Progressiv und trotzdem noch Menschen an Bord
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ein progressives Unternehmen, das seinen Mitarbeitenden vertraut. Remote-Arbeit und Weiterbildung möglich. Teamübergreifend herrscht hohe Awareness - macht das Zusammenarbeiten einfacher. Donnerstags gibt es ein Fitnessangebot mit Personal Coach - zum Fitleiben oder den Rücken wieder geradebiegen. Regelmäßig Workshops zu: Diversity, rassismuskritischen Themen, Empowerment. Auch Mental Health wird aktiv mitgedacht.
Verbesserungsvorschläge
Den neuen Clubbesitzer mal höflich nach Rauchverbot fragen. Nazar-Amulett / Mati in Räumen aufhängen, damit das Puttenengel-Baby kein Auge macht.
Arbeitsatmosphäre
Für ein Unternehmen in Zeiten des Hyperkapitalismus erstaunlich menschlich. Ellbogen-Mentalität: Fehlanzeige. Homogene Teamplayer-Truppe dank feinem Recruiter-Riecher. Hier wird nicht nur auf's Fachliche geschielt, sondern dem Bauchgefühl ebenso nachgespürt. Transparente Kommunikation und eine wertschätzende Feedbackkultur inklusive. Präventiv gibt es regelmäßige Workshops zu gewaltfreier Kommunikation, bei Konflikten kann eine Mediatorin hinzugezogen werden. Probleme landen hier nicht unter dem Teppich, sondern auf dem Tisch.
Kollegenzusammenhalt
Im Großen und Ganzen sehr gut, wobei es manchmal auf die Dynamik und die unterschiedlichen Arbeitsstile zwischen den Mitarbeitenden ankommt. Am Ende ziehen alle am selben Strang und arbeiten an gemeinsamen Lösungen.
Work-Life-Balance
Familienfreundliches Unternehmen mit flexiblen Arbeitszeiten. Manchmal pünktlich Feierabend, manchmal nicht - je nachdem was die Kinder gerade wollen. Unterschiedliche Lebensrealitäten werden mitgedacht.
Interessante Aufgaben
Jedes Team hustlet an seinen daily tasks. Darüber hinaus kann man sich an teamübergreifenden Projekten beteiligen, die den eigenen Interessen entsprechen oder um einfach mal aus der Komfortzone zu geistern und schauen ob man da lebend wieder rauskommt.
Gleichberechtigung
Ein fortlaufender Prozess.
Umgang mit älteren Kollegen
Gen X,Y & Z in friedlicher Koexistenz. Die einen erzählen Anekdoten aus dem letzten Jahrhundert, die anderen scrollen währenddessen auf TikTok.
Arbeitsbedingungen
Wohnliche Räume mit lebenden Pflanzen, funktionalem Equipment plus KoRo-Snacks for free. Im schönsten Raum steht ein antiker Altbau-Kachelofen. Man sollte ihn sich nur nicht zu genau ansehen: Das Puttenengel-Baby darin wirkt überraschend unheilvoll. Die Tarotkarten auf der Ablage, inmitten verblichener Polaroids von Mitarbeitenden, tun ihr Übriges, indem sie eine dezente Patschuli-Note verströmen. Montags wummert zwei Etagen tiefer ein Club, dessen Zigarettenrauch zuverlässig nach oben zieht. Da fühlt man sich, als hätte man das Wochenende nicht beendet, sondern nur die Location gewechselt. Ansonsten top.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Für das recordJet Karmakonto erhält das Team Informationen über Organisationen, die für Spenden in Frage kommen. Anschließend wird darüber abgestimmt wohin die Gelder fließen. Zuletzt gingen die Spenden u.a. an Sea Watch, BUND und die Amadeo Antonio Stiftung.
Gehalt/Benefits
Sehr faires Gehalt, insbesondere für Berlin und die Musikindustrie.
Image
recordJet genießt popkulturelle Aufmerksamkeit. Acts wie SSIO referenzieren uns in ihren Diss-Tracks. Innerhalb des Teams sorgt das für ein Stolzgefühl. Jede Ansage eine Ehre.
Karriere/Weiterbildung
Absolut möglich. Mitarbeitende können proaktiv Weiterbildungen anfragen. Am besten solche, die dem Unternehmen dienlich sind. Dann stehen die Chancen gut, dass sie bewilligt werden.