Starkes Team, aber enttäuschende Unternehmensführung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Der Start bei RED war sehr positiv – das Team ist jung, motiviert und die Einarbeitung durch das Onboarding war strukturiert und hilfreich. Fachlich und menschlich bietet das Umfeld viel Potenzial.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Negativ aufgefallen ist allerdings die Unternehmensführung. Kurz vor einer größeren Kündigungswelle wurde ein sehr positives wirtschaftliches Bild vermittelt, kurze Zeit später folgte jedoch ein unerwarteter Stellenabbau. Für ein Unternehmen dieser Größe wirkt das wenig professionell und wirft Fragen zur Transparenz und Planung auf.
Besonders kritisch ist der Umgang mit Kündigungen während der Probezeit. Entscheidungen wirkten teilweise willkürlich, und es kam vor, dass Namen von gekündigten Mitarbeitenden bereits öffentlich kommuniziert wurden, bevor die Betroffenen selbst informiert waren. Solche Vorgehensweisen zerstören Vertrauen und Motivation.
Fazit: Fachlich gutes Umfeld und starkes Team, jedoch fehlt es seitens des Managements an Transparenz, Kommunikation und verlässlicher Planung.
Verbesserungsvorschläge
1. Transparente Kommunikation: Mitarbeitende sollten ehrlich und rechtzeitig über die wirtschaftliche Lage informiert werden, auch wenn die Nachrichten unangenehm sind.
2. Professioneller Umgang mit Kündigungen: Kündigungen sollten immer direkt und persönlich mit den Betroffenen kommuniziert werden, niemals über Dritte oder öffentliche Ankündigungen.
3. Faire Entscheidungen in der Probezeit: Leistung und Engagement sollten die Grundlage für Personalentscheidungen sein – nicht kurzfristige Umstrukturierungen oder willkürliche Auswahl.
4. Nachvollziehbare Planung: Klare und konsistente Strategien würden Vertrauen schaffen und das Gefühl von Sicherheit im Unternehmen stärken.
5. Wertschätzung zeigen: Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, die Arbeit und den Einsatz der Mitarbeitenden anzuerkennen und respektvoll zu behandeln.
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt eigentlich keine älteren Kollegen.


