Micromanagement
Gut am Arbeitgeber finde ich
Homeoffice Möglichkeit
Obstkorb
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Oben genannt
Verbesserungsvorschläge
Ich bin mit großer Motivation und positiven Erwartungen in das Unternehmen gestartet. Allerdings hat sich diese anfängliche Zuversicht im Verlauf meiner Tätigkeit sehr schnell ins Gegenteil gewandelt. Die Zeit, die ich dort verbracht habe, gehört rückblickend zu den herausforderndsten Phasen meiner bisherigen Berufslaufbahn.
Das Maß an Micromanagement war außergewöhnlich hoch und für mich in dieser Form kaum vorstellbar. Tägliche To-do-Listen, die sich inhaltlich nur minimal unterschieden, mussten jeden Morgen per E-Mail versendet, anschließend detailliert besprochen und den Tag über mehrfach mit Updates ergänzt werden. Am Ende eines jeden Arbeitstags – oftmals auch nach offiziellem Feierabend – erfolgte eine weitere Nachbesprechung, die weniger einem konstruktiven Austausch als vielmehr einer Rechtfertigung glich. Dieser konstante Druck wirkte sich stark auf meine psychische Belastung aus.
Hinzu kam ein sehr uneinheitlicher Führungsstil: Während einzelne Vorgesetzte Lob aussprachen, wurde derselbe Erfolg von anderen relativiert oder heruntergespielt. Diese Inkonsistenz hat nicht zur Motivation beigetragen, sondern vielmehr Frustration und Verunsicherung ausgelöst. Aussagen ehemaliger Mitarbeitender, die öffentlich auf ähnliche Probleme hinweisen, werden seitens des Unternehmens häufig als unwahr dargestellt – obwohl sich die geschilderten Erfahrungen mit meinen eigenen decken.
Während meiner gesamten Zeit im Unternehmen habe ich mich nicht als Individuum mit eigenen Stärken und Ideen wahrgenommen, sondern als reine ausführende Arbeitskraft. Kreativität, Eigenverantwortung oder Gestaltungsspielraum waren faktisch nicht vorhanden.
Mein abschließender Appell lautet: Nehmen Sie das Feedback von Mitarbeitenden ernst. Wenn viele Menschen über ähnliche Erfahrungen berichten, sollte dies ein deutliches Signal sein, die internen Strukturen und Führungsstile kritisch zu hinterfragen. Es kann nicht sein, dass alle dieselben Punkte aus reiner Unzufriedenheit erfinden – vielmehr deutet dies auf strukturelle Probleme hin, die gelöst werden sollten.
Arbeitsatmosphäre
Wenig Smalltalk, angespannte Arbeitsatmosphäre
Work-Life-Balance
Keine Stempeluhr, aber dafür auch nie offiziell Feierabend.
Gehalt/Benefits
Durchschnittliches Gehalt
Kollegenzusammenhalt
Kein Teamwork, jeder arbeitet nur für sich
Vorgesetztenverhalten
Micromanagement, was ich in so einem Maß noch nie gesehen oder gehört habe
Kommunikation
Stetige aber negative Kommunikation, weil man am Tag mindestens 3 mal über die to do Liste sprechen muss
Interessante Aufgaben
Die Tätigkeit selbst hat mir auch nicht gefallen, was wenig vom Arbeitgeber abhängig ist


