Sehr viel mehr "Schein als sein". Wenn es darauf ankommt wird geschwiegen und entlassen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliches Gehalt. Viele Kollegen versuchen den Laden zu retten und vieles zu ermöglichen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Unternehmen wird nach und nach ein polnisches Unternehmen. Dort arbeiten nun schon mehr als in Herford! Das ist ein Zeichen! Nun geht der letzte Teil Logistik auch nach Polen. Der Weg geht also so weiter!
Geschäftsführung ist durch einige Entscheidungen auf dem falschen Weg. Nach 2 Jahren sehen sie es aber nicht ein und laufen weiter ins Verderben. Zudem gibt es immer mal wieder "Entlassungswellen" wo man sich von einzelnen Personen trennt. Nun auch die größere Logistikabteilung die nach Polen verlagert wird als Entlassungswelle.
Die Häufigkeit in den vergangenen 2 Jahren sorgt für sehr viel Unsicherheit jenseits der beiden GF. Nichtmals persönliche Gespräche mit den beiden GF sind möglich dazu.
Verbesserungsvorschläge
Ehrlichkeit und Transparenz fehlt leider. Klare Arbeitsaufträge aus der Mitarbeiterbefragung wurden seit 2 Jahren nicht umgesetzt! Auch hier wieder, mehr Schein als sein... Wozu die Umfrage, wenn man sich davon nur so wenig annimmt? Die Probleme sind lösbar - also packt sie bitte an! Es muss investiert werden!
Arbeitsatmosphäre
Zwischen einzelnen Kollegen gibt es ordentlichen Zusammenhalt, aber in größeren Teams ist sich meißt jeder selbst der Nächste. Gibt auch einige ältere Stinkstiefel die sich nicht bewegen wollen / können. Da wird dann auch gerne zum Betriebsrat gelaufen anstatt die Probleme offen im Dialog anzusprechen. Selbst vom Betriebsrat kommt keiner auf einen zu im Nachgang was auch seltsam ist. So stehen dann viele Dinge in den persönlichen Akten, worüber die Personen selbst gar nichts wissen! Kommunikation wäre da hilfreich, wird ja sonst nicht besser!
Image
Externes Image gut, Mode halt, viel Schein.. Intern super schlecht, weil der Kurs der Geschäftsführung nicht sitzt und es nicht positiv nach oben geht. Wir stehen immernoch weit schlechter da als vor der Insolvenzübernahme vor 2 Jahren!
Work-Life-Balance
Überstunden werden vorausgesetzt und dann gerne verfallen, da keine Zeit ist sie gleich wieder im selben Monat abzubauen .
Karriere/Weiterbildung
Englisch soll für alle ausgerollt werden, bislang nicht für alle geschehen. Nachwuchsförderung ins Leben gerufen. Sehr gut - jedoch schlecht, wenn man Personen darauf auswählt (also auf sie setzt) und nach den Gesprächen dann plötzlich entlässt! Das wirkt seltsam in der Entscheidungsfindung..
Gehalt/Sozialleistungen
Gut für diejenigen die länger da sind. Neue müssen weniger verdienen, obwohl sie schnell mehr leisten als die langjährigen.
Einige sind dann "gegangen worden" weil sie zu viel verdient haben und werden durch günstigere Kräfte ersetzt. So geht dann viel Know-How abhanden!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt naja, kein Augenmerk drauf und es muss viel geflogen werden, daher sehr belastend.
Sozialbewusstsein nicht vorhanden, weil einige Personen einfach rausgekegelt wurden. Vor allem in Form der Personalleitung schwierig anzusehen.
Vorgesetztenverhalten
Gibt leider kein persönliches Coaching. Die Führungskräfte werden auch nicht dazu weitergebildet. Dies hatte man sich in einer MA-Umfrage gewünscht und ist seit 2 Jahren nicht umgesetzt worden.
Jahresgespräche sollte es geben - hat leider nur ein Jahr gewirkt. Seit 2 ganzen Jahren kein Gespräch mehr geführt. Wo stehe ich, wie komme ich an, was wird von mir verlangt, wie verbessere ich mich .. Dazu kommt nichts - schade!
Arbeitsbedingungen
Nur einen Aufenthaltsraum, keine Gesprächsecken/-räume zur Verfügung. Teilweise Räume modernisiert, aber wenig Platz und laute Umgebungen da Großraumbüros.
IT Anbindungen super, da wird einiges für getan!
Kommunikation
Updates sind gut und regelmäßig, da ist man frischer unterwegs als vor der Insolvenz, das ist gut! Jedoch beschreiben sie oftmals mehr Marketing als die konkrete Richtung im Unternehmen und die ehrlichen Probleme. Da will man leider nicht mit der Wahrheit rausrücken.
Interessante Aufgaben
Sehr gut, weil unterbesetzt und damit muss eine Stelle viele verschiedene Aufgaben übernehmen. Man muss sich dem Druck eben auch bewusst sein, wenn man es positiv sieht wie ich.

