48 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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48 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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48 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Breites, eigenverantwortliches Aufgabenspektrum über mehrere Warengruppen (Food, Non-Food, Dienstleistungen, Software) mit viel Raum für eigene Projekte. Viel Freiraum zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung, inklusive externer Fortbildungen. Guter Zusammenhalt im direkten Team nach der Neuaufstellung, mit regem Austausch und gegenseitiger Unterstützung. Echte Chancengleichheit unabhängig vom Geschlecht. Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten. Angenehmes, gut ausgestattetes Büro mit Müslibar, Kaffee, Tee, Softdrinks und Obst. Den offenen Austausch mit meiner direkten Vorgesetzten habe ich sehr geschätzt. Ich habe dort Freunde fürs Leben gefunden und denke immer noch gerne an diese Zeit zurück.
Kritische Themen wurden häufig eher übereinander als direkt miteinander besprochen – der Flurfunk war oft schneller unterwegs als die offizielle Kommunikation, was zu Fehlinterpretationen und schlecht erklärten Entscheidungen führte. Das Gehalt war für die Position und Verantwortung, die ich trug, nicht angemessen. Es gab keine klare Aufstiegsperspektive für mich, weshalb ich das Unternehmen letztlich verlassen habe. Die Fluktuation war hoch und führte zu spürbarem Wissensverlust. Zudem war das Verhältnis zwischen Marketing und den Bereichen Einkauf, Produkt und Finance unausgewogen – sowohl bei Personalstärke als auch bei Budget und Entscheidungsmacht.
Offizielle Kommunikation beschleunigen und verlässlicher machen, damit sie dem Flurfunk zuvorkommt. Kritikfähigkeit im Team aktiv fördern, damit Feedback direkt statt über Dritte läuft. Konsequenteres und früheres Eingreifen der Führungskraft bei Problemen im Team. Rückzugsräume und eine bessere Klimatisierung im Büro schaffen. Und vor allem: klare Aufstiegs- und Entwicklungsperspektiven für engagierte Mitarbeiter schaffen, statt Potenzial ans Unternehmen zu verlieren.
Außerdem sollten andere Teams ihre Arbeitsweise kritisch hinterfragen: Das Unternehmen sollte administrativen Bereichen sowie Einkauf und Produkt deutlich mehr Fokus und Ressourcen geben – Das Verhältnis zwischen Marketing und den Bereichen Einkauf, Produkt und Finance war spürbar unausgewogen – sowohl bei Personalstärke als auch bei Budget und Entscheidungsmacht.
or allem fehlte eine klare Unternehmensperspektive und -strategie: Es war oft unklar, in welche Richtung sich das Unternehmen entwickeln soll, wodurch viel Zeit in Projekte und Strategien floss, die am Ende gar nicht umgesetzt wurden.
Grundsätzlich herrscht ein freundliches Klima im Team. Bei kritischen Themen wird jedoch häufiger übereinander statt direkt miteinander gesprochen – viele Kolleg:innen tun sich schwer mit direktem, kritischem Feedback und nehmen es schnell persönlich, wodurch man bei der Wortwahl sehr vorsichtig sein musste. Die Kommunikation lief fast ausschließlich über Slack; spontane Anrufe oder Calls waren nicht gern gesehen, was den schnellen persönlichen Austausch erschwerte.
Einige Kolleg:innen sprachen intern eher schlecht über das Unternehmen. Zudem gab es eine hohe Fluktuation, die zu erheblichem Wissensverlust im Unternehmen geführt hat.
Durch flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten war die Work-Life-Balance im Team grundsätzlich gut. Unsere Führungskraft ließ uns viel Freiraum, die Arbeit selbst einzuteilen, solange die Ergebnisse stimmten. Das haben aber nicht alle verantwortungsvoll genutzt – einige haben es übertrieben, was erst spät angesprochen wurde. Dadurch kam es zeitweise zu Reibungen im Team und liegen gebliebenen Aufgaben.
Als junger Mitarbeiter bekam ich die Chance, eigenständig zu arbeiten, mich selbst weiterzuentwickeln und an externen Fortbildungen teilzunehmen. Ich konnte meine Projekte weitgehend selbst auswählen und vieles aktiv mitgestalten – fachlich und persönlich eine sehr lehrreiche Zeit. Was fehlte, waren konkrete Aufstiegschancen: Eine Perspektive für den nächsten Karriereschritt gab es für mich nicht, weshalb ich das Unternehmen letztlich verlassen habe.
Für die Position und Verantwortung, die ich trug, war das Gehalt nicht ausreichend – wobei viele Kolleg:innen deutlich schlechter bezahlt wurden. Gehaltserhöhungen im unteren einstelligen Prozentbereich (unter 5%) waren keine Seltenheit. Mit Benefits wie einem Fitnessstudio wurde geworben, das es in der Form gar nicht mehr gab; vieles wurde umsatzabhängig gemacht und auf später verschoben. Müslibar, Softdrinks, Obst, Kaffee und Tee gab es dagegen ausreichend, ebenso die Möglichkeit, die eigenen Produkte zum Mittagessen zu nutzen.
Das Thema wurde berücksichtigt, wo es sinnvoll und finanziell vertretbar war. Ein besonderer Fokus oder eine aktive Strategie dahinter war aber nicht erkennbar.
Nach der Neuzusammenstellung des Teams hat sich ein sehr guter Zusammenhalt entwickelt. Es gab regen Austausch, und man hat sich gegenseitig unterstützt, wenn es nötig war.
Das Team war sehr jung, viele kamen direkt von der Uni oder aus der Ausbildung. Dadurch hatten einige ältere Kolleg:innen Schwierigkeiten, sich in die modernen, stark digitalen Arbeitsstrukturen und die Slack-lastige Kommunikation einzufinden. Das Umfeld war nicht für jeden älteren Kollegen bzw. jede ältere Kollegin passend.
Unsere Führungskraft ließ uns viel Freiraum und war durch viele Meetings nicht immer nah am Tagesgeschäft, was streckenweise zu Verständnisproblemen für die Situation im Team führte. Persönlich habe ich mich in dieser Zeit sehr weiterentwickelt und wurde durchgehend unterstützt – bei Problemen im Team wurde allerdings oft erst spät eingegriffen. Das hat bei mir gut funktioniert, weil ich mit dem Freiraum umgehen konnte, bei anderen im Team aber nicht. Zudem musste sie einiges an Druck aus dem Management abfangen, um das Team davon abzuschirmen.
Das Büro war ein Großraumbüro mit freier Wahl zwischen Windows und Mac – technisch sonst gut ausgestattet. Auf mein Diensthandy musste ich allerdings lange warten, was im Einkaufsbereich unpraktisch war. Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten fehlten, und im Sommer wurde es im Büro sehr warm. Ansonsten war es ein schönes, gemütliches Büro mit Müslibar, Kaffee, Tee, diversen Softdrinks und Obst zur freien Auswahl.
Der Flurfunk war oft schneller unterwegs als die offizielle Kommunikation. Das führte immer wieder zu Fehlinterpretationen, und Entscheidungen wurden häufig nicht nachvollziehbar erklärt, bevor sich Gerüchte oder Halbwissen im Team verbreitet hatten.
Im Team waren überwiegend Frauen beschäftigt, Männer eher in der Unterzahl. Chancen und Aufstiegsmöglichkeiten waren dabei aber für alle gleich.
Im strategischen Bereich habe ich Food, Non-Food, Dienstleistungen und Software betreut. Dadurch gab es viel Abwechslung und immer wieder neue Projekte, die ich mir selbst erschließen konnte.
Sehr angenehme Atmosphäre im Office. Offener Austausch und lockerer Umgang miteinander.
Modernes und positives Markenimage.
Gute Balance zwischen Arbeit und Freizeit. Flexible Lösungen waren je nach Situation möglich (z.B. Home-Office).
Es gibt viele Möglichkeiten, Verantwortung zu übernehmen und Neues zu lernen.
Das Team war hilfsbereit und sehr freundlich. Jede*r unterstützt sich gegenseitig.
Team-Leads haben eigenverantwortliches Arbeiten unterstützt und waren immer ansprechbar.
Modernes Office und angenehme Arbeitsbedingungen.
Kommunikation unkompliziert und transparent. Feedback konnte offen angesprochen werden.
Das Praktikumsgehalt könnte stärker an die Lebenshaltungskosten bzw. den studentischen Grundbedarf angepasst werden.
Abwechslungsreiche Aufgaben mit spannenden Einblicken in verschiedene Bereiche.
Tolle Unternehmenskultur!
Ich bin gerne ins Office gegangen und der Umgang unter den Kolleg:innen war auch Teamübergreifend immer freundlich und respektvoll.
Häufig hatte ich das Gefühl, dass bei Gehältern gespart wurde, man aber versucht hat, mit spaßigen After Work Aktionen es wieder gut zu machen
Der Flurfunk war meistens schneller
Wer mehr Wert auf ein modernes Unternehmen legt, beim Gehalt aber Abstriche machen würde, ist hier genau richtig!
Ich habe mich immer sehr wohl gefühlt und war von sehr netten Kolleg:Innen umgeben.
Egal mit wem ich zusammengearbeitet habe, ich habe einen sehr netten und kollegialen Umgang erlebt.
Ich habe die Kommunikation mit meinen Vorgesetzten immer als sehr transparent und offen wahrgenommen. Bei Fragen oder Unsicherheiten hatte ich jederzeit eine:n direkte:n Ansprechpartner:in, der/die sich Zeit genommen hat und mich unterstützt hat. Insgesamt habe ich mich mit der Kommunikation und meinen Aufgaben immer wohl und gut aufgehoben gefühlt.
Die Kommunikation war gut. Ich konnte mich bei Fragen immer an jemanden wenden und alle sind sehr offen und hilfsbereit.
Ich war im Bereich Online Marketing tätig und konnte dort viele spannende Aufgaben übernehmen. Zusätzlich habe ich von meinen Kolleg:innen wertvolle Einblicke in andere Abteilungen bekommen. Besonders im Bereich Product Placement durfte ich mitarbeiten und viel lernen. Auch andere Bereiche wurden mir vorgestellt und erklärt, sodass ich über meinen eigentlichen Aufgabenbereich hinaus ein breites Verständnis für die Arbeitsabläufe im Unternehmen entwickeln konnte.
junge und offene Teams, die auch gerne einmal nach der Arbeitszeit miteinander Zeit verbringen
Reishunger hat keinen Konzern-Charakter. Hier muss jeder anpacken und es gibt immer genug zu tun, was oftmals dazu führen kann, dass man doch mal ein bisschen länger arbeitet.
im Vergleich zu anderen Unternehmen - verbesserungsfähig.
Jeder hält zusammen und unterstützt, wo es nötig ist.
Hier werden keine Unterschiede zwischen alt und jung gemacht. Wir begegnen uns alle auf der gleichen respektvollen Ebene.
Vorgesetzte, die den Teammitgliedern wirklich zuhören und auch an sich arbeiten - sehr vorbildlich. Hier können sich einige Unternehmen eine Scheibe abschneiden.
mobiles Arbeiten, flexible Arbeitszeiten, modernes Büro im Loft-Charakter
Wir wollen was ändern? Dann lass es uns ausprobieren. Keine ewig langen Entscheidungswege sondern kurze Absprachen.
Jeder darf individuell sein. Genau das prägt das Unternehmen!
Sobald jemand neue Ideen einwirft, dürfen diese gerne umgesetzt und erprobt werden. Natürlich immer mit der Unterstützung des Teamleads!
Wer ein Umfeld sucht, in dem man gemeinsam wachsen kann, ist bei Reishunger richtig.
Ich durfte einige Unternehmen und Niederlassungen auf der ganzen Welt besuchen und dort viele Projekte umsetzen, sodass es hier Meckern auf hohem Niveau wäre.
Ein Arbeitsklima, in dem Wertschätzung nicht nur ein Buzzword ist.
Ich bin stolz ein Teil von Reishunger zu sein
Passt. Ich kann meinen Job gut mit unserem Familienleben top vereinbaren.
Sicher nicht wie in DAX Unternehmen, aber viele andere Vorteile, die mit Geld nicht aufzuwiegen sind.
Ich sag nur Navacopah :)
Hier zählt echtes Teamwork, ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe.
Ich schätze das große Vertrauen, das mir entgegengebracht wird.
Der Blick von unserer Office-Terrasse auf’s Hafenbecken – unschlagbar. Frühstück for free und mittags muss auch keiner Hungern.
Offen, Direkt, Fair.
Ich schätze besonders die Gestaltungsspielräume in meiner Rolle und die Umsetzungsgeschwindigkeit von Veränderungen innerhalb der Company.
Die Arbeitszeiten
Schlechte Bezahlung, zu wenig Urlaub.
Teilweise sehr schlechte Stimmung
Es wird verlangt eine 5 Tage Woche Urlaub zu nehmen. Kein Urlaub von Mittwoch bis Mittwoch z.b möglich. Einzelne Brückentage selten machbar.
Gleich null
Mindestlohn, 26 Tage Urlaub, kein Urlaubsgeld und kein Weihnachtsgeld.
Soetwas gibt es dort nicht. Alle denken das selbe, aber die wenigsten haben den Mut, ihren Mund auf zu machen.
Ist ein Recht junges Team, aber denke mal das auf älteren Kollegen keine Rücksicht genommen wird.
Die Vorgesezten sind zum Teil nicht ihren Job würdig.
Da kannn man nichts schlechtes zu äußern.
Lässt zu wünschen übrig
Total fehl am Platz dort. Deutlich verbesserungswürdig.
Das ist soweit in Ordnung.
Die Teamevents waren sehr nett.
Ein großes Problem war das Verhalten der Vorgesetzten. Kommunikation fand selten auf Augenhöhe statt, und Respekt gegenüber den Mitarbeitenden ließ oft zu wünschen übrig. Statt den eigenen Namen zu verwenden, wurden die Mitarbeitenden mit Bezeichnungen wie „Schätzchen“ angesprochen, was weder professionell noch angemessen ist. Solch ein Umgang vermittelt das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, und spiegelt die generelle Wertschätzung im Unternehmen wider.
Der größte Kritikpunkt ist jedoch die Art und Weise, wie meine Kündigung ablief. Es fehlte jegliche Professionalität – keine klare Kommunikation, keine faire Vorwarnung. Stattdessen wurde ich plötzlich vor vollendete Tatsachen gestellt, ohne vernünftige Erklärung oder respektvollen Umgang. So etwas hinterlässt einen schlechten Eindruck und zeigt, wie wenig Wert auf die Mitarbeitenden gelegt wird.
Respektvollerer Umgang miteinander und den Angestellten ist nicht nur angebracht sondern bringt auch weiter.
Mindestlohn
Das nötigste wurde geboten, jedoch gab es für die kurzfristig angestellten keine vernünftige Arbeitskleidung oder Klamotten die im Lager warmgehalten haben.
Spannende Produkte, Mitarbeiterrabatt, Teamevents. Viele Möglichkeiten, mit Kolleg:innen aus anderen Bereichen zu sprechen oder zusammenzuarbeiten. Möglichkeiten, neue Projekte oder Ideen einzubringen, die es einem auch erlauben, neue Themengebiete kennenzulernen (wenn mal die Zeit dafür da ist). Schnelles Aufsteigen innerhalb des Unternehmens (bis zu einem gewissen Punkt) möglich. Meetings, die über die eigene Abteilung hinausgehen, sorgen für einen guten Überblick und Verständnis dafür, woran die anderen so arbeiten. Normalerweise kennt jeder auch abteilungsübergreifend jeden (bis auf das Lager).
Kaum Kritikfähigkeit vorhanden, Mitarbeiter werden lieber „gegangen“ als sich mit Konflikten auseinanderzusetzen. Es werden lieber neue Mitarbeiter eingearbeitet, als vorhandene mit ihrem Wissens- und Erfahrungsschatz zu halten, daher auch schlechtes Wissensmanagement und oft bei Wechseln Ausbremsung bzw. Belastung des gesamten Teams. Dies geht auch zu Lasten der Moral unter den Kolleg:innen, die bleiben. Neue werden gar nicht mehr richtig in die Gemeinschaft integriert mit dem Verständnis „die bleiben eh nicht lange“ oder „die müssen es erstmal ein, zwei Jahre hier schaffen“. Kommunikationsstil der Teamleitung demoralisierend. Vertrauliches wird nicht vertraulich behandelt.
Das Unternehmen sollte ganz dringend die Führungskräfte besser qualifizieren bzw. auf den Prüfstand stellen, insbesondere in Richtung Kommunikationsfähigkeit, Fairness und Teamführung. Man sollte sich bewusst machen, dass es bei einer Einarbeitung neuer Mitarbeiter:innen nicht mit einmal erklären getan ist und es Zeit braucht, sich Routine und Orientierung im Betrieb aufzubauen. Eine Betriebszugehörigkeit von ein bis zwei Jahren wird von den meisten schon als lang angesehen, was das mittelfristige Orientieren natürlich erschwert. Auch würde ich in schwierigen Situationen eher an Lösungen arbeiten, statt sich direkt von (teilweise langjährigen) Mitarbeitern und ihrem Erfahrungsschatz zu trennen.
Insgesamt macht das Arbeiten im Team Spaß. Bezüglich der Führungsebenen gibt es Unzufriedenheit unter den Kolleg:innen. Private Freundschaften innerhalb eines Teams können zu Bevorzugungen untereinander führen.
Die Produkte haben meiner Erfahrung nach einen guten Ruf im Markt und Handel. Als Arbeitgeber eilt aber langsam ein schlechter Ruf voraus. In der benachbarten Überseestadt geht der eine oder andere negative Kommentar herum.
Home Office, Urlaub oder Arzttermine können meist gut in den Arbeitsalltag integriert werden. Bei Notfällen können auch Ausnahmen gemacht werden. Der Druck, seine aufgetragenen Ziele zu erreichen, ist hoch. Am Ende zählen die Zahlen. Ich wurde sogar mal dazu aufgefordert, für eine ganz alltägliche Aufgabe die Zeit zu stoppen, da ja alles schneller gehen müsse, was ich befremdlich fand.
Innerhalb des Unternehmens kann man gut aufsteigen und wird auch dabei unterstützt. Es gibt regelmäßige Entwicklungsgespräche. Eine externe Weiterqualifikation wird meines Wissens nach nicht angeboten, entweder man weiß, was man braucht, oder man fragt die Kolleg:innen.
Mein Gehalt lag unter dem Marktdurchschnitt, aber das weiß man ja von Anfang an. Verglichen mit den Erwartungen an die Mitarbeiter, wird die Leistung, die die meisten einbringen, meiner Meinung nach nicht gut genug entlohnt. Es gibt jährlich zu festen Terminen in den Mitarbeitergesprächen die Möglichkeit, sein Gehalt bei entsprechender Leistung nachzuverhandeln. Viele beginnen hier nach dem Studium und wechseln schnell, sobald woanders mehr Geld lockt.
Ich habe kaum aktives Umweltbewusstsein wahrgenommen. Woher die Produkte kommen und wie sie produziert wurden, ist im Alltag kein Thema. Das Unternehmen arbeitet zwar so gut wie papierlos, aber als herausragend „grün“ würde ich es auch nicht bezeichnen. Am Ende entscheiden immer die Kosten über Ressourcenverwendung oder -herkunft.
Ich habe alle Kolleg:innen als sehr nett erlebt. Es scheint aber auch immer mal wieder eine gewisse Unzufriedenheit durch, beispielsweise fielen direkt am Anfang schnell mal Kommentare, dass es dort nur wenige längerfristig aushalten würden.
Das Team ist SEHR jung, daher kann zum Umgang mit älteren Kollegen gar keine Aussage getroffen werden. Wenn mal jemand etwas über dem Altersdurchschnitt neu anfängt, fällt auch mal hinter vorgehaltener Hand ein Spruch darüber.
Die Teamleitung wirkte kontrollierend auf mich. Von Anfang an wurde negativ auch über Kolleg:innen aus dem eigenen oder anderen Teams oder über ehemalige Mitarbeiter:innen gesprochen. Kleinere Fehler, Missgeschicke oder Missverständnisse im Alltag wurden gerne mal unnötig groß aufgebauscht. Die TL mischt sich auch gerne in Themen ein, die die Kolleg:innen auch untereinander gut geregelt bekommen würden. Neue Mitarbeiter:innen anderer Teams wurden erst einmal mit einer Portion Skepsis beäugt und auch über andere Unternehmen wird gerne mal gelästert. Insgesamt war die Atmosphäre eher unangenehm. Ich habe mich öfter gefragt, ob meine TL enormen Druck von oben erhält und diesen an ihr Team weitergibt, ob sie möglicherweise durch finanzielle Anreize so getrieben wirkt oder einfach nur perfektionistisch ist.
Das Großraumbüro mit höhenverstellbaren Tischen, die Meeting- und Pausenräume und die Technik sind alle sehr modern, hochwertig und durchdacht gewählt. Großraumbüro muss man natürlich mögen, es gibt quasi keine längerfristigen Rückzugsmöglichkeiten. Bürohunde versüßen den Alltag. Im Sommer gibt es eine tolle Terrasse.
Es gibt sehr viele Meetings, in denen sich, auch teamübergreifend, ausgetauscht werden kann, was ich für hilfreich halte. Dies führt aber auch zu Reporting-Druck. Ich habe gefühlt mehr Zeit in meine und fremde Reportings als in die Erledigung meiner Aufgaben gesteckt. Dinge, die vertraulich gesagt oder geschrieben werden, sind nicht immer vertraulich geblieben, was gar nicht in Ordnung ist. Der Kommunikationsstil der Vorgesetzten führte leider manchmal eher zu einem Gegeneinander als zu einem Miteinander. Kritik wirkte oft vorwurfsvoll und war häufig nicht konstruktiv.
Da im Unternehmen zu einem großen Teil Frauen arbeiten, habe ich in der Gleichberechtigung nie etwas Negatives erlebt. Das Unternehmen ist allerdings weniger divers oder diversitätssensibel, als es sich gerne mal nach außen darstellt. Alle Angestellten sind sich vom Typ her sehr ähnlich, frischer Wind durch unterschiedliche Hintergründe, Charaktere oder Begabungen könnte allen sicherlich gut tun.
Meine Aufgaben haben mir fast immer Spaß gemacht und boten Freiraum für eigene Ideen und Kreativität.
Produktvielfalt
Doppelmoralität, allgemeine Unzufriedenheit wird auf Angestellte übertragen, Vorschriften gelten meist nur für Angestellte ( Führungskräfte setzen Vorschriften teilweise aus zum eigenen Vorteil )
Offener mit Angestellten kommunizieren und Probleme direkt lösen und nicht aufschieben.
So verdient kununu Geld.