Es war nicht alles schlecht
Gut am Arbeitgeber finde ich
siehe oben plus die Mitarbeiterevents. Auch wenn das Geld besser anders angelegt wäre.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
siehe oben, Verbesserungsvorschläge werden ignoriert. Angeblich geht es immer nur um Geld.
Verbesserungsvorschläge
siehe oben
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist direkt ein schwieriges Thema. Sie könnte toll sein, man arbeitet immerhin an einem Produkt das kranken Menschen wirklich weiterhelfen kann. Auch die Teams und Mitarbeiter sind nett und freundlich im Umgang miteinander.
Leider wird alles von einer gewissen Grundunzufriedenheit über den Führungsstil aus der Besitzerloge vergiftet. Gute und sinnvolle Ansätze die Mitarbeiter zu motivieren wie z.B. betriebliche Altersvorsorge, Gleitzeit, Teilzeit, Bonuskonzept und Betriebssport werden leider nicht zuende gedacht. Sinnfreie Restriktionen wie Kernarbeitszeiten mit unsäglich langen, unflexiblen Zwangspausen, unsinnige Splittung der Teilzeitwoche, was Eltern unmögliche Arbeitszeiten bescherrt, etc. etc. führen die guten Ansätze ad Absurdum.
Wirklich Schade, der Standort, die wenigen Mitarbeiter die bleiben wollen und die Struktur der Firma mit eigener Produktionsstätte eröffnen große Möglichkeiten die nicht ausgeschöpft werden.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung und Karriere/Vorankommen sind nicht vorhanden. Es fehlt schlicht ein Konzept für die Mitarbeiterentwicklung. Schön, dass junge Kollegen eingestellt werden, aber wenn sie nach 2,3,4 Jahren merken, dass sie nicht wirklich etwas gelernt haben, muss man sich nicht wundern, dass die Leute wieder gehen.
Gehalt/Benefits
Um das Gehalt wird gekämpft. Regelmäßige Mitarbeitergespräche und freiwillige, individuelle Erhöhungen würden es besser machen. Leider werden alle MItarbeiter unabhängig von Einsatz, Arbeitsbedingungen, Weiterbildung und Leistung über einen Kamm geschoren.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nicht mehr oder weniger als andere Firmen. Die Produktion zum großteil in Deutschland erspart lange Transportwege, ein großes Plus
Arbeitsbedingungen
Arbeitsbedingungen die ich kennengelernt haben waren wirklich gut. Stehschreibtische, Top Hardware, leider wird an der Software gespart und erstaunlicherweise an Kaffee und Obst etc. Das wäre eine Kleinigkeit die alles etwas schöner machen würde. Gespart wird leider auch an der Ausbildung, siehe unten.
Zu den Bedingungen in der Produktion kann ich nur sagen, dass diese sehr unterschiedlich ausfallen
Kommunikation
Bildschirme an der Wand sind noch keine Unternehmenskommunikation.
Vorschläge wären Newsletter mit Infos zur aktuellen Unternehmenslage, Mitarbeiterversammlungen mit offenem Dialog oder Jahresgespräche mit Feedback Bögen für beide Seiten.
Kommunikation beinhaltet ja meistens beide Seiten. Leider wird die Arbeitegeberseite gerne überhört, bzw. Nachrichten kommen nur sehr selektiv bei der Geschäftsführung an.
Gleichberechtigung
Die Kollegen sind bunt gemischt aus allen Nationen und altersklassen.
Interessante Aufgaben
Wer schon alles kann, und sich durch die Stimmung und das Vorgesetztenverhalten kämpft kann tatsächlich relativ frei seine Projekte umsetzen. Solange die Geschäftsführung sich nicht einmischt in Aufgaben die nicht in den Fachbereich fallen ist alles ok.