Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Januar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 17.12.2025
Die Reisser-Mitarbeiter:innen bewerten ihr Unternehmen insgesamt neutral. Die Arbeitsatmosphäre zeigt sich zweigeteilt: Während einige Bereiche durch gegenseitige Unterstützung, respektvollen Austausch und angenehme Räumlichkeiten überzeugen, berichten andere von mangelndem Zusammenhalt und Spannungen. Ähnlich kontrastreich wird das Vorgesetztenverhalten beschrieben – einerseits als zugänglich, unterstützend und lösungsorientiert, andererseits als bevorzugend und wenig empathisch. Bei der Kommunikation bemängeln viele Beschäftigte fehlende Transparenz und Informationsflüsse, während die Work-Life-Balance mit flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice-Möglichkeiten überwiegend positiv bewertet wird. Die Arbeitsbedingungen leiden teilweise unter veralteter Infrastruktur, wobei Verbesserungen wie höhenverstellbare Tische...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Reisser wird von den Mitarbeiter:innen unterschiedlich bewertet, mit einer insgesamt ausgewogenen Meinung. Einerseits berichten einige Beschäftigte von einer hervorragenden Teamarbeit, respektvollem Umgang und transparenter Kommunikation. Sie schätzen die flachen Hierarchien, die modernen Büroräume mit höhenverstellbaren Tischen und die objektive Problemlösung auf Augenhöhe. Mehrere Mitarbeiter:innen erwähnen eine positive Entwicklung der Arbeitsatmosphäre in den letzten Jahren, besonders nach dem Ausscheiden bestimmter Kolleg:innen.
Andererseits gibt es auch kritische Stimmen, die von einer angespannten Atmosphäre und mangelndem Zusammenhalt berichten. Einige Mitarbeiter:innen empfinden, dass die Stimmung seit dem Weggang des Senior-Chefs merklich gedrückt ist und teilweise von Angst geprägt wird. Die Integration neuer Mitarbeiter:innen wird als schwierig beschrieben, da diese sich an bestehende Machtstrukturen anpassen müssen. Die hohe Fluktuation und zahlreiche Konflikte werden ebenfalls als belastende Faktoren für das Arbeitsklima genannt.
Die Bewertungen zum Vorgesetztenverhalten bei Reisser zeigen ein gemischtes Bild. Einerseits berichten Mitarbeiter:innen von einer sehr positiven Führungskultur, bei der Vorgesetzte als zugänglich, unterstützend und kommunikativ beschrieben werden. Einige Nutzer:innen heben besonders hervor, dass ihre Führungskräfte teamorientiert agieren, bei Problemen Unterstützung bieten und wichtige Informationen mit ihren Teams teilen. Die Beziehung zu den Vorgesetzten wird teilweise als sehr gut empfunden, mit einer Führung, die auf Fairness basiert.
Andererseits gibt es auch erhebliche Kritikpunkte. Mehrere Bewertungen beschreiben Führungskräfte als überfordert und nicht vorbildhaft, mit Mängeln bei konstruktivem Feedback und Mitarbeitereinbindung. Es wird von Günstlingswirtschaft und einem problematischen Umgang mit Mitarbeiter:innen berichtet. In einigen Abteilungen oder Filialen scheint die Qualität der Führung stark zu variieren. Besonders kritisch wird gesehen, dass neue, kompetente Führungskräfte aufgrund struktureller Widerstände Schwierigkeiten haben und dass in manchen Bereichen eine übermäßige Hierarchie herrscht.
Bei Reisser zeigt sich ein gemischtes Bild des Kollegenzusammenhalts. Viele Mitarbeiter:innen beschreiben eine sehr positive Teamkultur, in der gegenseitige Hilfe und Unterstützung gelebt wird. Die Kolleg:innen werden als hilfsbereit und verlässlich beschrieben, und einige empfinden das Team sogar als familiär, wo man schwierige Aufgaben gemeinsam angeht. Interessanterweise berichten mehrere Bewertungen, dass sich die Teamatmosphäre nach dem Ausscheiden bestimmter Kolleg:innen deutlich verbessert habe.
Gleichzeitig gibt es aber auch kritische Stimmen, die auf Fragmentierung am Arbeitsplatz hinweisen. Einige Mitarbeiter:innen bemängeln fehlenden Teamgeist und beschreiben eine Arbeitsumgebung, die von Konkurrenzdenken, Egoismus und internen Machtkämpfen geprägt ist. Die Kommunikation zu wichtigen Themen wird teilweise als ineffektiv beschrieben, und es gibt Hinweise auf übermäßiges Gerede unter den Angestellten. Diese gegensätzlichen Erfahrungen könnten auf unterschiedliche Abteilungen oder Führungsstile innerhalb des Unternehmens hindeuten.
Die Kommunikation bei Reisser wird von den Mitarbeiter:innen insgesamt neutral bewertet, wobei deutliche Gegensätze erkennbar sind. Einerseits berichten einige Beschäftigte von einer sehr negativen Informationsverteilung, bei der wichtige Mitteilungen oft nicht transparent oder zeitnah weitergegeben werden. In der Niederlassung Offenburg wird kritisiert, dass Personen eher übereinander als miteinander sprechen, was zu feindseligen Bemerkungen führt. Viele beklagen, dass Informationen hauptsächlich über den "Flurfunk" verbreitet werden und Transparenz kaum vorhanden sei.
Andererseits loben andere Mitarbeiter:innen den offenen und ehrlichen Informationsfluss zwischen Abteilungen und mit Vorgesetzten. Sie schätzen die strukturierte Kommunikation der Führungskräfte, die wöchentlichen Teammeetings zum Austausch und die Einbeziehung von Feedback in Entscheidungsprozesse. Auch wird die gute fachliche Kommunikation zwischen den Niederlassungen und mit der Zentrale in Böblingen positiv hervorgehoben, wobei manchmal Verzögerungen aufgrund der Informationsmenge auftreten können.
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