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann hier keinen Unterschied feststellen. Junge profitieren von der Erfahrung und können viel lernen.

Vorgesetztenverhalten

Meine persönlichen Erfahrungen waren bisher menschlich mit allen Vorgesetzten meistens gut bis sehr gut - hier gebe ich trotzdem weniger Sterne, weil vor allem dann die Umsetzung von Vereinbarungen doch öfter mehr als nur ins Stocken geraten ist. Dies lag zum Teil auch daran, dass Vorgesetzte dem nicht genug nachgegangen sind (z.B. bei HR oder der Geschäftsführung). Das kostet mehr Zeit und Nerven als eigentlich sein müsste.

Arbeitsbedingungen

Luxus mitten im Schlachthofviertel. Jeder, der was anderes behauptet, ist einfach nur undankbar. Sehr schönes Büro, Frühstück usw. - Auch mit der Hardware wird nicht gegeizt - Ein Punkt Abzug für die schleppende Herangehensweise bei der Einführung von Tools - Projektmanager quälen sich mit Excel, da gäb es wirklich bessere Lösungen; auch eine Zeiterfassung, die nicht dauernd abstürzt und so noch mehr unnötige Zeit frisst - wäre ein Fortschritt.

Kommunikation

5 Sterne für Quantität, Formate, Transparenz und auch Hirnschmalz, das in der Regel in die Mitarbeiter-Kommunikation fließt. Hier machen sich im Vorfeld viele Leute ausführlich Gedanken, was man auch merkt. Manchmal habe ich nur den Eindruck, dass mehr Zeit in die Art der Kommunikation gesteckt wird anstatt in die Infrastruktur, die dann auch notwendig wäre, um das Gesagte umzusetzen. Hierfür würde ich freiwillig auf ein zusätzliches Kommunikationsangebot verzichten, in dem z.B. darauf hingewiesen wird, dass wir schonend mit nicht verrechenbaren Ressourcen umgehen sollen, wenn ich dafür z.B. ein Tool hätte, um schneller Angebote zu schreiben.

Gleichberechtigung

Formal ja (es gibt glaube ich viele weibliche Teamleads), ausführend eher nicht, da zumeist die männlichen Protagonisten (auch der Geschäftsführung) im Vordergrund stehen. Gerade bei diesem Thema reicht meines Erachtens die Grundsympathie, die man zueinander hat nicht allein aus, um das dann schon als Gleichberechtigung darzustellen. Über manche Abgründe wird locker hinweg moderiert, man lässt es unter den Tisch fallen. Böse Absicht unterstelle ich dabei nicht, aber es fehlt mindestens an Sensibilität. Ich war vorher im Konzern und sehr irritiert, als die neue Geschäftsführerin jovial als "Quotenfrau" (haha) vorgestellt wurde. Sollte vermutlich witzig sein - lässt aber tief blicken. Das setzt keine guten Zeichen für eine große weibliche Belegschaft. Es geht aber nicht nur um das, was gesagt oder wie es gesagt wird - sondern auch um das Schweigen von anderen, die ihre Meinung diesbezüglich vielleicht nicht äußern, um nicht anzuecken. Ob Gehälter gleichberechtigt gezahlt werden ist mir nicht bekannt; Wünschenswert wäre sowohl hier als auch hinsichtlich von Karriere und Entwicklung deutlich mehr Transparenz.

Interessante Aufgaben

Gibt es zuhauf - man sollte nur nicht erwarten, diese präsentiert zu bekommen. Man muss sich selbst darum bemühen und am Ball bleiben, aber das empfinde ich gerade im Agenturumfeld als normal. 3 Sterne deshalb, weil das Kerngeschäft schon eher aus den nicht so spannenden Dingen besteht, wie laufende Redaktionsbetreuung usw. und immer wieder die gleichen Leute für anspruchsvollere Aufgaben ausgewählt werden. Ist man eher introvertiert, aber fähig, braucht man eine starke Lobby (oder engagierten Vorgesetzten), um auch mal für ein anderes Projekt abseits der Pfade ausgewählt zu werden. Das würde ich bei Ray Sono aber nicht schlimmer sehen als anderswo.

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Liebe Kollegin oder lieber Kollege,

Danke für Deine gewissenhafte, wohlüberlegte und detaillierte Bewertung, für die Du Dir Zeit genommen hast. Ich freue mich, dass Du uns in ganz vielen Bereichen gute bis sehr gute Noten gibst – gerade oder trotz der Corona Krise, aber auch über Deine Impulse für Verbesserungen. Gerne möchte ich auf zwei Punkte eingehen, die mir sehr am Herzen liegen.
Du schreibst, dass es mit guter Beziehung zum Vorstand schneller gehen würde beim Thema Karriere. Natürlich kann ich bei einem mir direkt zugeordneten Mitarbeiter, vorwiegend meine Teamleads, sehr schnell diesbezüglich eine Entscheidung treffen. Aber über einen Karrieresprung (disziplinär und/oder fachlich) entscheiden am Ende immer mehrere Mitglieder der Geschäftsführung, beeinflusst durch die Rückmeldungen aus den Teams. Auch hier lernen wir dazu, shiften Verantwortlichkeiten, schulen und stellen Teams neu auf. Denn egal wie gut man sich mit dem Vorstand versteht: nicht jede(r) ist eine geborene Führungskraft oder Treiber(in) eines Knowledge Teams. Am Ende gilt – wie du schreibst: Man sollte wissen, was man will. Und im 1:1 mit dem Teamlead oder Gesprächen mit HR kann jederzeit besprochen werden, inwiefern das mit den Plänen unseres Unternehmens matcht.
Ich durfte so viele Karrieren in diesem Unternehmen begleiten, bei denen Rays immer wieder mit Nachdruck den eigenen Plan mit den Bedürfnissen von Ray Sono abgeglichen haben.
Sehr viele unserer Führungskräfte haben sich im Geben und Nehmen über Jahre genau so ihre Position erarbeitet. Einen Karriere-Flow-Chart wird es also auch in absehbarer Zeit bei uns nicht als Download in der Ray Base geben.

Ich komme zum Punkt „Gleichberechtigung“. Über Deine Rückmeldung musste ich wirklich lange nachdenken und habe mit einigen Rays – bewusst nicht Führungskräfte, bewusst Männer als auch Frauen – dazu gesprochen, einfach um mich etwas rückzuversichern.

Ich bin mir sicher, dass Du beim Punkt Chancengleichheit bei Ray Sono ein Gesamtbild zeichnest, in dem Deine eigene Perspektive deutlich von der realen Situation abweicht.
Vorneweg: natürlich ist nicht alles perfekt. Im Plenum lustig gemeint von „Quotenfrau“ zu sprechen war ein Faux pas, darüber haben wir im Snack & Chat ja bereits gemeinsam mit Euch gesprochen. Aber lässt ein Faux pas wie dieser deshalb gleich tief blicken, wie du ja behauptest? Wenn überhaupt zeigt es doch vor allem, dass freies Sprechen vor allen Rays im Vergleich zu fertigen Manuskripten am Teleprompter ein gewisses Restrisiko birgt – nämlich auch mal daneben zu liegen.

Du bleibst in Deinen Ausführungen vage – und auch sonst erreichen uns zu diesem Thema bis auf ganz wenige Ausnahmen keine Rückmeldungen, weder positiv noch negativ – weder anonym, noch in den 1:1 Gesprächen. Falls es – wie Du scheibst – Rays geben sollte, die sich nicht trauen, „unbequeme“ Fragen zu stellen oder Verbesserungsvorschläge zu machen, sei es hier nochmal gesagt: bitte melden. Offen oder ganz anonym, z.B. über unsere virtuelle Feedback-Box in der Ray Base. Wir hören zu. Und wenn es Kritik gibt, sprechen wir darüber, lernen und werden (hoffentlich) besser.

Und ja, ganz persönlich glaube ich, dass das männliche Geschlecht den Hang zur stärkeren Selbstinszenierung hat – auch bei uns. Ich bin mir sicher: das wird sich gesellschaftlich lösen. Genauso wie das Porsche fahren. Aber für meine kleine große Company verwende ich seit sehr vielen Jahren einiges an Energie und Zeit, um uns alle vor Testosteron-übersäuerten, eindimensionalen, markanten Männern mit dem Hang zur schnellen Entscheidung, kommuniziert mit fester Stimme, freizuhalten. Es ist nicht immer einfach. Aber der Ausgang ist völlig klar. Und wir als Ray Sono sind vergleichsweise gut dabei. Das zeigt ja auch kununu: Deine 2 von 5 Sternen sind in dieser Kategorie ein absoluter Ausreißer.
Am Ende an Dich noch einmal ein wirklich großes Dankeschön. Alles sehr fair und differenziert betrachtet. Wie immer gilt: Lass uns Kaffee trinken gehen. Und über Deine Punkte sprechen, wenn Du magst.

Viele Grüße,
Tom

PS: Bei der schnelleren Umsetzung von Vereinbarungen und zügigeren Einführung von Tools sind wir laufend dran. War alles einfacher, als wir noch zu 30 in München in einem Stockwerk saßen. Trotzdem Danke für den Hinweis!

Best Practice Management in Zeiten von Corona

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Ray Sono AG in München gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Offene und transparente Kommunikation, Motivation und Engagement, Eingehen auf Mitarbeiter-Wünsche und Bedürfnisse, Rücksicht und Berücksichtigung sozialer Aspekte (Familien & finanzielle Nöte)

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

-

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Läuft schon sehr gut.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Hallo liebe Kollegin oder lieber Kollege,

vielen Dank, dass Du während der aktuellen Corona-Krise auch noch die Zeit findest, uns hier bei kununu zu bewerten und uns gute Noten ausstellst. Es ist ja so, dass jeder von uns als Mensch gerade sein privates Betriebsmodell umstellen muss. Und dabei Workarounds installiert, ohne zu wissen, wie lange diese halten müssen.

Erst im letzten Snack & Chat Austausch (Anmerkung: internes lockeres Diskussionsformat mit der Geschäftsführung) wurden wir ja gefragt, wie es uns als Manager in dieser Situation geht. Gut geht es uns. Gerade für solche Zeiten sind wir da. Charts mit Kurven zu malen, die nach rechts oben zeigen, ist einfacher und macht mehr Spaß. Aber durch Krisen zu führen, ist eine zentrale Managementaufgabe. Dafür bekommen wir ja den Großteil unseres Gehalts.

Also abschließend: schön, dass alle beschlossenen Maßnahmen scheinbar gut bei Dir ankommen. Komm weiterhin (mit uns) gut durch diese Zeiten!

Herzlichst,
Tom

PS: …und wieder nur 3-Sterne bei Umwelt-/und Sozialbewusstsein. Weiß das Universum da draußen (und die Menschen in ihm) eigentlich, dass ich seit 20 Jahren auf einen eigenen Firmenwagen verzichte. Werde ich beobachtet, dass ich nachts an der Isar alte Kühlschränke entsorge? Wird unser Logo an der Fassade nachts mit alten energiefressenden Scheinwerfern angestrahlt. 3-Sterne leuchten zumindest mir nicht ein. Tipps an mich oder die GF wären einfach erhellend.

Mehr als zu empfehlen

4,6
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich PR / Kommunikation bei Ray Sono AG in München gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Klare und offene Kommunikation, die regelmäßig stattfindet. Jeder und jedem wird gezeigt, dass er nicht alleine gelassen wird.

Was macht dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation nicht gut?

Fällt mir nichts ein.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Voll und ganz vorbildlich.

Arbeitsatmosphäre

Ich kann behaupten, bei Ray Sono so ziemlich immer gerne in die Arbeit gegangen zu sein. Sogar an Montagen. Man war ernst, wenn es die Situation erfordert hat und locker, wo es nur ging. Die Atmosphäre war aber immer familiär.

Image

Hab von Externen nur Gutes gehört. Ray Sono ist keine besonders "laute" Agentur, aber in der Branche hoch angesehen. Mitarbeiter empfehlen die Agentur weiter, Kunden ebenso.

Work-Life-Balance

Großartig für eine Agentur. Das geht schon bei den Überstunden los, die aufgeschrieben und abgefeiert werden können, geht aber auch bei Angeboten wie Yoga vor der Arbeit oder Laufgruppen etc. weiter.

Karriere/Weiterbildung

Sicherlich hilft es, wenn man selbst ein wenig mehr dahinter ist. Aber wie oben beschrieben, kann man sich ständig jeden Tag weiterbilden, wenn es die Zeit zulässt. Karriere intern ist natürlich möglich. Auch sind Teamwechsel innerhalb der Agentur möglich, wenn man etwas Neues machen will.

Gehalt/Sozialleistungen

Vielleicht gibt's woanders ein wenig mehr Geld. Das kann sein. Die ganzen zusätzlichen Leistungen, die freiwillig von der Firma kommen, machen das meiner Meinung nach aber wieder wett.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mit Ray Helps engagiert sich Ray Sono im sozialen Bereich und findet digitale Lösungen für soziale Organisationen. Hier kann man sich einbringen und die eingebrachte Zeit teilweise sogar als Arbeitszeit verrechnen.

Kollegenzusammenhalt

Gibt nicht viel zu sagen. Außer, dass ich mich immer gut aufgehoben gefühlt habe. Man hilft sich und steht auch füreinander ein, wenn es sein muss.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt viele Kollegen, die bereits mehr als 25 Jahre in der Firma sind. Ältere Kollegen werden genauso behandelt wie alle anderen auch.

Vorgesetztenverhalten

Keine schlechten Erfahrungen gemacht, im Gegenteil.

Arbeitsbedingungen

Es wird für alles gesorgt, damit man sich so wohl wie möglich fühlt. Das Office-Team besteht aus vielen fleißigen Bienen, die sich darum kümmern, dass es jeden Tag Frühstück, Kaffe, Tee und Wasser gibt (umsonst). Die Räume sind ebenfalls sehr angenehm gestaltet, Tische werden einem nach Wunsch angepasst.

Kommunikation

Im monatlichen "Plenum" bekommt man generell immer so ziemlich alles mit, was einen selbst oder die anderen Teams betrifft. Besonders hervorzuheben ist aber die Kommunikation während Corona. Von Anfang an wurden und werden wahrscheinlich noch alle Sorgen oder Ängste der Mitarbeiter wahrgenommen. Von der Geschäftsführung wie auch von den Teamleads. Den Mitarbeitern wurde in regelmäßigen Abständen erklärt, was der Status ist und wohin die Reise geht. Keiner wird zurückgelassen. Viel wert in der heutigen Zeit.

Interessante Aufgaben

Ich kann natürlich nur für meinen Bereich sprechen, aber hier war das der Fall. Man kann einen Teil seiner Zeit für Fortbildungen verwenden, zur Recherche für ein interessantes Thema, in das man eintauchen will, oder auch zum Austausch in der Kaffeeküche. Hier kommen einem schließlich oft die besten Ideen. Skills werden innerhalb der Agentur kommuniziert, so dass auch andere Teams auf einen zukommen, wenn man etwas besonders gut kann.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Liebe Ex-Kollegin, lieber Ex-Kollege,

vielen Dank für Deine schöne Bewertung von Ray Sono. Der Absenderkennung musste ich entnehmen, dass Du nicht mehr bei uns arbeitest. Da ich jetzt natürlich keinerlei Details kenne, vor allem, wer Du bist, weiß ich eben nicht, wie es dazu kam. Weil es ja, wenn man Deine Bewertung liest, sehr gut gepasst hat zwischen Dir und uns.
Aber wie immer gilt: Man trifft sich, wenn man es will, öfters im Leben. Nochmals Danke für Deine Bewertung mit durchgängigen 4 und 5 Sternen in den Kategorien. Und dafür, dass Du Dir die Zeit genommen hast, jeweils etwas zu den einzelnen Sterne-Bewertungen zu erläutern.

Ich hoffe sehr, dass Dich Deine neue Tätigkeit erfüllt und dass es Dir auch dort rundum gut geht. Dass man sich gegenseitig kümmert und es zudem fachlich herausfordernd und überwiegend nachhaltig ist. Melde Dich, falls nicht. Und komm Du und Deine Lieben gut durch diese herausfordernde Zeit.

Vielen Dank nochmal und herzliche Grüße!
Tom

Office Manager Teamlead

4,5
Empfohlen
Führungskraft / ManagementHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Ray Sono AG in München gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Für seine Weitsicht, die transparente Kommunikation an alle Mitarbeiter, immer für uns da und auch ansprechbar

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Unser Office ist zum Thema Corona bestens aufgestellt und das schon seid 6 Wochen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Meine liebe Kollegin,

wenn nicht jemand eine falsche Fährte gelegt hat, deuten Deine Angaben ziemlich eindeutig auf Dich – ein Mensch, den ich sehr gut kenne und natürlich sehr schätze :). Danke für Deine Bewertung.

Im Titel der kununu Feedback-Texte lese ich normalerweise so etwas wie „Alles fake in der Bude. Sollten sich lieber mal ne seriöse Tracking-App für Chemtrails überlegen“. Oder „Definitiv einer der besten Arbeitgeber, den ich als Berufseinsteiger bisher hatte“. Die Bandbreite ist groß. Aber zur Angabe der Position wurde der Titel bisher noch nicht genutzt – das setzt neue Maßstäbe!

Was antworten auf so eine Bewertung in der neunten Corona-Woche? Ja, sehe ich auch so – wir sind bestens aufgestellt. So gut man das eben sein kann. Eine Krise ist wie ein Brennglas und ich bin tatsächlich sehr stolz, was es bei uns alles verstärkt. Den Zusammenhalt in der Mannschaft zum Beispiel (ich freue mich wie ein kleiner Junge, wenn ich an eine Textstelle komme, bei der ich „Mannschaft“ schreiben kann, ohne dass es als Teil einer Selbsttherapie angesehen wird). Dieser Zusammenhalt ist wirklich gut und er manifestiert sich mehr als in schönen Parolen. Okay – wir haben auch zwei neue Hashtags vergeben. Den Dritten – #staystrongandsexyandfachlichwieimmersuper haben wir vor Go-Live dann aber doch verworfen und uns lieber wieder wie alle auf die Arbeit konzentriert …

Im Ernst: Der Zusammenhalt manifestiert sich ganz besonders in toller Solidarität zwischen den Kollegen, Flexibilität gegenüber Ray Sono als Arbeitgeber, die nicht immer selbstverständlich ist und –soweit ich das beurteilen kann – in Vertrauen gegenüber den Führungskräften. Und Du, liebe nicht so ganz anonyme Bewerterin, bist mitten drin. Du schaust mit Deinem Team, dass der Laden im Hintergrund weiter so gut läuft. Wie gesagt, die Krise ist vieles, aber eben auch ein Brennglas. Und ich werde mir nochmal bewusster, wer denn diese „Mannschaft Ray Sono“ ist.
In diesem Sinne: 5-Sterne zurück an Dich und Dein Team. Bleib gesund. Und munter.

Dein Tom

PS: Danke, dass die wenigen Punkte Abzug nicht im Bereich „Umwelt- und Sozialbewusstsein“ stattgefunden haben. kununu Insider :).

Irgendwo zwischen Agentur und Consulting

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2018 bei Ray Sono AG in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Arbeitsatmosphäre, sehr viel was einem den Arbeitstag versüßt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In manchen Bereichen eine starre Meinung. Viel Fake

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiterumfragen / GPTW Teilnahme
Image überarbeiten (Wahrnehmung als Agentur bei Kunden / potentiellen Mitarbeitern kontraproduktiv )
Konzentration auf die Verbesserung/Attraktivität des Kerngeschäft. "Feel Good" Faktor ist sehr hoch, allerdings muss die tägliche Arbeit auch spannend sein.
Engere Zusammenarbeit mit Berlin
Eigene Website überarbeiten, lange Sichtwortlisten bei Kompetenzen nicht sehr attraktiv.

Arbeitsatmosphäre

Sehr entspannt, bunt und locker (außendarstellung)
Leider sehr viele unechte Menschen mit gespielter Freundlichkeit

Image

Leider noch etwas unbekannt? In Social Media sehr aktiv.

Als Entwickler hatte ich Ray Sono selbst auch nicht auf dem Schirm.

Work-Life-Balance

Überstundenausgleich ab der 1. Minute. Teamleiter und Projektleiter ermutigen einem zur Work-Life-Balance, falls man mal etwas später noch im Büro sitzt.
Massage, Yoga, Joggen und viele andere Gesundheitsmaßnahmen.

Karriere/Weiterbildung

Kein Karrierepfad und durch flache Hierarchien wenig Möglichkeiten. Teilnahme an Messen und Schulungen. Wöchentliche Vorstellungen von Themen aus Projekten und Units.

Gehalt/Sozialleistungen

Fixes Gehalt ohne Bonussystem oder Benefits. Gehalt wird mit Agenturen verglichen, was für Consultant oder Developer Positionen nicht representativ ist.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Klimaschutzprojekte, Grüner Strom, ... Fehlt nur noch der elektrische Firmenwagen und die Ladestation mit Solar (was aufgrund von Denkmalschutz schwierig werden könnte).

Allerdings „Kapsel“ Espresso!

Kollegenzusammenhalt

Im Projekt bisher sehr gute Erfahrungen. Außerhalb des Projektes teilweise schwieriger.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Altersschnitt ist eher jung, aber auch Mitarbeiter die schon seit Stunde 0 dabei sind werden besonders geschätzt und manchmal auch gefeiert.

Vorgesetztenverhalten

Teamleiter nimmt sich in regelmäßigen Abständen Zeit für Feedback Gespräche.
Projektvergabe teilweise intransparent

Arbeitsbedingungen

Viele moderne Büroflächen mit Charme in denkmalgeschützten Gebäude mit funktionalen Details wie große Tafeln für Scrum/Kreative, kleine Meetingräume für spontane Telefonate die sich per iPad buchen lassen.

Große Küche(n), Dachterassen, Duschen, Frühstück, moderne Arbeitsgeräte/Laptops .. etc. Höhenverstellbare Tische ...

Sehr viele Getränke, Snacks, Obst etc. zum "Selbstkostenpreis", guter Kaffe umsonst. Die Bibliothek nicht zu vergessen, interne Chill-Out Zonen ...

Kommunikation

Super ist die interne digitale Pinnwand, die fast überall per Beamer an die Wand geworfen wird.

Viele offizielle Ankündigungen, Gruppen, Events sind über Microsoft Teams organisiert.

Allerdings relativ wenig relevante Kommunikation.

Gleichberechtigung

Sehr guter Frauenanteil in (fast) allen Positionen. Es wird viel Wert auf Diversity gelegt

Interessante Aufgaben

Schwierig. Bisher ein Ausnahmeprojekt (Produktentwicklung, Greenfield). Sonst viele Projekte mit Standard-Software (CMS).

Durch Mutterkonzern theoretisch viele spannende Optionen: Industrie 4.0, Smart Mobility etc.

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Lieber unbekannte Kollege oder unbekannte Kollegin,

danke für Deine Bewertung, oder genau gesagt: danke für die Aktualisierung der Bewertung vom August 2017, für die Du Dir Zeit genommen hast. In 10 Monaten scheint sich (für Dich) einiges verändert zu haben und Du siehst ein paar Punkte etwas kritischer als zuvor. Das ist gut, weil wir so dazulernen – und soll natürlich nicht unkommentiert bleiben.

Interessante Aufgaben: Unschön zu lesen, dass dem Greenfield-Entwicklungsprojekt eher ein paar Standard-Projekte folgten und Du damit nicht happy bist. Ich hoffe, dass Du das bei Deinem Teamleiter adressiert hast. Denn es gibt natürlich viele Möglichkeiten, Deinen Arbeitstag herausfordernd zu gestalten. Beispiel: Überlege mit Deinem Team gemeinsam, wie wir für einen (Pilot)kunden mit einer neuen Technologie ganz praktisch ein Pilotprojekt starten könnten – sehr gerne auch als Forschungsprojekt im Bereich Industrie 4.0. Und wenn Dir die Vergabe der Projekte nicht transparent genug ist: ein gutes Thema für Euer nächstes Team-Meeting.

Kommunikation: Das richtige Maß an Häufigkeit und Relevanz zu finden, ist immer schwer. Was hilft: Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die uns sagen, was zu viel ist und was fehlt. Vielleicht kannst Du uns ja diesbezüglich eine konkretere Rückmeldung geben – direkt mir oder gerne auch über einen unserer Feedback-Kanäle.

Karriere/Weiterbildung: Einen „Karrierepfad“ gibt es natürlich schon – er ist alleine schon Teil Deines jährlichen Mitarbeitergesprächs. Sag uns aber gerne darüber hinaus, wohin Deine Reise gehen soll, bei uns ist nichts in Stein gemeißelt.

Danke auch für Deine Verbesserungsvorschläge, die ich gerne mitnehme und an denen wir sogar bereits arbeiten: Website/Außendarstellung, Zusammenarbeit mit Berlin, Akquise neuer (spannender) Projekte. Updates dazu gerne im Snack & Chat, Plenum oder im Gespräch mit mir (wenn Du magst).

Viele Grüße
Tom

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Freelancer müssen hier aufpassen

1,5
Nicht empfohlen
Ex-FreelancerHat im Bereich Design / Gestaltung bei Ray Sono in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Projekte an sich waren gut und viele Leute haben sich bemüht, trotz der Probleme auf der menschlichen Ebene einen guten Job zu machen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man kann sagen dass die Arten von menschlichen, sozialen und arbeitsrechtlichem Fehlverhalten die ich gesehen habe hier eher unüblich hoch sind. Bei den meisten Agenturen die ich kennengelernt habe würde man diese Art des unzivilisierten Umgangs dann doch nicht so in dieser Vehemenz finden. Es ist wohl reine Glückssache ob man bei dieser Agentur ungerecht behandelt wird oder "davonkommt", je nachdem mit wem man zu tun hat. Insgesamt wäre meine Empfehlung an andere Freelancer aber eher, keine Projekte von dieser Agentur anzunehmen, wenn möglich. Das Risiko sozial und arbeitsrechtlich bedenklich ungerecht behandelt zu werden würde ich bei dieser Agentur als hoch einstufen.

Verbesserungsvorschläge

Meiner Meinung nach fehlte eine Aufsicht der Geschäftsleitung in das moralische Verhalten der Abteilungsleitung. Bestimmte Verhaltensnormen wie zum Beispiel das Lügen geahndet wird, dass Verträge eingehalten werden etc, dürften eigentlich in der täglichen Arbeit nicht in Frage gestellt werden, sonst haben wir alle keine Grundlage mehr auf der wir miteinander umgehen können.

Arbeitsatmosphäre

Normal im vergleich zu ähnlichen Digitalagenturen. Allerdings fällt auf dass menschliches, soziales und arbeitsrechtliches Fehlverhalten hier im Vergleich zu anderen Agenturen ungewöhnlich stark nicht "von oben" geahndet wird. Dies hat meiner Erfahrung nach zu einer Art "Angstkultur" bei dieser Agentur geführt, in der Probleme nicht offen angesprochen werden. Das habe ich in der extremen Form so noch nicht bei anderen Agenturen erlebt.

Image

Ich gebe hier eine Negativbewertung, weil ich das interne Fehlverhalten das ich miterlebt habe als so problematisch ansehe, dass man im Grunde andere Freelancer warnen muss, entweder kein Projekt bei dieser Agentur anzunehmen, oder sich bei allem mehrfach rückzuversichern, sich nicht darauf zu verlassen dass die Verträge eingehalten werden. Weiterhin muss mann hier aufpassen, dass Verträge nicht gekündigt werden, weil man anderes gearbeitet hat als bestehende Mitarbeiter, auch wenn dies zu keinen Negativfolgen im Projekt geführt hat und der Kunde zufrieden war.

Work-Life-Balance

ich habe Mitarbeiter gesehen, die verkürzte Arbeitszeiten haben wegen Kinderbetreuung. Das ist zwar gut, diese Mitarbeiter haben dann aber aus Angst ihre Stelle zu verlieren mehr Verantwortung an sich genommen als sie erfüllen konnten. Wenn man dann als Freiberufler geholfen hat die Lücken zu füllen oder eine Aufgabe anderes gelöst hat, als es der nicht anwesende Mitarbeiter getan hätte, damit man die eigene Arbeit fertig machen kann wurde man dafür unverhältnismäßig kritisiert und Arbeit, die bei anderen Agenturen als gut bewertet wurde, wurde hier als schlecht dargestellt, was man in der Intensität die ich hier miterlebt habe meiner Meinung nach bereits als Rufmord bezeichnen kann.

Karriere/Weiterbildung

Ich kann dazu zwar nichts sagen, kann mir aber nicht vorstellen, dass in einer Arbeitsatmosphäre, in der mobbing "okay" ist, richtig gelernt oder auch "das richtige gelernt" wird. Vom fachlichen her fiel mir auf, dass teilweise mit veralteten Standards gearbeitet wurde. Ich hatte in einigen Bereichen darauf hingewiesen, aber gemerkt, dass dort keine Atmosphäre herrscht, in der die Arbeitsweise an die Anforderung angepasst wird. Es wird eher die Anforderung in die bestehende teils unangemessene Arbeitsweise "gequetscht". Hinweise auf Optimierungspotential wurde als "Kritik" verstanden. Es gab die Anforderung eine Arbeit nach genau der veralteten Arbeitsmethode umzsetzen wie es ein momentan nicht anwesender Mitarbeiter tut. Ich kann mir nicht vorstellen dass unter solchen Bedingungen wirklich effektives Lernen möglich ist.

Gehalt/Sozialleistungen

Freelancevergütung entspricht meiner Erfahrung nach dem Standard.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In Sozialbeswusstsein würde ich mit einschließen, das man ein Grundverständnis von angemessenem sozialen Verhalten bei der Arbeit hat und das zum Beispiel mobbing verfolgt und bestraft wird, oder das Verträge nicht vorzeitig beendet werden, ohne das es dafür einen konkreten Anlass gibt. Generell gab es zwar kollegialen Umgang mit einigen, aber das Fehlverhalten von einigen Key Personen im Projekt, vor allem im Bereich Projektmanagement und Teamleitung war dann doch zu extrem als dass man davon reden kann, das hier "inhouse" Sozialbewusstsein vorliegt.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe hier beide Extreme erlebt: Mitarbeiter halten selbst in Situationen zusammen, wo man gedacht hätte, dass sie sich eigentlich gegen ein von einem Mitarbeiter begangenes Mobbing hätten ausssprechen müssen (oder es getan hätten, wenn sie das Gefühl hätten, frei sprechen zu können). Gleichzeitig gibt es bei Personen die gemobbt werden keinen fairen Umgang. Sie werden schnell entfernt wobei es passieren kann, dass Projektvereinbarungen einseitig aufgekündigt werden, ohne das es dafür eine rechtmäßige Begründung oder einen unzufriedenen Kunden gibt.

Umgang mit älteren Kollegen

Wie schon oben beschrieben habe ich erlebt, das es ausgenutzt wurde, ältere Kollegen, die auch ofensichtlich fachlich kompetenter waren absichtlich Aufgaben zu geben, die sie unterfordern, das Potential nicht ausschöpfen, und auch absichtlich in eine "niedere" Position bringen sollen um "den Moment auszukosten". Das war grenzwertig moralisch und habe ich so bisher bei keiner anderen Agentur erlebt.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe miterlebt das Vorgesetzte persönliches Vergnügen daran hatten, wenn seniorigere Mitarbeiter einfache Hilfsaufgaben verrichten mussten. Sowas habe ich in der Form bisher noch nicht in anderen Agenturen erlebt und war grenzwertig. Vorgesetzte haben auch Anschuldigungen von Mitarbeitern nicht überprüft. Ich habe einen Fall von Rufmord erlebt, in dem eine Arbeitsleistung von einem Mitarbeiter als schlecht weitergleitet wurde, obwohl der Kunde zufrieden war. Der Vorgesetzte hat dies nicht nachgeprüft.

Arbeitsbedingungen

Für Freelancer entsprechend wie andere Agenturen es handhaben. Allerdings wurde hier ein Vertrag vorzeitig aufgekündigt, ohne das es dafür erkennbare Gründe gab, was vertragsrechtlich eigentlich anfechtbar gewesen wäre. Dies macht man als Freelancer natürlich nicht. Aber es bedeutet das hier Absprachen nicht eingehalten werden.

Kommunikation

Im Vergleich scheint hier die Kommunikation eher schlechter zu laufen als in Agenturen vergleichbarer Größe. Man merkt das sehr viel "Politik" dabei ist.

Gleichberechtigung

Mir fiel auf, das Verhaltensweisen "durchgehen" oder nicht geahndet werden, die objektiv betrachtet schon weit ins Mobbing hineinreichen und bei anderen Agenturen dazu führen würden, dass sich Leute beschweren. Dies hat neben dem beschriebenen erniedrigenden Verhalten gegenüber Kollegen, das grenzwertig moralisch okay ist, auch finanzielle Folgen gehabt, zum Beispiel verkürzte Aufträge entgegen der Absprache, ohne dass sich der Mitarbeiter fachlich falsch verhalten hätte . Diese Art der Aburteilung von im Grunde normalen Leistungen habe ich so noch nicht bei anderen Agenturen erlebt.

Interessante Aufgaben

Die Projekte sind im Vergleich zu denen in anderen Agenturen vergleichbar.

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Liebe(r) Freelancer/in,

mittlerweile haben sich die Wogen etwas geglättet. Bei uns intern. Denn wie jede Bewertung nehmen wir auch Deine Bewertung unserer Firma sehr ernst. Ich mag mich daher an dieser Stelle auch für Dein Feedback bedanken und Dir vor allem mitteilen, wie wir damit umgegangen sind.

Aufgrund Deiner sehr konkreten Unterstellungen haben wir alle denkbaren Vorfälle, die zu Deiner Bewertung geführt haben könnten, geprüft. Ergebnis: Es gab im vergangenen Jahr an unseren Standorten Berlin, Frankfurt und München Beauftragungen von über 140 Freelancern und Partnern. Bei ca. 10% der Verträge gab es Anpassungen bzgl. einer kürzeren Laufzeit. In diesen Fällen lagen die Gründe meist jedoch nicht in beteiligten Personen, sondern schlicht in der Natur des Projektgeschäftes, z.B. durch größere Terminverschiebungen seitens der Kunden. Falls es tatsächlich menschlich oder fachlich mal nicht passt, sprechen wir uns – wie bei unseren festangestellten Kollegen – aus und beenden in gegenseitigem Einvernehmen die Zusammenarbeit.
Ein arbeitsrechtliches Fehlverhalten in der von Dir unterstellten Dimension könnten wir uns nicht leisten – die vertrauensvolle Beziehung mit unseren Freelancern sichert uns dauerhaft die nötige Flexibilität, um auf Kompetenz- und Kapazitätsbedarfe unserer Kunden schnell und effektiv einzugehen.

Deine qualitative Bewertung ist sehr reflektiert geschrieben. Ich gehe also davon aus, dass Du im Sinne eines konstruktiven Miteinanders etwaige Konflikte und Unzufriedenheiten zuerst persönlich adressiert hast. Trotzdem finde ich es unglücklich, dass Du diesen Schauplatz der Rückmeldung gewählt hast, statt das Gespräch mit mir, unserer HR oder Kollegen und Kolleginnen aus unserem Partnermanagement bzw. der Freelancer-Betreuung zu suchen. Ich verstehe, dass es aus der Perspektive eines/einer Externen mitunter schwieriger sein kann, bestimmte Themen offen und ehrlich anzusprechen. Aber bisher haben wir eigentlich gemeinsam immer einen Weg gefunden, uns so auszusprechen, dass sich am Ende alle wieder gerne in die Augen schauen.
Wir machen bestimmt nicht alles richtig. Aber wir versuchen, uns stetig zu verbessern und aus Fehlern zu lernen. Auch mit unseren Projektleitern und Führungskräften sprechen wir regelmäßig zu allen relevanten Themen eines angenehmen Miteinanders (Freelancer und Partner eingeschlossen!) und gehen Hinweisen zu Mobbing und nachteiliger Behandlung wirklich gewissenhaft nach.

Ohne Deine Hinweise und Darstellung zum jetzigen Zeitpunkt entkräften zu können: Von möglichen Einzelfällen auf eine generelle „Angstkultur“ oder pauschale menschliche und soziale Defizite in der gesamten Firma zu schließen, ist mehr als gewagt.

Dass Du damit all unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freelancer und Partner, die ein erfolgreiches und wertebasiertes Miteinander vorleben, öffentlich und pauschal in dieser Vehemenz anprangerst, ist gelinde gesagt nicht in Ordnung und überschreitet eine rote Linie.

Eine Bitte: Lass uns sprechen. Über das, was wirklich falsch gelaufen ist. Auf beiden Seiten. Gerne nehme ich das dann meinerseits als Anlass, selbstkritisch etwaige Versäumnisse in dieser Stellungnahme nachzutragen. Versprochen!

Viele Grüße
Tom

zweites Zuhause, aber trotzdem nicht im Pyjama erscheinen!

3,8
Empfohlen
Ex-Auszubildende/rHat eine Ausbildung zum/zur Auszubildende/r bei Ray Sono AG in München abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Die vielen Möglichkeiten an Freizeitaktivitäten
teilzunehmen, die großartigen und stets gut
durchgeplanten Firmenevents (vor allem wo
Freunde und Familie auch eingeladen werden).
- Das Siezen und mit Nachnamen ansprechen gibt
es hier nicht, was alles noch viel viel angenehmer
macht.
- Das Wohlbefinden einzelner Mitarbeiter wird vor
allem von der Mutter des Unternehmens, dem
Office Management, immer beachtet!
- Verhungern und verdursten kann man hier definitiv
nicht!!!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fahrtkosten wurden nicht übernommen, bei Azubiverdienst wäre es schon hilfreicher gewesen.

Verbesserungsvorschläge

Rahmenlehrplan bei Azubis unbedingt öfter beachten.

Arbeitsatmosphäre

siehe Überschrift meiner Bewertung.

Karrierechancen

Übernahme wurde angeboten!

Arbeitszeiten

Als Azubi wäre zumindest Freitags früher gehen, etwas angenehmer gewesen, aber trotzdem war ein Ausgleich da und man konnte mitbestimmen, wann man kommt.

Ausbildungsvergütung

man kommt über die Runden.

Die Ausbilder

immer für einen da, wenn man Hilfe braucht.

Spaßfaktor

beim Frühstück, was übrigens kostenlos angeboten wird, bekommt man immer wieder neue Geschichten erzählt...

Aufgaben/Tätigkeiten

Hin und wieder mehr Abwechslung bzw. Aufgaben zwischen den einzelnen Unternehmensbereichen wäre erwünscht gewesen, da im Lehrplan auch angegeben. Ansonsten aber immer wieder neues erlebt und gelernt.

Respekt

Liegt an jedem einzelnen Menschen!


Variation

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Arbeitgeber-Kommentar

Ilona Kühn | Thomas Fehr, Im Namen der Geschäftsleitung
Ilona Kühn | Thomas FehrIm Namen der Geschäftsleitung

Liebe(r) Azubi,

ich mag, wie Du schreibst, irgendwie cool! Dein Pyjama-Statement hat das Zeug für eine HR-Kampagne oder für das Motto unserer nächsten Weihnachtsfeier! :)
Also, ernst gemeint: vielen Dank für Deine differenzierte Bewertung mit Lob, Kritik und konkreten Verbesserungsvorschlägen!

Du scheinst bei uns angekommen zu sein, fachlich und als wertschätzende/r Kollege oder Kollegin. Da ist ein Übernahmeangebot natürlich reine Formsache!

Es freut mich dabei zu hören, dass Deine Kolleginnen und Kollegen sowie Ausbilderinnen und Ausbilder auf dem Weg dahin für Dich da waren, auch wenn die Arbeit trotz guter Lernkurve teilweise abwechslungsreicher und näher am Lehrplan hätte sein können. Leider lässt sich das nicht immer gut mit dem Tagesgeschäft vereinbaren. Aber solche Ausreden zählen nicht und ich schaue mir das gemeinsam mit HR gerne nochmals an, falls noch nicht geschehen.
Ich kann verstehen, dass Du als Azubi über finanzielle Entlastungen wie bei den Fahrtkosten froh gewesen wärst. Gut, dass Du im Gegenzug aber die vielen anderen Leistungen, Freiheiten und Angebote für Dich zu schätzen gewusst hast und das Gesamtpaket letztlich doch gepasst hat.

Auch wenn wir schon seit über 20 Jahren ein Ausbildungsbetrieb sind: Wir lernen durch Rückmeldungen wie Deine, uns weiter zu verbessern, und sind in dieser Hinsicht selbst eine Art „Dauer-Azubi“.

In diesem Sinne: Bleibe kritisch und behalte Deinen Humor!

Viele Grüße
Tom

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