Vergiftetes Arbeitsklima
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Verhalten gegenüber den Kunden.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wo soll man da anfangen:
Arbeitsklima
Überstundenveegütung (nicht vorhanden)
Umgang mit den Mitarbeitern, besonders wenn probleme in dem kleinen Team herrschen
Auslagenrückerstattung
Trinkgeldwegnahme
Ausstattung von Betriebsmitteln
Die nicht vorhandene IT
Fahrtkostenregelung
Verbesserungsvorschläge
Eine Unteenehmerschulung hinsichtlich der Führung/ dem Umgang seiner Mitarbeiter würde ich stark anraten.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre wurde leider stark zum negativen beeinträchtigt dadurch, dass eine Angestellte ein Verhältnis mit dem Geschäftsführer (GF)/Inhaber des Unternehmens hatte, woraus auch ein Kind entstand. Dies muss leider explizit erwähnt werden, da sich die Angestellte aus diesem Umstand heraus, vielerlei Dinge herausnahm, die das Arbeitsklima vergiftete und die Atmosphäre nachhaltig unerträglich werden ließ.
So begann die Person die Arbeit wann sie wollte und beendete dies auch ebenso. Lästereien über andere Kollegen waren alltäglich, aber noch das geringste Übel.
Wurden versehentlich Fehler von Kollegen gemacht, sind diese ohne Verzögerung beim Geschäftsführer gemeldet. Hat die Person eigene Fehler gemacht, wurde die Schuld auf andere geschoben oder unter den Teppich gekehrt.
Gespräch mit dem GF über das Verhalten der Person waren nicht zielführend, oder fanden zumeist nicht statt.
Eine Unterbindung des Verhaltens durch den Geschäftsführer gab es ebenso nicht und wurde belächelt.
Telefonate wurden von dieser Angestellten ebenso nicht beantwortet und wenn sie explizit verlangt wurde, sollte man sie verleugnen.
Man könnte noch mehr schreiben...
Work-Life-Balance
Man durfte dann auch noch UNBEZAHLTE Telefondienste wöchentlich (inkl. Wochenende) übernehmen und man wurde zu jeder Tages-und Nachtzeit angerufen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Papier wurde geschreddert um es für die Auskleidung der Särge zu nutzen. Mehr positives ist mir nicht aufgefallen.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt keine Fortbildungsmöglichkeiten und es wird auch nicht angestrebt welche anzubieten
Kollegenzusammenhalt
Da durch das Mobbing einer einzelnen Person und dem Nichtstun des Geschäftsführers die Arbeitsatmosphäre sehr angespannt war, kann man nicht wirklich von einem azusammenhalt sprechen.
Kollegen und Kolleginnen verließen nach und nach das Unternehmen, oder wurden gegangen.
Sehr schade, da das Team eh schon sehr klein ist/war.
Vorgesetztenverhalten
Das es nur den Geschäftsführer als Vorgesetzten gibt, gilt es diesen zu bewerten.
Hinsichtlich seiner Kundenorientierung zeigte er sich vorbildlich und empathisch.
Den Mitarbeitern gegenüber fehlt es jedoch völlig an Führungsstruktur!
Mitarbeitergespräche fanden nie statt es sei denn, man bestand darauf. Diese wurden dann aber nach kürzester Zeot ergebnislos abgebrochen.
Arbeitsbedingungen
Computer veraltet und es gibt keine IT. Selbst Passwörter für bestimmte Apps und Programme waren nicht vorhanden. Insgesamt war alles ziemlich strukturlos in dem Unternehmen und die Räume sehr unaufgeräumt und zugemüllt.
Kommunikation
Gespräche fanden schlichtweg nicht statt.
Allerdings hatte der Geschäftsführer ein offenes ohr wenn man fragen bzgl. der einzelnen Fälle hatte und stand mit Rat zur Seite.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt war in Ordnung, wenn man nur die 40 Std woche in Betracht zieht.
Leider gab es keinen Ausgleich für die geleisteten Überstunden. Es gab auch tankkarten manchmal, obwohl man häufig mit seinem Privat-PKW losgeschickt wurde, wurden diese Fahrten nicht bezahlt. Aber leider sitzt auch hier die "Mobbingbeauftragte" am längeren Hebel, da sie über die Kasse wacht.
Trinkgelder wurden einem auch weggenommen und man sah nichts davon.
Auslagen für die Firma wurden ebenfalls nur manchmal zurückgezahlt.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit gestalte sich durch die Kunden und deren persönlichen Erlebnisse immer wieder abwechslungsreich.