Nicht alles ist, wie es scheint! Schaut genauer hin!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich war viele Jahre dort und hatte auch schöne Zeiten.
Leider war in den vergangenen Jahren nichts mehr davon übrig.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Menschlichkeit fehlt!
Verbesserungsvorschläge
• Klare Entscheidungsbefugnisse vor Ort schaffen
• Transparente und nachvollziehbare Kommunikation etablieren
• Führungskräfte mit echter Handlungskompetenz ausstatten
• Wertschätzenden und respektvollen Umgang fördern
• Work-Life-Balance ernst nehmen und Urlaubszeiten respektieren
• Kündigungen und Umstrukturierungen transparent begleiten
• Prozesse verschlanken und Kommunikationswege verkürzen
• Mitarbeitende aktiv in Entscheidungen einbinden
Arbeitsatmosphäre
In den letzten zwei Jahren hat sich die Atmosphäre im Unternehmen deutlich verschlechtert. Was früher von Zusammenhalt und gegenseitiger Unterstützung geprägt war, wurde zunehmend von Unsicherheit und Distanz ersetzt.
Image
Sobald die Lieferung erfolgte, war das Image dahin. Stichwort Qualität und After Saleprozesse.
Work-Life-Balance
Auf die Work-Life-Balance wurde in den letzten Jahren kaum noch Rücksicht genommen. Veranstaltungen und Termine wurden angesetzt, ohne zu berücksichtigen, ob Mitarbeitende Urlaub hatten oder bereits private Verpflichtungen eingeplant waren.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt keine Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln von der Position in der Firma!
Gehalt/Benefits
Im oberen Segment.
Jeder sollte sich nur hinterfragen, ob es ihm das wert ist!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Umweltbewusstsein, wenn jede einzelne Leuchte im Karton verpackt mit Plastikschnüre verschickt wurde - war meiner Ansicht nach nur bedingt da gerade mit blauen Schaumstoff.
Sozialbewusstsein ….
Kollegenzusammenhalt
Zum Schluss hatte man zunehmend das Gefühl, dass jeder vor allem auf sich selbst achten musste.
Umgang mit älteren Kollegen
Jeder wurde gleichberechtigt behandelt.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Führungsebene empfand ich in den letzten Jahren als sehr unzureichend. Der Geschäftsführer vor Ort hatte aus meiner Wahrnehmung kaum tatsächliche Entscheidungsbefugnis. Wesentliche Entscheidungen wurden offenbar im Mutterhaus in Basel getroffen.
Dadurch entstand der Eindruck, dass vor Ort wenig Gestaltungsspielraum bestand und Anliegen oder Rückmeldungen aus dem Team kaum Einfluss hatten. Führung wirkte häufig nicht handlungsfähig, was zusätzlich zur Verunsicherung beigetragen hat.
Arbeitsbedingungen
Entscheidungs- und Kommunikationswege waren lang und häufig umständlich, was Prozesse unnötig verkomplizierte.
Kommunikation
Die Kommunikation war aus meiner Sicht nicht mehr transparent und teilweise schwer nachvollziehbar. Entscheidungen wurden oft nicht ausreichend erklärt, was zu Frustration und Verunsicherung im Team führte.
Gleichberechtigung
Formal wurden alle Mitarbeitenden gleich behandelt – allerdings leider auf einem insgesamt niedrigen Niveau. Wertschätzung und ein respektvoller, menschlicher Umgang waren aus meiner Sicht in den letzten Jahren kaum noch spürbar.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben konnten durchaus interessant sein, allerdings hing vieles vom eigenen Engagement ab. Ein tragfähiges Netzwerk musste man sich selbst aufbauen und eigenständig pflegen, um erfolgreich arbeiten zu können.