Moderne Fassade, starre Realität – viele Versprechen, wenig dahinter
Gut am Arbeitgeber finde ich
• Kolleginnen und Kollegen sind freundlich und hilfsbereit
• ein Teil der Geschäftsleitung versucht, moderne Ansätze einzubringen
• Flexible Arbeitsmodelle wären theoretisch möglich
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
• Keine echte Einarbeitung: Man wird an den Schreibtisch gesetzt und soll sich allein durch Unterlagen arbeiten
• Gleitzeit wird zwar vertraglich zugesichert, in der Realität aber nicht gern gesehen
• Übermäßige Kontrolle: Private Gespräche mit Kollegen sind unerwünscht
• Gehalt ist unterdurchschnittlich und wird subjektiv vergeben
• Prämien werden willkürlich gekürzt
• Mündliche Absprachen werden regelmäßig nicht eingehalten
• Homeoffice wird nur Führungskräften oder bevorzugten Mitarbeitenden gewährt
• Fahrzeiten zu Schulungen werden nicht bezahlt, obwohl sie teils mehrere Stunden betragen
• Spesen oder Verpflegungspauschalen gibt es nicht, selbst bei ganztägigen Schulungen außerhalb
• Arbeitsmittel wie Handy, Tablet oder Firmenwagen gab es erst nach mehreren Monaten (teilweise nach der Probezeit von 6 Monaten) – beim Firmenwagen keine Mitbestimmung, Kommunikation mangelhaft
• “Bring your dog” und andere Benefits gelten nur für die Führungsebene – für andere Mitarbeitende tabu
Verbesserungsvorschläge
• Ehrliche Kommunikation und verbindliche Absprachen
• Faire Arbeitsbedingungen für alle – nicht nur für die Führung
• Strukturierter Einstieg und klare Prozesse
• Echte Gleichbehandlung bei Benefits und Flexibilität
• Familienunternehmen professionell(er) führen